Patientensicherheit ist uns wichtig!

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Auszeichnungen

Das Klinikum am Steinenberg Reutlingen ist bei Deutschlands größtem Krankenhausvergleich, der von dem Magazin Focus durchgeführt wurde, als "Top Regionales Krankenhaus: Baden-Württemberg" gelistet.

TOP Regionales Krankenhaus 2018

Änasthesisten bei der Arbeit

Kinderanästhesie

Auch bei Kindern müssen Operationen und Untersuchungen in Narkose durchgeführt werden. Häufig sind dies planbare Eingriffe wie z.B. Leistenbruch- oder Mandeloperationen. Aber auch Notfalleingriffe müssen bei Kindern jeden Alters beispielsweise bei Knochenbrüchen oder akuten Blinddarmentzündungen durchgeführt werden. Darüber hinaus sind bei Kindern häufig bestimmte therapeutische und diagnostische Maßnahmen wie z.B. Computertomographie-Untersuchungen oft nur in Narkose möglich.

Unter der Leitung erfahrener Kinderanästhesisten finden in unserer Klinik täglich Narkosen bei Kindern jeden Alters (von Neugeborenen bis hin ins Schulkindalter) für Operationen in der Kinderchirurgie, in der Unfallchirurgie und in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde statt. Außerdem werden für die unterschiedlichsten diagnostischen Maßnahmen, wie z.B. Endoskopien oder Kernspinuntersuchungen, ebenfalls Anästhesien durchgeführt.

Wenn kein Notfalleingriff durchgeführt werden muss, sollte Ihr Kind immer eine bestimmte, dem Alter angepasste Nüchternzeit vor Durchführung einer Narkose eingehalten haben. Nach heutigem Kenntnisstand reichen dafür wenige Stunden ohne Essen und Trinken aus, so dass ein Hunger- oder Durstgefühl Ihres Kindes weitgehend vermieden werden kann. So darf ein Säugling bis 4 Stunden vor Narkosebeginn noch gestillt werden oder Flaschennahrung erhalten. Klare Flüssigkeiten können Ihrem Kind sogar noch bis zu 2 Stunden vor dem geplanten Eingriff gegeben werden. Die Einhaltung ausreichender Nüchternzeiten für Ihr Kind bespricht der Anästhesist im vorbereitenden Narkosegespräch nochmals ausführlich mit Ihnen.

Bei Notfalleingriffen, bei denen Ihr Kind in aller Regel nicht nüchtern sein wird, verwenden wir eine spezielle Narkoseeinleitungstechnik und reduzieren damit das Risiko, dass eventuell noch vorhandener Mageninhalt in die Luftwege gelangen kann und so eine Lungenentzündung hervorruft.

Die Angst vor dem "Pieks"

Viele Eltern haben deutlich mehr Angst vor der Narkose und der anstehenden Operation als ihre Kinder. Die Kinder selbst haben hauptsächlich Angst vor möglicherweise schmerzhaften Maßnahmen wie Blutabnahme oder Anlegen einer Infusion und auch davor, dass sie von den Eltern in ungewohnter Umgebung alleine gelassen werden.

Für Eltern und Kind ist es also am besten, wenn sie möglichst lange zusammenbleiben können. In unserer Klinik verlassen die Eltern ihr Kind erst, wenn es sich in einem angstfreien Zustand befindet. Dazu wird Ihrem Kind in Abhängigkeit von Alter und Gewicht eine bestimmte Menge eines Schlafmittels (entweder als Saft oder als Zäpfchen) gegeben, welches Ihr Kind in einen entspannten und angstfreien Zustand versetzt. Durch dieses Medikament wird außerdem das Erinnerungsvermögen Ihres Kindes für die Zeit vor der Operation und die Phase der Narkoseeinleitung aufgehoben, sodass keine unangenehmen Erinnernungen oder Angst zurückbleiben können.

Ungefähr eine Stunde vor Beginn der Operation bekommt ihr Kind zusätzlich ein spezielles Pflaster auf den Handrücken oder die Ellenbeuge aufgeklebt, das die Haut örtlich betäubt. Dadurch kann dann die notwendige Tropfinfusion schmerzlos angelegt werden.

Sollte ihr Kind, z.B. Aufgrund früherer Erfahrungen trotzdem große Angst vor dem „Pieks“ haben, so kann die Narkose auch durch das Einatmen eines Narkosedampfes eingeleitet werden. Dies geschieht durch das Vorhalten einer Mund- und Nasenmaske, durch die ein geruchsarmer Narkosedampf gegeben wird. Wir werden ihr Kind beim Narkosevorgespräch fragen, ob es lieber mit der Maske einschlafen will. Manchen Kindern ist dies schon vom häuslichen "Inhalieren" bei Atemwegsinfekten bekannt und sie möchten die Maske vielleicht sogar gerne selbst halten. Alle weiteren für die Narkose nötigen Maßnahmen, wie das Einführen der Kehlkopfmaske oder des Beatmungsschlauches in die Luftröhre, und natürlich die eigentliche Operation führen die Anästhesisten und Operateure aber erst am tief schlafenden Kind durch.

Während der gesamten Narkose überwachen wir Ihr Kind lückenlos über ein ausgedehntes Monitoring der Herz-, Kreislauf- und Atemfunktion und können so die Narkosetiefe genau den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend anpassen.

Nachdem Ihr Kind wieder aufgewacht ist, wird es je nach Operation und Narkoselänge noch für einige Zeit im Aufwachraum nachbetreut. Dort können Sie wieder anwesend sein und Ihr Kind wieder in Empfang nehmen.

Postoperative Schmerztherapie bei Kindern

Auch wenn Ihr Kind von der Operation selbst nichts merkt, treten danach fast immer mehr oder weniger starke Wundschmerzen auf, wenn nicht rechtzeitig etwas dagegen unternommen wird. Um dem Kind weitgehende Schmerzfreiheit zu ermöglichen, kommen bei uns eine Vielzahl von Verfahren bei Kindern jeden Alters zum Einsatz. Stark wirksame Schmerzmittel werden als Zäpfchen oder in die Tropfinfusion schon vor oder während des operativen Eingriffs gegeben, bei Bedarf kann dies im Aufwachraum jederzeit wiederholt werden.

Zusätzlich wenden wir verschiedene Lokal- oder Regionalanästhesieverfahren bereits im Operationssaal an, bei denen - wenn das Kind noch tief schläft - lokale Betäubungsmittel gespritzt werden, damit auch Stunden nach der Operation noch eine weitgehende Schmerzfreiheit besteht. So können beispielsweise bei einer Leistenbruchoperation Ihres Kindes die umgebenden Nerven mit einem Lokalanästhetikum versorgt werden.

In aller Regel gibt zudem der Operateur am Ende des Eingriffs ein lokales Betäubungsmittel in die Wunde, um so postoperative Schmerzen zu lindern.


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