Patientensicherheit ist uns wichtig!

Die Kreiskliniken Reutlingen GmbH engagiert sich in der Initiative Qualitätsmedizin.

Logo Initiative Qualitätsmedizin

Die Kreiskliniken Reutlingen GmbH ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit.Logo Aktionsbündnis Patientensicherheit

Patientenfreundliche Webseite

Unser Internetauftritt ist durch die Initiative Medizin Online (imedON) als patientenfreundliche Website zertifiziert.

imedON Zertfikat 2011

Auszeichnungen

Das Klinikum am Steinenberg Reutlingen ist bei Deutschlands größtem Krankenhausvergleich, der von dem Magazin Focus durchgeführt wurde, als "Top Regionales Krankenhaus: Baden-Württemberg" gelistet.

TOP Regionales Krankenhaus 2018

Leistungsspektrum

OP-Szene - 2 Ärzte beim Operieren

Unsere Schwerpunkte

Ihre Hauptoperateure

Am EndoProthetikZentrum Reutlingen sind insgesamt fünf Hauptoperateure der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin tätig.

Am Standort im Klinikum am Steinenberg in Reutlingen führen neben dem Chefarzt und Leiter des EndoProthetikZentrums Dr. Klaus Kolb der leitende Oberarzt Martin Stuhlinger sowie der leitende Oberarzt Dr. Ralf Lindenstrauß Operationen zum Gelenkersatz durch. Aufgrund der genau definierten Zentrumsstruktur sind Abläufe klar aufeinander abgestimmt. Unsere Mediziner und Pfleger arbeiten Hand in Hand, so behalten wir Ihr persönliches Wohlbefinden im Blick.

Am Standort in der Albklinik in Münsingen sind die beiden Hauptoperateure Dr. Eberhard Rall und Dr. Endre Wenczel für Hüftgelenks-, Knieprothesen und Wechseloperationen zuständig.

Einzelne Operationen und Prothesenarten

Im Folgenden finden Sie Informationen zu den einzelnen Operationen bzw. Prothesenarten:

Hüftgelenksprothesen

Das Hüftgelenk ist das größte Gelenk des menschlichen Bewegungsapparats. Es verbindet den Rumpf mit den Beinen sowie das Becken mit dem Oberschenkelknochen und ist bei fast jeder Bewegung oder Körperhaltung einer Belastung ausgesetzt.

Häufige Erkrankungen des Hüftgelenks
Im Laufe des Lebens wird der Knorpel des Gelenks zunehmend abgenutzt. Das Endstadium des Verschleißes ist die Arthrose. Da sich der Knorpel nicht eigenständig regenerieren kann, kommt es zum gegenseitigen Reiben der Knochen, was je nach Schweregrad größere Schmerzen verursachen kann. Hüftgelenks-Arthrose führt häufig zu Schmerzen beim Gehen mit Ausstrahlung in die Leiste.

huefte_2Was ist eine Hüftprothese?

Für die Herstellung von Prothesen werden ausschließlich Materialien verwendet, die für medizinische Zwecke entwickelt wurden, darunter spezielle Metalle, Keramik- und Polyethylenarten. Eine Hüftprothese hat eine Lebensdauer von zirka 15 bis 20 Jahren.
Nach Entfernung des Hüftkopfes und entsprechender Bearbeitung nicht nur der Hüftpfanne als auch des Oberschenkelschaftes werden die entsprechenden Komponenten in die Hüftpfanne als auch in den Oberschenkelschaft eingebracht. Es stehen verschiedene Prothesenmodelle und Fixationstechniken zur Verfügung. Je nach Knochenqualität und Alter werden zementierte oder zementfreie Endoprothesen implantiert.

huefte_1Zementierte Endoprothese

Bei der zementierten Prothese werden der Prothesenschaft und die neue Hüftpfanne einzementiert. Dies ist vor allem dann notwendig, wenn die Knochenqualität eine zementfreie Verankerung nicht mehr zulässt.

Zementfreie Endoprothese

Hierbei werden der Prothesenschaft und die neue Hüftpfanne ohne Zement verankert. Der Knochen wird so vorbereitet, dass die Prothese sofort festklemmt und einheilt.

Knieprothesen

Oberschenkelknochen und Schienbein sind durch das Kniegelenk verbunden, Kapsel-Band-Strukturen und der Meniskus ermöglichen mit der umgebenden Muskulatur  Streck- und Beugebewegungen und somit die Kraftübertragung auf die Füße. Der Knorpelüberzug am Oberschenkel und Tibiakopf ermöglicht die schmerzfreie Bewegung und Dämpfung der einwirkenden Kräfte.Wie kaum ein anderes Gelenk muss das Knie kontinuierliche Dämpfung absorbieren. Hier helfen verschiedene Faktoren, wie die Menisken, die in und um das Knie angesiedelt sind.

Häufige Erkrankungen des Kniegelenks

Der zunehmende Gelenkverschleiß (Arthrose) führt je nach Schweregrad und Lokalisation zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen, zu Deformierungen mit möglichen Achsfehlstellungen wie O- oder X-Beine oder zu Instabilitäten des Gelenkes. Diese Veränderungen finden sich im Endstadium des Knorpelschleißes, der sogenannten Arthrose.

knie_1Was ist eine Knieprothese?
Bei Knieprothesen werden meist die Oberflächen des Gelenks ersetzt. Man unterscheidet den Teilgelenk- bzw. den kompletten Gelenkersatz. Daher wird diese Art der Endoprothetik auch Oberflächenersatz genannt.
Für die Herstellung der Prothesen werden ausschließlich Materialien verwendet, die für medizinische Zwecke entwickelt wurden, darunter spezielle Metalle, Keramik- und Polyethylenarten.

Eine Knieprothese hat eine Lebensdauer von zirka zwölf bis 15 Jahren. Je nach Ausprägung der Arthrose werden verschiedene Implantate verwendet.

Knieteilendoprothese

Ist nur eine Seite des Kniegelenks von der Arthrose betroffen, so können unter bestimmten Voraussetzungen über einen kurzen Schnitt eine sogenannte Schlittenprothese implantiert werden. Bei dieser Form der Prothese wird nur der beschädigte Anteil des Gelenks ersetzt. Der gesunde Gelenkanteil bleibt erhalten.

knie_2Doppelseitiger Oberflächenersatz

Sind mehrere Gelenkabschnitte von Arthrose betroffen, kommt der vollständige Gelenkersatz zum Einsatz. Hierbei wird die Gelenkoberfläche des Oberschenkels und Schienbeinkopfes bei Erhalt der Kniescheibe ersetzt. In ganz seltenen Fällen ist ein Gelenkflächenersatz der Kniescheibe notwendig. Es stehen je nach Schwere der Deformierung und der Funktion des Bandapparates verschiedene Knieprothesen-Modelle zur Verfügung.

Achsgeführte Knie-Endoprothese

In besonderen Fällen wie schwerer Deformierung, Defekten, Instabilitäten, Infektionen oder bei Wechseloperationen kommen spezielle, (teil-) gekoppelte Prothesen zur Anwendung, welche durch zusätzliche Schäfte sicher im Knochen verankert werden.

Prothesen des Schultergelenks

Auch bei der Behandlung der Arthrose des Schultergelenkes kommen unterschiedliche Operationsverfahren zum Einsatz. Hier erstreckt sich das Spektrum vom sogenannten Oberflächenersatz bis zur sogenannten Inversen Prothese.

Wenn die Prothese erneuert werden muss – Wechseloperationen

Es kann sein, dass nach einer gewissen Zeitspanne Ihr Gelenkersatz teilweise oder komplett ausgetauscht werden muss. Auch in diesem Fall ist unser EndoProthetikZentrum der richtige Ansprechpartner für Sie.

Ursachen für Wechseloperationen

Prothesen unterliegen, wie natürliche Gelenke auch, einem Verschleiß. Dieser Vorgang ist abhängig von der Belastung, insbesondere bei erhöhter körperlicher Aktivität. Der Verschleiß kann zur Lockerung der Prothese führen und Wechseloperationen erforderlich machen.
Der Austausch von einzelnen Komponenten im Rahmen einer zuvor geplanten Operation ist möglich, auch, wenn die Prothese nicht bei uns im Zentrum eingesetzt wurde. Eine weitere Komplikation stellt die Infektion des künstlichen Gelenkes dar, die eine genau geplante Vorgehensweise erforderlich macht.
Sollten Knochenbrüche im Bereich der Prothese auftreten, kann dies ebenfalls zur Folge haben, dass die Prothese getauscht oder betroffene Knochen durch Platten oder Schrauben wieder hergestellt werden müssen. Auch hier kommen besondere Implantate zum Einsatz.


.
.

xxnoxx_zaehler

.

xxnoxx_zaehler