Patientensicherheit ist uns wichtig!

Die Kreiskliniken Reutlingen GmbH engagiert sich in der Initiative Qualitätsmedizin.

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Die Kreiskliniken Reutlingen GmbH ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit.Logo Aktionsbündnis Patientensicherheit

Patientenfreundliche Webseite

Unser Internetauftritt ist durch die Initiative Medizin Online (imedON) als patientenfreundliche Website zertifiziert.

imedON Zertfikat 2011

Interdisziplinäres Gefäßzentrum

Zentraler Kontakt

Telefon
07121 / 200-42 70
Fax
07121 / 200-42 73

E-Mail

Zertifikate

Die Klinik für Gefäßchirurgie ist von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie als Gefäßzentrum anerkannt und zertifiziert.

Anerkanntes Gefäßzentrum der DGG

Aktuelles Zertifikat BauchaneurysmaAktuelles QM-Zertifikat der DGG

Zertifiziertes Gefäßzentrum der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie DGG

Optimale Versorgung bei Gefäßerkrankungen

Das Interdisziplinäre Gefäßzentrum wurde 1999 gegründet, um Patienten mit Erkrankungen der Gefäße optimal zu versorgen.

Es verfolgt die Ziele:

  • die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu stärken
  • Ressourcen (qualifiziertes Personal, modernste Geräte) effektiv einzusetzen
  • Qualitätssicherung zu gewährleisten
  • die Kooperation ambulant / stationär zu intensivieren

Ursachen von Gefäßerkrankungen

Gefäßerkrankungen, insbesondere Einengungen der Beinarterien oder der Hirnarterien, stören die Blutversorgung. Sie haben unterschiedliche Ursachen, z.B. das Rauchen von Zigaretten, eine falsche Ernährung, aber auch angeborene Störungen des Fetthaushaltes und vor allem die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Bereits in der Ursachenklärung ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Gefäßchirurgie, Innerer Medizin und Radiologie sinnvoll.

Lernen Sie das Interdisziplinäre Gefäßzentrum kennen

In einem knapp 5-minütigen Video stellen wir Ihnen das Interdisziplinäre Gefäßzentrum vor:

Diagnoseverlauf

Die Wege zum Gefäßzentrum

Patienten mit Gefäßerkrankungen kommen auf unterschiedlichen Wegen in das Interdisziplinäre Gefäßzentrum:

  • über die Gefäßsprechstunde der Gefäßchirurgie (Di und Do. nach Vereinbarung)
  • über die Notfall-Ambulanz der Medizinischen Klinik (tgl. 24 Stunden)
  • über die Notfall-Ambulanz der Chirurgischen Klinik (tgl. 24 Stunden)
  • über die Diabetiker-Ambulanz der Medizinischen Klinik (Mo-Fr 9.00-11.30 Uhr)

Umfassende Einstiegsuntersuchung

In jedem Fall wird die Krankengeschichte des Patienten genau aufgenommen, er bekommt eine exakte körperliche Untersuchung, die durch eine Ultraschalluntersuchung der Gefäße und eine Laboruntersuchung ergänzt wird.

Schnelle weiterführende Diagnostik

Die Untersuchungsbefunde werden in einer interdisziplinären gemeinsamen Sprechstunde von Gefäßchirurgie und Innerer Medizin erhoben. Bei dieser Sprechstunde wird bereits die weiterführende Diagnostik veranlasst, die z. T. gleich (Ultraschalluntersuchung der Gefäße) oder später von der Radiologie durchgeführt wird (Angiographie (DSA), Computertomographie, MR-Angiographie).

Auf diese Weise können die oft sehr aufwendigen, teuren Untersuchungen effektiv genutzt werden. Die Diagnose wird sehr schnell gestellt, was dem Patienten unmittelbar zugute kommt.

Modernste Technologie effektiv einsetzen

Das Gefäßzentrum verfügt über alle Möglichkeiten einer modernen Diagnostik von Gefäßerkrankungen. Durch die enge Zusammenarbeit kommen diese Ressourcen sehr effektiv zum Einsatz.

Ultraschall-Untersuchung (Sonographie)

Modernste, hochauflösende Geräte erlauben eine gute Darstellung der Gefäße und ihrer Umgebung. Ohne dass Kontrastmittel gegeben werden muß, können die Gefäßwand und das Lumen des Gefäßes beurteilt werden. Einengungen oder krankhafte Erweiterungen der Gefäße werden sicher erkannt. Der Blutfluss und die Geschwindigkeit des Blutes werden direkt dargestellt und mit unterschiedlichen Farben abgebildet (Farbdoppler-Sonographie).

DSA-Angiographie

Bei der Angiographie wird nach lokaler Betäubung ein kleiner Plastikschlauch (Katheter) in das Gefäß eingeführt. Über den Katheter wird ein röntgensichtbares Kontrastmittel gegeben. Die Beschaffenheit des Gefäßes kann so genau beurteilt werden. Die Untersuchung wird in Reutlingen mit einem modernen Angiographiegeräten als "Digitale Subtraktionsangiographie" (DSA) durchgeführt.

MR-Angiographie

Seit Juni 2000 steht in der Radiologie in Reutlingen ein modernes 1,5-Tesla-Magnetresonanz-Gerät (MR = Magnetresonanz = Kernspintomographie). Mit diesem Gerät können Gefäße des Gehirns und der Beckenbeinregion sehr schnell und sicher dargestellt werden, ohne dass hierzu ein Katheter eingebracht werden muss. Die Untersuchung ist so einfach, dass sie ambulant durchgeführt werden kann.

Therapiemöglichkeiten

Einmal wöchentlich findet ein angiologisches Kolloquium statt, an dem die Ärzte der Gefäßchirurgie, der Medizinischen Klinik und der Radiologie teilnehmen. Hier werden alle Patienten mit ihren Befunden genau besprochen, fehlende Untersuchungen veranlasst und entschieden, welche Behandlungsmethode (Therapie) für den Patienten am günstigsten ist. Hierbei ergeben sich folgende Möglichkeiten:

  • Medikamentöse Therapie: Infusionstherapie mit gefäßaktiven Substanzen, Regulierung der Blutgerinnung, Behandlung der Begleiterkrankungen: Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Fettstoffwechselstörungen durch Medikamente und Diät, Gefäßtraining, Ernährungsberatung.
  • Chirurgische Therapie: operative Rekonstruktion durch Ausschälplastiken, Überbrückungsoperationen (Bypass) zur Beseitigung von Einengungen oder Verschlüssen, Gefäßersatz bei ausgeprägten Gefäßerweiterungen (Aneurysma) sowie Kombinationseingriffe in Form von Operation und radiologischer Intervention in den Bereichen Halsgefäße, Arm-, Becken-, und Beinarterien bis in den Fußbereich, sowie der Nierenarterien.
  • Interventionell-radiologische Therapie: Erweiterung von Gefäßeinengungen durch eine Ballon-Dilatation, evtl. mit Einbringung von Gefäßstützen (Stents), Auflösung von Blutgerinseln durch Gerinsel-auflösende Medikamente, die direkt über einen Katheter in das Gefäß gebracht werden.

Interdisziplinäre Behandlung

Häufig ist eine Kombination aller Behandlungsformen notwendig. Dies wird durch eine optimale Koordinierung durch das Gefäßzentrum möglich. Auch bei stationärem Aufenthalt findet eine interdisziplinäre Behandlung der Patienten durch die Ärzte der Gefäßchirurgie und der Inneren Medizin statt. So können alle Aspekte der Erkrankung berücksichtigt werden.

Optimale Betreuung von Diabetikern

In enger Kooperation mit dem Gefäßzentrum findet die Betreuung von Diabetikern statt. Diese umfasst in Kooperation mit den niedergelassenen Kollegen eine optimale medikamentöse Einstellung des Patienten, eine intensive Ernährungsschulung der Patienten und die Betreuung der Patienten von der Krankengymnastik bis hin zur orthopädischen Schuhwerkstätte bei den vielen Patienten, die mit ihren Füßen Probleme haben.

Patienten profitieren von fächerübergreifender Diagnose, Therapie und Nachbetreuung

Das Gefäßzentrum strebt eine sehr enge Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten an. Dies ist besonders wichtig, weil Gefäßerkrankungen und ihre Ursachen in aller Regel langdauernde, chronische Erkrankungen sind, die über Jahre hinweg betreut werden müssen. Ein Gefäßzentrum bietet hier die besten Voraussetzungen für eine gute Kommunikation.

Für unsere Patienten ergeben sich hieraus große Vorteile:

  • Optimale Diagnostik von Gefäßerkrankungen inkl. Farbdoppler-Sonographie, DSA und MR-Angiographie.
  • Optimale und schnelle Therapie, wobei in enger Abstimmung die beste Therapieform zur Anwendung kommt.
  • Optimale Nachbetreuung der Patienten mit den niedergelassenen Ärzten.

Kooperierende Kliniken und Institute

Das Team des Gefäßzentrums setzt sich zusammen aus einer sehr engen Kooperation von Ärzten aus unterschiedlichen Kliniken und Instituten:

  • Klinik für Gefäßchirurgie: Chefarzt Dr. J. Koller, Frau Dr. U. Haug, Frau V. Liber,
    Tel.: 07121 200-4270, Gefäßchirurgische Sprechstunde,
    Dienstag und Donnerstag nach Vereinbarung
  • Medizinische Klinik I: Oberärztin Dr. B. Born (Diabetologie), Chefarzt Prof. Dr. Kubicka, Oberarzt Dr.T. Müller (Sonographie); Tel.: 07121 200-0, Fußambulanz (Medizinische Klinik), Montag bis Freitag 9.00 bis 11.30 Uhr
  • Medizinische Klinik II: Chefarzt Prof. Dr. K. K. Haase; Tel.: 07121 200-3874
  • Institut für Radiologie: Oberarzt Herr Geng (interventionelle Radiologie),
    Chefarzt Prof. Dr. M. Lenz; Tel.: 07121 200-3425

Weitere kooperierende Abteilungen und Praxen

  • Klinik für Neurologie und Frührehabilitation Phase B: Dr. F. Andres
  • Schmerzambulanz: Oberarzt Dr. Binder, Chefarzt Prof. Dr. Pühringer
  • Nephrologie: Praxis Drs. Hübel/Dunst/Langanke und Praxis Drs. Puhm/Scholl/Wagner
  • Farbduplexsonographie: Praxis Dr. Hofstätter; Praxis Dr. Seyfferth
  • Kardiologie/Angiologie: Praxis Drs. Lude/Hartmann/Maihöfer/Keim

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