Patientensicherheit ist uns wichtig!

Die Kreiskliniken Reutlingen GmbH engagiert sich in der Initiative Qualitätsmedizin.

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Die Kreiskliniken Reutlingen GmbH ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit.Logo Aktionsbündnis Patientensicherheit

Patientenfreundliche Webseite

Unser Internetauftritt ist durch die Initiative Medizin Online (imedON) als patientenfreundliche Website zertifiziert.

imedON Zertfikat 2011

Auszeichnungen

Das Klinikum am Steinenberg Reutlingen ist bei Deutschlands größtem Krankenhausvergleich, der von dem Magazin Focus durchgeführt wurde, als "Top Regionales Krankenhaus: Baden-Württemberg" gelistet.

TOP Regionales Krankenhaus 2017

Tumorchirurgie

Krebsoperationen im Überblick

Das Klinikum am Steinenberg Reutlingen ist spezialisiert auf die Behandlung bösartiger Erkrankungen. Als zertifiziertes Tumorzentrum und als staatlich anerkannter onkologischer Schwerpunkt ist die ganzheitliche Betreuung tumorkranker Patienten in unserem Krebszentrum gewährleistet.

Folgende Krebsoperationen werden in der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie durchgeführt:

Kolorektale Karzinome (bösartige Tumoren des Dick- und Mastdarms)

Einführende Informationen zur Darmkrebsbehandlung in unserem Haus enthält folgender TV-Bericht:

Diesem in Deutschland bei Frauen und Männern häufigsten bösartigen Tumorleiden gilt unser besonderes Augenmerk. Die Behandlung erfolgt gemäß neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Neben der Entfernung des Tumors wird eine onkologische Lymphadenektomie durchgeführt. Bei Mastdarmtumoren erfolgt eine totale mesorektale Excision (TME) unter sorgfältiger Schonung der für die Blasen- und Sexualfunktion erforderlichen Nerven.

Die Anlage eines künstlichen Ausganges (Anus praeter) kann in den meisten Fällen vermieden werden, da bei tiefsitzenden Karzinomen eine koloanale Anastomose angelegt wird. Gleichzeitig erfolgt die Bildung eines neuen Stuhlreservoirs (Pouch).

Ist eine Zusatzbehandlung erforderlich (adjuvante Radio-Chemotherapie) besteht eine enge Kooperation mit unseren Onkologen und gegebenenfalls mit der Strahlenklinik in Tübingen. Diese umfaßt ebenfalls neoadjuvante Konzepte.

Wo immer möglich, d.h. ohne Risiken für den Patienten, werden die Operationen in "Schlüssellochtechnik" durchgeführt. Bei geeigneten Patienten kommt das "Fast track"-Prinzip zur Anwendung, so daß der stationäre Aufenthalt sehr kurz gehalten werden kann.

Weitere Informationen erhalten Sie durch unser Darmkrebszentrum.

Magenkarzinom

Erfreulicherweise nimmt die Häufigkeit des Magenkarzinoms in den letzten Jahren kontinuierlich ab. Allerdings nehmen die Tumoren am Übergang von Speiseröhre zum Magen, die häufig durch langjähriges Sodbrennen bedingt sind, zu. Die von uns durchgeführten Operationen richten sich nach Größe und Lokalisation des Tumors. Wenn immer möglich, wird ein Teil des Magens erhalten.

Bei kleineren Tumoren nahe des Magenpförtners können häufig die oberen Magenanteile erhalten bleiben, bei Tumoren am Übergang der Speiseröhre in den Magen kann nach Entfernung des tumortragenden Abschnittes ein Dünndarmstück zwischengeschaltet werden (OP nach Merendino). Unverzichtbarer Bestandteil der Operation ist die vollständige Entfernung der Lymphknoten im Tumorabflußgebiet.

In unserer onkologischen Konferenz wird für jeden betroffenen Patienten individuell das weitere Vorgehen (zusätzliche Strahlen- oder Chemotherapie) beraten. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe magenoperierter Patienten.

Weitere Infos zur Selbsthilfegruppe Magenkrebs finden Sie unter www.shg-magenkrebs.de.

Pankreaskarzinom (bösartige Tumoren der Bauchspeicheldrüse)

Neben den bösartigen Dickdarm- und Magentumoren gilt unser besonderes Interesse den selteneren Tumoren der Bauchspeicheldrüse. Das gewählte Operationsverfahren richtet sich nach Ausdehnung, Lage und Größe des Tumors.

Neben der klassischen partiellen Duodenopankreatektomie (Operation nach Kausch/Wippel) wird, wenn immer möglich, die sogenannte pyloruserhaltende partielle Duodenopankreatektomie durchgeführt. Hierbei kann der Magen sowie der Magenpförtner erhalten bleiben.

Bei Tumoren im Bauchspeicheldrüsenschwanz wird eine Pankreaslinksresektion durchgeführt. Bei großen Tumoren können multiviszerale Resektionen (Entfernung mehrerer Organe) erforderlich werden.

Wie auch bei den anderen Tumorentitäten wird in unserer onkologischen Konferenz geprüft, ob zusätzlich Therapiemaßnahmen für den betroffenen Patienten sinnvoll sind.

Weitere Informationen erhalten Sie durch unser Pankreaskarzinomzentrum.

Oesophaguskarzinom (bösartige Tumoren der Speiseröhre)

In unserer Klinik werden sowohl Tumoren, die von der Schleimhaut der Speiseröhre (Plattenepithelkarzinom des Oesophagus) als auch Tumoren infolge jahrelangen Sodbrennens (Adenokarzinome) operiert. Standardeingriff ist die thorako-abdominale Oesophagusresektion. Hierbei wird nach Entfernung der erkrankten Speiseröhre die Nahrungsaufnahme durch einen umgebildeten Magenschlauch ermöglicht.

Unverzichtbar ist es, für den betroffenen Patienten individuell das geeignete Behandlungskonzept zu erstellen. In unserer onkologischen Tumorkonferenz wird daher beraten, ob für den Patienten die Operation, eine Strahlenbehandlung oder eine medikamentöse Therapie das geeignetste Verfahren darstellt.

Ist durch eine Engstelle die Nahrungsaufnahme nicht mehr möglich, kann durch unsere Internisten oder Radiologen durch die Einlage eines "Stents" eine Nahrungspassage wieder ermöglicht werden.

Lebertumoren

Operationen an der Leber werden bei den seltenen, in der Leber entstehenden Tumoren, häufiger bei Absiedelungen anderer Tumoren in der Leber (Lebermetastasen) durchgeführt. Es werden sowohl atypische als auch anatomische Resektionen angewandt.

In unserem onkologischen Kolloquium wird geprüft, welches Verfahren bei Patienten mit Lebertumoren individuell das geeignetste ist: Neben der Operation kommt die Thermoablation oder auch eine medikamentöse Therapie in Frage.

Bronchialkarzinom (Lungenkrebs)

Siehe unter Lungenchirurgie

Seltene Tumoren

Tumoren des Dünndarms, der Gallenblase oder Weichteiltumoren sind selten. Die Therapie erfolgt individuell nach gemeinsamem Beschluß in unserer Tumorkonferenz.


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