Patientensicherheit ist uns wichtig!

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Chirurgie

Chefärzte

Prof. Zimmermann

Prof. Dr. Thomas Zimmermann
Facharzt für Chirurgie, Viszeral- und Thoraxchirurgie

BÄK Südwürttemberg
KV Südwürttemberg

Dr. Kolb

Dr. Klaus Kolb
Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie

BÄK Südwürttemberg
KV Südwürttemberg

Kontakt

Telefon
07125 / 159-213
Fax
07125 / 159-275

Leistungszahlen

  • 80 Planbetten
  • 3 Intensivbetten
  • ca. 2.900 stationäre Behandlungsfälle im Jahr
  • ca. 3.100 Operationen im Jahr

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Im Rahmen der Viszeralchirurgie werden alle gut- und bösartigen Erkrankungen des Verdauungstraktes behandelt.

Hier kommen alle aktuellen Operationsstrategien und modernste Techniken zum Einsatz. Auf diese Weise kann beispielsweise beim Enddarmkrebs oft ein künstlicher Ausgang vermieden werden.

Interdisziplinäre Therapie bei Krebserkrankungen

Alle Krebserkrankungen werden interdisziplinär mit den Gastroenterologen, Onkologen, Radiologen und Pathologen beurteilt und ein Therapieregime individuell an den chirurgischen und onkologischen Leitlinien orientiert gemeinsam festgelegt.

Minimalinvasive Chirurgie

Einen besonderen Schwerpunkt stellt die minimalinvasive Chirurgie (auch Schlüssellochchirurgie oder kurz MIC) dar. Bei dieser für den Patienten sehr schonenden OP-Methode werden große Schnitte vermieden und der Arzt führt seine Instrumente über kleine Öffnungen in das Operationsgebiet ein.

Mit Hilfe modernster Technologie können weitesgehend alle Erkrankungen des Bauchraumes behandelt werden.

An der chirurgischen Klinik werden routinemäßig mit Hilfe der laparoskopischen Chirurgie oder MIC operiert:

  • Die Bauchspiegelung bei unklaren Bauchbeschwerden oder zum Tumorstaging
  • diagnostische Laparoskopie
  • Die laparoskopische Leistenbruchversorgung mit spannungsfreiem Leistenbruchverschluß TAPP
  • Die laparoskopische Narbenhernienversorgung mit Einlage eines Kunsttoffnetzes
  • Die Blinddarmentfernung bei der akuten oder chronischen Entzündung
  • laparoskopische Appendektomie
  • Die Gallenblasenentfernung bei Gallensteinleisen und allen akuten Gallenblasenentzündungen
  • laparoskopische Cholecystektomie
  • Die Dickdarmteilentfernung bei der Behandlung chronischer Dickdarmentzündungen (Divertikulitis) oder allen Formen gutartiger Tumoren
  • laparoskopische Sigmaresektion
  • Die Dickdarmteilentfernung bei bösartigen Dickdarmerkrankungen
  • laparoskopische Colonresektion
  • Die Anlage oder Rückverlagerung eines künstlichen Darmausganges
  • laparoskopische Anus Praeter Anlage
  • Korrektureingriffe am Mast oder Dickdarm bei Stuhlentleerungsstörungen
  • Die Resektion gutartiger Magentumore
  • laparoskopische Magenteilentfernung
  • Die Übernähung bei der Magenperforation
  • laparoskopische Ulcusübernähung
  • Die Manschettenbildung bei der Behandlung des chronischen Sodbrennens oder Zwerchfellbruches
  • laparoskopische Fundoplikatio
  • Die Verwachsungslösung bei Verwachsungsbeschwerden
  • laparoskopische Adhäsiolyse

Durch die vorrangige Anwendung der minimalinvasiven Techniken wird die Belastung für den Patienten durch die kleinen Schnitte deutlich reduziert mit dem Ziel einer erheblich schnelleren postoperativen Erholung der Patienten und einer deutlichen Reduzierung der Schmerzen. Durch eine schnellere postoperative Erholungsphase kann der postoperative Aufenthalt verkürzt werden, mit schnellerer Belastbarkeit und früherer Erreichung der Arbeitsfähigkeit.

Enddarmerkrankungen

Enddarmerkrankungen sind häufig ein Tabuthema, es sind jedoch viele Menschen hiervon betroffen. Die Palette der Erkrankungen reicht über ständigen Juckreiz, Hämorrhoiden, Fisteln und Fissuren bis hin zur Inkontinenz oder Darmvorfall. Auf der anderen Seite ist die chronische Verstopfung eine vorrangig Frauen betreffende Erkrankung.

Hier bieten wir eine kompetente Beratung sowie eine für jeden Patienten abgestimmte differenzierte Diagnostik. Darauf basierend bieten wir jedem Patienten eine maßgeschneiderte Therapie auf aktuellem Standard an:

  • Behandlung von Fissuren und Fisteln
  • Hämorrhoiden OP nach Milligan Morgan sowie Stapler Hämorrhoidektomie nach Longo
  • Transanale Tumorabtragungen
  • Minimalinvasive Behandlung des Darmvorfalls und der Inkontinenz.

Schilddrüsenerkrankungen

In der Schilddrüsenchirurgie finden alle Formen gut- und bösartiger Knotenbildungen sowie auch entzündlich Veränderungen Berücksichtigung. Dabei stehen beim Schilddrüsenkarzinom strenge onkologische Kriterien im Vordergrund.

Routinemäßig wird das intraoperative Neuromonitoring zur sicheren Darstellung und damit Schonung des Stimmbandnerven (N. recurrens) eingesetzt.

Unfallchirurgie und Orthopädie

Die Chirurgische Abteilung besitzt die zur Behandlung von Arbeits- und Schulunfällen erforderliche Zulassung zum D-Arzt-Verfahren sowie die §6-Zulassung zur Schwerverletztenbehandlung.

Im Rahmen der Traumaversorgung werden sämtliche Knochenbrüche der Extremitäten mit modernsten Osteosyntheseverfahren sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen versorgt. Einen großen Anteil am Operationsspektrum besitzt die Spiegelung großer Gelenke wie Knie, Schulter, Sprunggelenk und Ellbogen. So werden arthroskopische Kreuzbandoperationen, ebenso wie Eingriffe an der Rotatorenmanschette der Schulter routinemäßig durchgeführt.

Knorpeltherapie

In den letzten Jahren hat sich auch zunehmend die Knorpeltherapie, vorwiegend des Kniegelenkes etabliert. Hier reicht das Spektrum von einfachen Knorpelglättungen über das Verpflanzen von körpereigenen Knorpel-Knochenzylindern, bis hin zur aufwändigen autologen Chondrocytentransplantation. Hierbei werden aus entnommenen Knorpelproben in einem speziellen Laborverfahren Knorpeltransplantate erstellt, die dann in einer weiteren Operation in den entsprechenden Defekt eingebracht werden können.

Knie-, Hüft- und Schultergelenk

Einen weiteren großen Anteil am operativen Spektrum besitzt die Endoprothetik von Knie und Hüftgelenken sowie am Schultergelenk nach Trümmerbrüchen.

Am Kniegelenk werden sowohl Oberflächenersatz als auch Totalendoprothesen implantiert. Am Hüftgelenk erfolgt die Implantation der künstlichen Gelenke sowohl mit Zementfixation als auch in zementfreier Version. Seit 2007 werden Hüftendoprothesen "Minimal-Invasiv" eingebaut. Dies bedeutet für den Patienten deutlich weniger Schmerzen sowie ein geringerer Blutverlust während der Operation. Eine deutlich kleinere OP-Narbe steht hierbei nicht im Vordergrund, wird aber von den meisten Patienten wohlwollend akzeptiert.

Auch erforderliche Wechseloperationen bei einliegender Endoprothetik werden regelmäßig durchgeführt.

Knochenbrüche

In Anbetracht der Alterspyramide ist in Zukunft mit immer mehr Knochenbrüchen der älteren Bevölkerung zu rechnen. Bei Schenkelhalsbrüchen kommen hier operative Verfahren mit Hüftendoprothesen sowie stabile Verschraubungen mit speziellen Implantaten zum Einsatz. Hierbei steht die rasche Mobilisation der Patienten im Vordergrund.

Wirbelbrüche

Auch Wirbelbrüche nach Sturz, oder vorbestehender Osteoporose werden in bestimmten Situationen zunehmend operativ versorgt. Hierbei werden die betroffenen Wirbelkörper über winzige Hautschnitte punktiert, mit speziellen Implantaten wenn möglich aufgerichtet und anschließend mit einem speziellen Knochenzement stabilisiert. Dieses in Fachkreisen unter dem Namen Kyphoplastie benannte Verfahren wird in der Ermstalklinik seit mehreren Jahren mit Erfolg angewandt.

Begleitende Schmerztherapie

Insbesondere bei Knie- und Schulteroperationen besteht die Möglichkeit der begleitenden Schmerztherapie über eigens angelegte Schmerzkatheter. Hierdurch wird eine nahezu schmerzfreie Frühmobilisation nach Gelenkengriffen ermöglicht.

Sportmedizinische Referenzadresse

Die Chirurgische Abteilung der Ermstalklinik ist aktiv bei der sportmedizinischen und sporttraumatologischen Betreuung aktiver Sportler der Region. Im Rahmen dieser Tätigkeit wird die Ermstalklinik als Referenzadresse des Handballverbandes Württemberg (HVW) zur Betreuung ihrer Nachwuchsspieler geführt.


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