Patientensicherheit ist uns wichtig!

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Auszeichnungen

Das Klinikum am Steinenberg Reutlingen ist bei Deutschlands größtem Krankenhausvergleich, der von dem Magazin Focus durchgeführt wurde, als "Top Regionales Krankenhaus: Baden-Württemberg" gelistet.

TOP Regionales Krankenhaus 2018

Änasthesisten bei der Arbeit

Postoperative Akutschmerztherapie

Während eines Eingriffs sorgen wir mit der Anästhesie dafür, dass der Patient keine Schmerzen verspürt. Nach einer Operation (postoperativ) ist das Auftreten von Schmerzen sehr unterschiedlich ausgeprägt und hängt im Wesentlichen von der Art des Eingriffs und dem individuellen Schmerzempfinden ab.

In dem Zeitraum nach einer Operation ist eine gute Schmerzbekämpfung sehr wichtig: Sie sollen sich schnell wieder bewegen können (zur Vorbeugung einer Thrombose) und schmerzfrei tief durchatmen können (Vorbeugung einer Lungenentzündung).

Bei der postoperativen Schmerztherapie unterscheiden wir zwischen der Medikamentengabe (Tabletten, Zäpfchen, Infusionen), die den ganzen Körper betrifft (Systemische Schmerztherapie), und der regionalen Schmerztherapie.

Den ganzen Körper betreffende Medikamentengabe

Im Rahmen der systemischen Schmerztherapie bekommen Sie besonders bei kurzen Eingriffen schon vor oder während der Anästhesie ein Schmerzmittel als Tablette, Zäpfchen oder als Tropfinfusion verabreicht. Wenn nach größeren Eingriffen bzw. stärkerem Schmerzempfinden nach der Operation im Aufwachraum wieder Schmerzen auftreten, erhalten Sie über einen vor der Narkose angelegten venösen Zugang erneut ein stark wirksames und lang anhaltendes Schmerzmittel (meistens ein Opiod-Schmerzmittel). Diese Medikamentengabe kann auf der Station fortgesetzt werden. Dies geschieht dann anhand eines fest etablierten Schmerzkonzeptes.

Bei Operationen, bei denen mit längerem und höherem Schmerzmittelbedarf zu rechnen ist, können Sie eine sogenannte patientenkontrollierte Schmerzpumpe erhalten (patient-controlled-analgesia - PCA). Diese PCA-Pumpe ist mit einem Schmerzmittel gefüllt und wird an den venösen Zugang angeschlossen. Damit können Sie sich schon bei beinnenden Schmerzen mittels der Computer-gesteuerten PCA-Infusionspumpe jederzeit über eine einfache Knopfbedienung selbständig Schmerzmittel mit prompter Wirkung verabreichen. Durch individuell programmierbare Sicherheitsgrenzen wird eine Überdosierung dabei sicher verhindert.

Regionale Schmerztherapie

Ein regionales Schmerztherapieverfahren ist z. B. die Nutzung eines Periduralkatheters, den wir bevorzugt bei großen Eingriffen z. B. im Oberbauch, im Bereich des Brustkorbes, bei Gelenkersatzopertionen einsetzen. Über eine angeschlossene Infusionspumpe wird Ihnen dann kontinuierlich ein lokales Betäubungsmittel über den Periduralkatheter zugeführt, wodurch gezielt Schmerzen im operierten Bereich (z. B. im Bereich des Oberbauchs bei Eingriffen am Magen) ausgeschaltet werden können. Im Gegensatz zur systemischem Schmerzmitteln, die als Begleiterscheinung oft zu Müdigkeit führen, macht dieses Verfahren nicht müde.

Zur Kontrolle der Schmerzbehandlung und individuellen Anpassung gibt es einen Akutschmerzdienst unserer Klinik für Anästhesie, welcher durchgehend erreichbar ist.


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