Patientensicherheit ist uns wichtig!

Die Kreiskliniken Reutlingen GmbH engagiert sich in der Initiative Qualitätsmedizin.

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Die Kreiskliniken Reutlingen GmbH ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit.Logo Aktionsbündnis Patientensicherheit

Patientenfreundliche Webseite

Unser Internetauftritt ist durch die Initiative Medizin Online (imedON) als patientenfreundliche Website zertifiziert.

imedON Zertfikat 2011

Auszeichnungen

Das Klinikum am Steinenberg Reutlingen ist bei Deutschlands größtem Krankenhausvergleich, der von dem Magazin Focus durchgeführt wurde, als "Top Regionales Krankenhaus: Baden-Württemberg" gelistet.

TOP Regionales Krankenhaus 2018

Patientensicherheit

Prinzipiell ist eine Narkose heutzutage sehr sicher geworden. Die kontinuierliche persönliche Betreuung durch unser Anästhesieteam und die verbesserten technischen Möglichkeiten der Überwachung des Patienten sowie exakt steuerbare Medikamente haben das Anästhesierisiko deutlich verringert. Dadurch können heute auch Notfalloperationen und Eingriffe bei älteren oder sehr kranken Patienten sicher durchgeführt werden Wer sich einer Narkose für eine Operation unterziehen muss, wird von den Anästhesisten des Klinikums ständig überwacht, egal welches Anästhesieverfahren durchgeführt wird.

Vor einer Narkose klären wir unsere Patienten im Narkosevorgespräch (Prämedikationsgespräch) über die Risiken und wie sie vermieden werden können auf. Das Risiko an einer Narkose zu versterben ist in den vergangenen Jahren stark gesunken: Lag es im Jahr 1980 noch bei ca. 20 von 200.000, so liegt ist es heute bei nur noch 1 von 200.000 durchgeführten Narkosen.

Vermeidung von Risiken

Aspiration

Ein wichtiges, wenn auch geringes Risiko ist bei der Vollnarkose das der Aspiration, also der Übertritt von Magensaft bzw. Mageninhalt in die Lunge mit der Folge einer Lungenentzündung bzw. -schädigung. Bei einem gefüllten Magen ist dieses Risiko verständlicherweise größer. Deshalb ist das Einhalten der Nüchternheitsgrenzen vor der Operation so wichtig.

Zähne und Zahnprothesen

Der Zustand der Zähne ist auch für eine Narkose wichtig. Prothesen und lockere Zähne können Risiken beinhalten. Wir fragen deshalb im Narkosevorgespräch nach den Zähnen. Prothesen sollen deshalb vor Beginn der Anästhesie herausgenommen werden.

Herz-, Kreislauf- oder Beatmungsprobleme

Sehr selten sind ernste Herz-, Kreislauf- oder Beatmungsprobleme z. B. aufgrund einer allergischen Reaktion, worauf wir durch die permanente Überwachung aber sofort reagieren können.

Vorerkrankungen

Risiken, die durch besondere Vorerkrankungen bedingt sein können besprechen wir individuell im Prämedikationsgespräch mit den Patienten, genauso unsere besonderen Überwachungsmaßnahmen in solchen Fällen. Bei einer Regionalanästhesie ist keine Beatmung notwendig, weshalb das Risiko einer Aspiration nahezu komplett entfällt. Während des Prämedikationsgesprächs besprechen wir mit unseren Patienten auch die extrem seltenen Nebenwirkungen und beantworten alle Fragen.

Bluttransfusion

Bei den allermeisten Operationen ist keine Bluttransfusion notwendig. Erst wenn bei Operationen ein sehr hoher Blutverlust auftritt und das Leben des Patienten gefährdet ist, wird eine Bluttransfusion durchgeführt. Diese Entscheidung wird nicht leichtfertig sondern anhand anerkannter Kriterien getroffen. Wenn ein größerer Blutverlust vorherzusehen ist, überlegen wir schon vor der Operation, ob fremdblutsparende Maßnahmen eingesetzt werden können.

Cellsaver

Es besteht bei einigen Eingriffen die Möglichkeit, im Operationsgebiet abgesaugtes Blut aufzufangen, zu filtern und dem Patienten wieder zurückzugeben (Einsatz eines sogenannten Cellsavers). Bei bestimmten Operationen z. B. in entzündeten Gebieten ist dies wegen der Gefahr einer Keimverschleppung allerdings nicht möglich.

Blutkonserven

Natürlich sind alle Blutkonserven auf HIV-Erreger (AIDS) oder Hepatitis-Erreger getestet. Trotzdem kann das Risiko einer Infektion mit verschiedenen Erregern nicht mit hundertprozentiger Sicherheit ausgeschlossen werden, da der extrem seltene Fall eintreten kann, dass ein Blutspender sich kurz vor der Blutspende angesteckt hat. Die Infektion kann er dann bereits weitergeben, ohne dass sich diese in seinem Blut nachweisen lässt. Dadurch kommt ein sogenanntes "Restrisiko" zustande. Das Risiko in Deutschland, sich durch eine Blutübertragung mit HIV anzustecken, beträgt jedoch nur ca. 1 auf 1 Million Transfusionen.

Verhinderung einer Auskühlung

Prinzipiell besteht bei jeder Operation das Problem einer möglichen Auskühlung des Patienten. Dies hat verschiedene Ursachen, die mit der Herabsetzung von körpereigenen Schutzmechanismen während der Anästhesie, mit der Hautdesinfektion, der Eröffnung des Operationsgebietes und mit der Flüssigkeitszufuhr durch Infusionen in Zusammenhang stehen.

Eine konsequente Prophylaxe eines solchen Abfalls der Körpertemperatur fördert nicht nur das Wohlbefinden des Patienten nach dem Eingriff, sondern reduziert zusätzlich den möglichen Blutverlust und das Risiko von Entzündungen.

Aus diesem Grunde legen wir außerordentlichen Wert darauf, eine Auskühlung des Patienten durch eine Kombination verschiedener Maßnahmen von vornherein zu verhindern. Hierzu erhalten unsere Patienten vorgewärmte Frotteedecken, während der Operation werden Patienten zusätzlich mit speziellen Decken und Warmluftgebläsen in ein warmes Luftkissen eingehüllt und Infusionen sowie Blutkonserven werden optimal vorgewärmt.

Prophylaxe von Übelkeit und Erbrechen

Grundsätzlich besteht nach Operationen in Allgemeinanästhesie die Möglichkeit, dass Patienten Übelkeit empfinden. Dieses Phänomen hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab.

Durch moderne Anästhesieverfahren und die Gabe vorbeugender Medikamente kann diese unangenehme Begleiterscheinung in ihrer Häufigkeit stark reduziert werden. Wir wenden daher grundsätzlich eine Reihe von Maßnahmen an, um einer Übelkeit vorzubeugen. In Abhängigkeit von der Anästhesieform und der persönlichen Veranlagung des Patienten kommen verschiedene Medikamente stufenweise zum vorbeugenden Einsatz.

Im Rahmen des Prämedikationsgesprächs sollten Sie daher besonders darauf hinweisen, falls nach einer früheren Anästhesie schon einmal Übelkeit oder Erbrechen aufgetreten ist oder sie besonders unter einer Reisekrankheit leiden.


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