Abteilung für Neurochirurgie
Chefarzt
Privatdozent Dr. Erhard Hamel
Facharzt für Neurochirurgie mit Weiterbildung in spezieller neuro-chirurgischer Intensivmedizin
BÄK Südwürttemberg
KV Südwürttemberg
Kontakt
Kassenärztliche Ambulanz
Sprechzeiten
Mittwoch 09:00 - 13:00 Uhr (nach telefonischer Anmeldung)
Telefon
07121 / 200-34 52 oder -38 30
Oberärzte

Priv. Doz. Dr. med. J. Weber
Leitender Oberarzt
Facharzt für Neurochirurgie
Sportmedizin

Z. Hadi
Oberarzt
Facharzt für Neurochirurgie

In der Abteilung für Neurochirurgie werden Patienten mit degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen, Tumorerkrankungen des Gehirns und des Rückenmarks sowie Patienten nach Schädelhirn-Wirbelsäulenverletzungen und spontanen Hirnblutungen behandelt.
Zum Leistungsspektrum gehören:
Bandscheibenvorfälle und Stenosen im Halswirbelsäulen- und Lendenwirbelsäulenbereich
Hier werden die Operationen mikrochirurgisch durchgeführt. Wenn immer möglich, erfolgt die Operation bei lumbalen Bandscheibenvorfällen minimal-invasiv voll endoskopisch. Für diese Operation ist ein Hautschnitt von wenigen Millimetern erforderlich, der stationäre Aufenthalt verkürzt sich auf maximal 2 bis 3 Tage postoperativ. Die Operationsmethode hat sich bei Bandscheibenvorfällen sehr bewährt und wird in etwa 50% der lumbalen Bandscheibenvorfälle möglich sein.
Wirbelfrakturen
In Zusammenarbeit mit der Unfallchirurgischen Abteilung werden Wirbelfrakturen im Halswirbelsäulen-, Brustwirbelsäulen- und Lendenwirbelsäulenbereich operativ stabilisiert. Bei einigen Frakturen kann die Stabilisierung allein durch Knochenzement erfolgen, der nach Punktion des Wirbels über eine Nadel eingegeben wird. Außerdem besteht die Möglichkeit, bei bestimmten Frakturtypen eine minimal-invasive Operationstechnik durchzuführen.
Tumoren von Gehirn und Rückenmark
Diese Operationen werden mikrochirurgisch durchgeführt. Sowohl zur Lokalisation als auch zur Entfernung von Läsionen stehen modernste Navigationssysteme zur Verfügung.
Schädel-Hirnverletzungen und spontane Hirnblutungen
Falls keine Operation erforderlich ist, erfolgt die nicht operative Behandlung in Zusammenarbeit mit der anästhesiologischen Abteilung.
Im Vordergrund steht hier die Behandlung eines eventuell erhöhten Hirndrucks. Im Falle von größeren Blutungen müssen diese operativ entfernt werden.
Hirnwasserzirkulationsstörungen (Hydrocephalus)
Bei Kindern mit Hirnwasserzirkulationsstörungen oder Missbildungen erfolgt die Behandlungin Zusammenarbeit der hiesigen Kinderklinik.
Schmerztherapie
In Zusammenarbeit mit der anästhesiologischen Schmerzambulanz werden operative Methoden zur Schmerzbehandlung angeboten. Hierzu gehören die epidurale Rückenmarkstimulation, die epidurale Infusionstherapie, computergestützte Wurzelblockaden und die intrathekale Behandlung Schmerzen und Spastik über eine implantierte Pumpe.
