
Strahlentherapie
Beim Mastdarmkrebs ist es sinnvoll, ab einer bestimmten Größe vor der operativen Entfernung eine Bestrahlung durchzuführen. Durch eine solche "neoadjuvante" Strahlentherapie, die meist mit einer milden Chemotherapie kombiniert wird, wird der Tumor verkleinert und die Aggressivität der Tumorzellen abgeschwächt. Hierdurch wird das Risiko, dass nach der Tumoroperation es im weiteren Verlauf zu einem Nachwachsen des Tumors oder der Entstehung von Metastasen kommt, gemindert.
Ob einem Patienten eine Bestrahlung vor der Krebsoperation empfohlen wird, beschließen die in die Behandlung eingebundenen Experten gemeinsam in der wöchentlichen Interdisziplinären Tumorkonferenz.
Die Bestrahlung wird nach einem ausführlichen Beratungsgespräch mit dem Patienten durch den Hauptbehandlungspartner des Darmkrebszentrums Reutlingen, der Klinik für Radioonkologie (Direktor: Prof. Dr. Bamberg) durchgeführt. Die Bestrahlung durch unseren renommierten Kooperationspartner am Universitätsklinikum Tübingen garantiert eine optimale Behandlung mit modernsten Geräten. Nach Abschluss der Strahlenbehandlung und einer kurzen Erholungsphase erfolgt dann die operative Entfernung des Tumors durch die Spezialisten der Chirurgischen Klinik in Reutlingen.
