Patientensicherheit ist uns wichtig!

Die Kreiskliniken Reutlingen GmbH engagiert sich in der Initiative Qualitätsmedizin.

Logo Initiative Qualitätsmedizin

Die Kreiskliniken Reutlingen GmbH ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit.Logo Aktionsbündnis Patientensicherheit

Patientenfreundliche Webseite

Unser Internetauftritt ist durch die Initiative Medizin Online (imedON) als patientenfreundliche Website zertifiziert.

imedON Zertfikat 2011

Auszeichnungen

Das Klinikum am Steinenberg Reutlingen ist bei Deutschlands größtem Krankenhausvergleich, der von dem Magazin Focus durchgeführt wurde, als "Top Regionales Krankenhaus: Baden-Württemberg" gelistet.

TOP Regionales Krankenhaus 2017

Harnblasenkrebs

Hintergrundwissen

Entstehung

Der Harnblasenkrebs ist ein bösartiger Tumor der Harnblase (Urothelkarzinom der Harnblase). Dieser geht zu 90% von der Blasenschleimhaut aus, kann aber in alle Blasenwandschichten und in benachbarte Organe einwachsen.

Häufigkeit

Er macht ca. 2 bis 3% aller Tumorerkrankungen aus, Männer sind 3 mal häufiger betroffen als Frauen und der Altersgipfel liegt bei 50 bis 70 Jahren. Insgesamt gibt es 20/100.000 Neuerkrankungen pro Jahr und es sterben zirka 5000 Menschen pro Jahr daran.

Tumorarten

Man unterscheidet zwischen einem oberflächlichen (auf die Blasenschleimhaut begrenzten) Tumor und dem muskelinvasiven Tumor, welcher auch Absiedelungen im Körper (Metastasen) bilden kann.

Begünstigende Faktoren

Schädliche Umwelteinflüsse (vor allem ein langjähriger intensiver Kontakt mit sogenannten aromatischen Aminen, wie sie in der Farb- und Lackmittelherstellung verwendet werden) und Zigarettenkonsum können die Entstehung von Blasenkrebs begünstigen. Auch eine Bestrahlung im Becken oder bestimmte Chemotherapien können die Entstehung von Blasenkrebs begünstigen.

Therapiemöglichkeiten

Endoskopisches Abtragen

Bei der Therapie des oberflächlichen Blasenkarzinoms führen wir die endoskopische Abtragung des Tumors als TUR-Blase (Transurethrale Harnblasenresektion) durch. Dabei wird der Blasentumor mit einer elektrischen Schlinge durch die Harnröhre abgetragen. Das gewonnene Material wird zur feingeweblichen Untersuchung in unsere Pathologie geschickt.

Der Eingriff wird in aller Regel in einer Rückenmarksbetäubung oder Vollnarkose durchgeführt. Der stationäre Aufenthalt dauert zirka 5 Tage.

Komplette Blasenentfernung

Beim fortgeschrittenen, muskelinvasiven Blasentumor führen wir eine komplette Blasenentfernung (Zystektomie) sowie beim Mann eine Entfernung der Prostata und Samenblasen und bei der Frau eine Entfernung der Gebärmutter und eines Teils der Scheide durch.

Meist erfolgt der Blasenersatz mit einem kontinenten, orthotopen (aus körpereigenen Darmanteilen) Blasenersatz durch Anlegen einer sogenannten Ileum-Neoblase bei männlichen und weiblichen Patienten. Alternativ bieten wir einen katheterisierbaren Appendixpouch als kontinente Harnableitung an. Bei Männern wird auch bei der Zystektomie die nerv- und potenzschonende Operationstechnik angewandt.

Unter den nicht kontinenten Blasenersatztechniken wird in der Regel die Anlage eines sogenannten Ileumconduits durchgeführt.

Systemische Chemotherapie

Bei Patienten mit Tochtergeschwülsten beziehungsweise nicht operablen Befunden führen wir alle Formen der modernen Chemotherapie durch.


.
.

xxnoxx_zaehler

.

xxnoxx_zaehler