
Künstlicher Darmausgang / anus praeter
Bei der Operation des Mastdarmkrebses ist aufgrund der neuen chirurgischen Techniken und der Verwendung moderner Klammernahtgeräte die Anlage eines dauerhaften künstlichen Ausganges nur mehr selten erforderlich.
Häufiger wird ein vorübergehender künstlicher Ausgang angelegt, der nach wenigen Wochen durch eine kleine Operation wieder zurückverlegt werden kann. Ein solcher "Schutz-Anus-präter" wird angelegt, damit eine Darmnaht nahe des Schließmuskels in Ruhe ausheilen kann und das Risiko einer Nahtundichtigkeit minimiert wird.
Bei der Versorgung des künstlichen Ausganges beraten und helfen qualifizierte Stomaberater (siehe Kooperationspartner). Dank dieser Unterstützung und der modernen Hilfsmittel wird ein Stomaträger nach einer Umgewöhnungsphase in der Lage sein, ein normales Leben ohne Einschränkungen zu führen.
