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Kreiskliniken Reutlingen

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News aus den Kreiskliniken Reutlingen GmbH

Ein „Gesund-bleibe-und-werde-Haus" für Bad Urach?

Reutlingen I 23.09.2021 – Nach einer gelungenen Auftaktveranstaltung und einem konstruktiven und produktiven Workshoptag Anfang September wurden am Mittwochabend, 22.09.2021, die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zum Gesundheitscampus in Bad Urach in einer virtuellen Veranstaltung vorgestellt. Landrat Dr. Ulrich Fiedler und die Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH, Prof. Dr. Jörg Martin und Dominik Nusser, nahmen die Vorschläge entgegen.

Insgesamt 12 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürgern aus Bad Urach und Umgebung haben unter der Moderation des Kommunikationsbüros Ulmer aus Stuttgart vielversprechende Ideen für die Ausgestaltung eines Gesundheitscampus entwickelt, der für die unterschiedlichsten Bedarfe und Zielgruppen Angebote enthalten soll. Unter dem Leitmotiv eines „Gesund-bleibe-und-werde-Hauses" sieht der Bürgerrat etwa Schwerpunkte bei den Themen Prävention und Rehabilitation, aber auch im Bereich der Altersmedizin und der Palliativpflege bis hin zum Hospiz, das auf dem Campus eingerichtet werden könnte. Auf dem Gesundheitscampus soll sich aus Sicht der beteiligten Bürgerinnen und Bürger auch eine Koordinierungsstelle mit Lotsenfunktion befinden, die eine optimale medizinische Betreuung und Versorgung über die Sektorengrenzen hinweg gewährleisten soll. Dem Thema Digitalisierung von Gesundheitsangeboten messen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bürgerbeteiligung mit Blick in die Zukunft ebenfalls eine hohe Bedeutung bei.

Dr. Ulrich Fiedler bedankte sich sehr herzlich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Bürgerbeteiligung: „Es war keine Selbstverständlichkeit, dass Sie sich die Zeit und Mühe gemacht haben, sich bei der Bürgerbeteiligung zum Gesundheitscampus Bad Urach einzubringen. Ihre vielen Ideen und Vorschläge sind unbezahlbar für die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik und Planung."
„Wir bedanken uns ebenfalls sehr herzlich für das enorme Engagement und die vielen wertvollen Ideen der Bürgerinnen und Bürger, auf denen wir in unseren weiteren gemeinsamen Planungen aufbauen können", so Geschäftsführer Dominik Nusser.

Bürgerrat präsentiert die Ideen und Impulse vor den beteiligten Gremien

Mit der Übergabe und Präsentation der Ergebnisse ist das Beteiligungsverfahren aber nicht beendet. In den kommenden Monaten werden mehrere Bürgerinnen und Bürger die Ergebnisse vor den verschiedenen beteiligten Gremien, dem Aufsichtsrat der Kreiskliniken, der Kommunalen Gesundheitskonferenz sowie dem Kreistag, vorstellen. Die Ideen werden hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit sorgfältig geprüft und in die weiteren Planungen einbezogen. Der Bürgerrat und die Öffentlichkeit werden regelmäßig informiert.

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Kreiskliniken bleiben bei bestehender Regelung

Reutlingen I 02.09.2021 – In der aktuellen Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen wurde die bisherige Beschränkung der Besucherzahl pro Tag aufgehoben. Gleichzeitig müssen alle Besucher weiterhin registriert und auf die 3-G-Regelung überprüft sowie die geltenden Hygiene- und Abstandregelungen eingehalten werden. Dies stellt auch die Kreiskliniken Reutlingen vor kaum zu lösende organisatorische Herausforderungen.

Deshalb haben die Kreiskliniken Reutlingen in Abstimmung mit dem Kreis-Gesundheitsamt und unter dem Eindruck der stetig steigenden Inzidenzen entschieden, weitestgehend an den geltenden Besucherregelungen festzuhalten. Dies bedeutet konkret, dass weiterhin nur ein Besucher oder eine Begleitperson pro Patient und Tag zugelassen ist, wobei bei der Registrierung am Klinikeingang nach wie vor ein 3-G-Nachweis vorgelegt werden muss. Getestete Besucher erhalten mit einem Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einem PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) Zutritt und müssen einen Mund-Nasenschutz tragen. Die Kreiskliniken Reutlingen appellieren jedoch aus Gründen des Infektionsschutzes an alle Besucher, wenn möglich eine FFP-2-Maske beim Aufenthalt in einer der drei Einrichtungen zu tragen. Das Zeitfenster für Patientenbesuche wird ab sofort auf den Zeitraum zwischen 15 und 18 Uhr erweitert.

Mindestabstand kann nicht gewährleistet werden

„Für uns hat die Sicherheit der Patienten absolute Priorität. Wir können deren Gesundheit nicht aufs Spiel setzen, indem wir eine Ansteckung riskieren, da wir den notwendigen Mindestabstand nicht einhalten können", sagt Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH. Denn die erste Hürde ist bereits der Check-In am Klinikeingang, an dem die persönlichen Daten aufgenommen und die 3-G-Regel überprüft werden muss. Durch das hohe Aufkommen an ambulanten Patienten und Besuchern würde es hier zu erheblichen Schlangen und Wartezeiten kommen. Die größte Herausforderung stellt insbesondere die Situation auf den Stationen dar. In den Patientenzimmern und in den kleinen Aufenthaltsbereichen auf Station kann die Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen nicht gewährleistet werden.

 

Beginn der Bürgerbeteiligung Bad Uracher Gesundheitscampus

Reutlingen I 31.08.2021 – 25 Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Reutlingen werden am Mittwoch, den 01. September 2021 an der digitalen Auftaktveranstaltung zur Bürgerbeteiligung mit dem Landrat Herrn Dr. Ulrich Fiedler, dem Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen, Dominik Nusser sowie dem Bad Uracher Bürgermeister Elmar Rebmann teilnehmen.

„Unser Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger in den Planungsprozess des Gesundheitscampus Bad Urach einzubinden und die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung den zuständigen Gremien und Ausschüssen als Orientierung mit auf den Weg zu geben", so Dr. Ulrich Fiedler.Nach dem morgigen Informationsabend findet am Samstag, den 04. September 2021 ein Workshop-Tag statt, an dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Gruppen ihre Ideen für mögliche Nachnutzungskonzepte einbringen und diskutieren werden.

„Wir sind schon sehr gespannt auf die vielfältigen Ideen, die der Bürgerrat erarbeiten wird und freuen uns bereits heute auf die Ergebnisse, die für uns sehr wichtige Leitplanken für die zukünftigen Planungen sind", so Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH. Konzipiert, moderiert und unterstützt wird das Vorhaben von den Experten des Stuttgarter Kommunikationsbüros Ulmer, die bereits bei mehreren Bürgerbeteiligungen mitgewirkt haben.

Vorstellung und Übergabe der Ergebnisse

Die Ideen der Bürgerinnen und Bürger werden im Nachgang durch das Kommunikationsbüro aufbereitet und im Rahmen einer virtuellen Ergebnispräsentation am Mittwoch, den 22. September 2021 an Herrn Dr. Ulrich Fiedler und die Klinikgeschäftsführung übergeben. Anschließend werden die erarbeiteten Vorschläge der Bürgerbeteiligung in den verschiedenen beteiligten Gremien, dem Aufsichtsrat der Kreiskliniken, der kommunalen Gesundheits-konferenz sowie im Kreistag vorgestellt und diskutiert.

Große Bereitschaft in der Bevölkerung zur Bürgerbeteiligung

Mitte Juli begann der beauftragte Dienstleister uzbonn Bürgerinnen und Bürger aus dem Einzugsgebiet des neuen Gesundheitscampus nach dem Zufallsprinzip anzurufen und die Teilnahmebereitschaft abzufragen. Das Ziel war es, rund 20 Bürgerinnen und Bürger aus aus dem Einzugsgebiet der Ermstalklinik für eine Mitarbeit zu gewinnen. Bis Mitte August gaben rund 160 interessierte Bürgerinnen und Bürger eine erste, positive Rückmeldung.

Nachdem der Kreistag das Medizinkonzept 2025 der Kreiskliniken Reutlingen im vergangenen Dezember beschlossen hatte, wurden Anfang dieses Jahres die wesentlichen Eckpunkte des Zukunftskonzepts bei einer digitalen Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt. Am Standort kann nun ein moderner Gesundheitscampus entstehen. Den Verantwortlichen des Landkreises als Träger der Kreiskliniken und der Klinikgeschäftsführung war es von Beginn an wichtig, die Bürgerinnen und Bürger bei Fragen der zukünftigen Nutzung am Standort Bad Urach eng einzubinden. Deshalb wurde ein Bürgerbeteiligungsverfahren auf den Weg gebracht, in dessen Verlauf die Ideen der Bürgerinnen und Bürger zum Bad Uracher Gesundheitscampus eingebracht werden sollen.

 

Vorerst keine Änderungen für Besuche

Reutlingen I 26.08.2021 – Am Dienstagabend wurde die neue Fassung der Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen verabschiedet, die seit gestern gilt. Für ihre Umsetzung sind allerdings weitreichende organisatorische Änderungen notwendig, für die ein zeitlicher Vorlauf notwendig ist. Deshalb haben die Kreiskliniken Reutlingen beschlossen, die bisher geltende Besucherregelung so lange aufrecht zu erhalten, bis die entsprechenden organisatorischen Vorkehrungen abgeschlossen sind. Die Umstellung auf die neuen Regelungen wird dann Anfang nächster Woche erfolgen und bekannt gegeben.

„Die neue Verordnung wurde quasi über Nacht beschlossen und stellt uns vor enorme organisatorische Herausforderungen. Für uns steht nach wie vor der Schutz unserer Patienten, Mitarbeiter und Besucher an erster Stelle. Deshalb bitten wir um Verständnis, dass wir zur sorgfältigen Prüfung und Umsetzung der neuen Regelungen noch bis Anfang kommender Woche brauchen werden", so Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH.

 

Raumkühlung bringt zusätzlichen Komfort

Reutlingen I 18.08.2021 – In den vergangenen drei Jahren wurden die sechs Patientenzimmer auf der interdisziplinären Palliativstation im Klinikum am Steinenberg in Reutlingen mit einer zusätzlichen Deckenkühlung ausgestattet. Dies ermöglicht den schwerkranken Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen ein wenig zusätzlichen Komfort. Der Einbau und Anschluss an die Gebäudetechnik erfolgte in zwei Abschnitten. Bereits im Jahr 2019 wurden vier Zimmer der Erika-Seeger-Station am Steinenberg mit der Kühltechnik ausgestattet, im vergangenen Jahr folgten die verbleibenden zwei Zimmer. Möglich war dies nur durch das großzügige finanzielle Engagement verschiedener Förderer aus der Region. Insgesamt betrug das Fördervolumen 100.000 Euro und wurde von der Erika-Seeger-Stiftung, der Lechler Stiftung, vom Rotary-Club Reutlingen-Tübingen Nord sowie von der Stiftung Palliativpflege ermöglicht. „Ich bedanke mich ganz persönlich bei unseren Förderern für diese tolle Unterstützung, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig ein möglichst angenehmes Umfeld auf dieser besonderen Station ist", sagt Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH.
Auf der interdisziplinären Palliativstation am Reutlinger Steinenberg betreut das Team um Oberarzt Dr. Thomas Trauschke Patientinnen und Patienten, die an einer fortgeschrittenen, nicht heilbaren Krankheit leiden mit einem ganzheitlichen Ansatz. So sind ganz unterschiedliche Bereiche in die Pflege und Betreuung der Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen eingebunden. „Das ganzheitliche Behandlungs- und Versorgungskonzept konzentriert sich auf die Verbesserung von Schmerzen und anderen behandelbaren Beschwerden der schwerkranken Patientinnen und Patienten, um Ihnen so bis zuletzt ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Die menschliche Zuwendung steht dabei im Zentrum unserer Arbeit, weshalb auch Angehörige in die Therapien einbezogen werden können", erklärt Dr. Thomas Trauschke. Die Kreiskliniken Reutlingen bedanken sich nochmals sehr herzlich für die großzügige finanzielle Unterstützung.

 Spendenübergabe auf der Palliativstation

KKR-Geschäftsführer Dominik Nusser (rechts) dankte gemeinsam mit Oberarzt Dr. Thomas Trauschke und Ruth Wendorf (Pflege) den Förderern (v.l.n.r.) Heinz Gerstlauer (Lechler Stiftung), Susanne Friess (Stiftung Palliativpflege), Friedrich Reisser (Erika-Seeger-Stiftung) sowie Dr. Bernd Mez (Rotary-Club Reutlingen-Tübingen Nord) für das Engagement.

 

Reutlinger Gefäßchirurgie bekommt neue Chefärztin

Portrait Susanne Regus Reutlingen I 30.07.2021 – „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Frau Dr. Regus eine erfahrene Kollegin für die Gefäßchirurgie in unserem Haus gewinnen konnten", freut sich Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH.

Denn nach einer Vakanz von vier Monaten konnte die Chefarztposition der Klinik für Gefäßchirurgie, vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie in den Kreiskliniken Reutlingen nun wieder besetzt werden. Zum 1. August tritt mit PD Dr. Susanne Regus eine erfahrene Ärztin auf dem Gebiet der Gefäßchirurgie ihren Dienst in Reutlingen an. Die 47-jährige Medizinerin stammt aus Franken und war zuletzt als Sektionsleiterin im Bereich Endovaskuläre Chirurgie am Klinikum in Ansbach tätig.

Nach dem Medizinstudium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg startete die begeisterte Ausdauersportlerin ihre Laufbahn 2001 zunächst als Assistenzärztin, ab 2007 dann als Oberärztin in den Chirurgischen Kliniken der Sozialstiftung Bamberg. Im Jahr 2012 wechselte Regus als Oberärztin und später als Leitende Oberärztin in die Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Erlangen. Nach weiteren Stationen am Universitätsklinikum in Dresden und am Klinikum Ansbach, bringt Dr. Susanne Regus nun all ihre Erfahrung bei den Kreiskliniken Reutlingen ein. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und das neue Team in Reutlingen", so die leidenschaftliche Triathletin. Sie bringt vier weitere ärztliche Kollegen, zwei Fachärzte für Gefäßchirurgie sowie zwei Ärzte in Ausbildung zum Gefäßchirurgen, als Verstärkung der Mannschaft mit. Über ihre beruflichen Stationen hinaus kennzeichnen zahlreiche Zusatzqualifikationen ihre Vita. Neben einem Master of Health Business Administration (MHBA) sowie dem Europäischen Facharzt für Gefäßchirurgie (FEBVS), verfügt die neue Chefärztin seit 2017 über die Venia Legendi, also die akademische Lehrerlaubnis für das Fach Chirurgie. Darüber hinaus führt sie die Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin, Phlebologie sowie Ärztliches Qualitätsmanagement.
In Kürze soll auch noch die Zusatzbezeichnung Sportmedizin hinzukommen, um den Schwerpunkt der Behandlung von Gefäßerkrankungen im Ausdauersport in Reutlingen weiter auszubauen.

 

Teilnehmerauswahl für Bürgerrat
per Telefon gestartet

Reutlingen I 28.07.2021 – Nachdem der Kreistag das Medizinkonzept 2025 der Kreiskliniken Reutlingen im vergangenen Dezember beschlossen hatte, wurden Anfang dieses Jahres die wesentlichen Eckpunkte des Zukunftskonzepts bei einer digitalen Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt. Im Zuge der Umsetzung des Medizinkonzepts wird die stationäre Versorgung in der Ermstalklinik in Bad Urach bis 2025 bekanntermaßen eingestellt. Am Standort soll dann ein moderner Gesundheitscampus entstehen.

Den Verantwortlichen des Landkreises als Träger der Kreiskliniken und der Klinikgeschäftsführung war es von Beginn an wichtig, die Bürgerinnen und Bürger bei Fragen der zukünftigen Nutzung am Standort Bad Urach eng einzubinden. Deshalb startet nun die Bürgerbeteiligung. Hierzu werden seit wenigen Tagen durch das Umfragezentrum Bonn (uzbonn) 20 Bürgerinnen und Bürgern aus dem Ermstal und den umliegenden Gemeinden per Telefonanruf zufällig ausgewählt. Sie sollen für den Bürgerrat gewonnen werden, der an einer dreiteiligen Workshopreihe im September teilnehmen wird. Gesammelt werden dabei erste Ideen der Bürgerinnen und Bürger zur Gestaltung des zukünftigen Gesundheitscampus.

 

Zeitfenster für Patientenbesuche wird angepasst

Reutlingen I 08.07.2021 – Seit Montag, 5. Juli gelten neue Besucherregelungen in den Kreiskliniken Reutlingen, die neben dem Wegfall der 3G-Regel (kein Nachweis mehr notwendig) auch eine Besuchszeit von 14 bis 16 Uhr vorsehen. Um es den Angehörigen weiter zu erleichtern ihre Lieben unter Einhaltung strenger Hygieneregeln besuchen zu können, gilt ab heute, Freitag, ein neues Zeitfenster. Ab sofort sind Besuche in der Zeit von 16 bis 18 Uhr möglich. „Mit dieser weiteren Anpassung der Besuchsregelung wollen wir es insbesondere Berufstätigen weiter erleichtern ihre Angehörigen in unseren Häusern besuchen zu können", so Unternehmenssprecher Lukas Schult. Wir möchten auch nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, dass für besondere Situationen nach wie vor Ausnahmeregelungen gelten. Werden Patienten palliativ behandelt oder liegen im Sterben, so ist ein Besuch jederzeit möglich. Die genaue Besuchszeit ist mit der entsprechenden Station abzustimmen, die diese Information dann an die Mitarbeiter an den Eingangsbereichen weiterleitet und damit für einen reibungslosen Check-in sorgt. Ausnahmen gelten auch für Begleitpersonen, wie z. B. Eltern von kleinen Kindern oder werdende Väter.
Unabhängig von diesen Besucherregelungen gelten nach wie vor die Hygiene- bzw. AHA-L-Regeln in den drei Häusern der Kreiskliniken Reutlingen. Besucher, Begleitpersonen oder sonstige Personen wie Rettungskräfte, Handwerker und andere Dienstleister müssen eine mitgebrachte FFP2-Maske tragen, dürfen keine Krankheitssymptome wie Fieber, Schnupfen oder Husten haben, müssen Abstand halten und auf eine Händehygiene achten.

 

Kreiskliniken Reutlingen treten dem Netzwerk
„Wir für Gesundheit" bei

Beitritt bringt zusätzliche Vorteile für regionale Betriebe

Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH freut sich über die Plakette zum Beitritt aus den Händen von Silvio Rahr, Geschäftsführer von „Wir für Gesundheit“.

Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH freut sich über die Plakette zum Beitritt aus den Händen von Silvio Rahr, Geschäftsführer von „Wir für Gesundheit".

Reutlingen I 02.06.2021 - Die Kreiskliniken Reutlingen sind neuer Partner des wachsenden, trägerübergreifenden Netzwerks „Wir für Gesundheit". Das Netzwerk umfasst mehr als 340 ausgewählte Partnerkliniken die eine überdurchschnittlich hohe Behandlungs- und Servicequalität erbringen. Mit dem Beitritt zum Netzwerk ist auch das Angebot der betrieblichen Krankenzusatzversicherung PlusCard verbunden, die regionale Arbeitgeber ihren Beschäftigten ab sofort als zusätzlichen Benefit anbieten können. Die Kreiskliniken Reutlingen gehen mit gutem Beispiel voran, denn die Mitarbeitenden können bereits von den Vorteilen der PlusCard profitieren.
„Wir freuen uns nun Teil des Netzwerks zu sein, da der Beitritt auch eine Wertschätzung für die hervorragende Arbeit ist, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreiskliniken Reutlingen tagtäglich erbringen", so Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH. Die erfolgreiche freiwillige Teilnahme an externen Qualitätsprüfungen wie der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) ist Basis für die Aufnahme in das Netzwerk „Wir für Gesundheit". „Insbesondere vor den außerordentlich hohen Belastungen während der Corona-Pandemie möchten wir unseren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, sich zusätzlich kostengünstig für den Krankheitsfall privat abzusichern", betont Kathrin Bahnmüller, Prokuristin und Leiterin der Abteilung Personal und Recht der Kreiskliniken Reutlingen.
„Wir freuen uns sehr über den Beitritt der Kreiskliniken Reutlingen. Arbeitgeber aus und rund um Reutlingen können ihren Belegschaften nun die PlusCard als wertschätzendes Benefit ermöglichen. Wie sehr sie sich auch um die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern, zeigt auch die Möglichkeit der Absicherung mit der PlusCard", so Silvio Rahr, Geschäftsführer von „Wir für Gesundheit".
Mit der PlusCard erhalten die Mitarbeitenden der Kreiskliniken Reutlingen Zusatzleistungen bei stationären Aufenthalten in allen Partnerkliniken von „Wir für Gesundheit". Außerdem beinhaltet die PlusCard eine Service-Hotline, die Facharzttermine und die medizinische Zweitmeinung für PlusCard-Inhaber koordiniert sowie Zugang zu einer Vorteilswelt. Auch die Familien der Mitarbeiter können mit den gleichen Leistungen abgesichert werden. Hinter der PlusCard steht „Wir für Gesundheit", die diese betriebliche Krankenzusatzversicherung, gemeinsam mit dem Debeka Krankenversicherungsverein a. G. entwickelt haben. Die PlusCard-Tarife können Unternehmen bereits ab 20 Mitarbeitenden abschließen, ohne Gesundheitsprüfung und altersunabhängig.

 

Besuchszeit auf eine Person und eine Stunde pro Patient
und Tag begrenzt.

Leichte Lockerung der Besuchsregeln ab kommendem Montag

Reutlingen I 28.05.2021 – Durch den Erlass der 8. Corona-Verordnung Baden-Württemberg vom 13.05.2021 treten neue Regelungen für Besucher in Krankenhäusern in Kraft. Das Besucherkonzept der Kreiskliniken Reutlingen GmbH an den Standorten Klinikum am Steinenberg Reutlingen, Ermstalklinik Bad Urach und Albklinik Münsingen, sieht eine tägliche Besuchszeit von 14:00 bis 16:00 Uhr unter weiterhin strengen Regelungen und Hygienemaßnahmen vor. Erlaubt ist ein Besucher pro Patient und Tag, wobei sich jedoch jeweils nur ein Besucher im Patientenzimmer aufhalten darf. Die Besuchsdauer beträgt maximal 60 Minuten. COVID-19- Patienten können nicht besucht werden (Ausnahmeregelungen im Einzelfall).
Wer darf unter welchen Umständen einen Angehörigen besuchen?
  1. Besucher, die einen negativen Antigen-Schnelltest vorweisen können, welcher nicht älter als 24 Stunden ist und von einer qualifizierten Teststelle durchgeführt und bescheinigt wurde.
  2. Besucher, die bereits eine COVID-19-Infektion durchgemacht haben, wieder vollständig genesen sind und dies per Attest oder offiziellem PCR-Befund nachweisen können. Allerdings muss die Infektion mindestens 28 Tage, aber nicht länger als 6 Monate zurückliegen.
  3. Vollständig geimpfte Personen, bei denen die Zweitimpfung bereits mindestens 14 Tage zurückliegt und die dies mittels Impfausweis oder einer Bescheinigung des Impfzentrums oder des impfenden Arztes nachweisen können.
  4. Personen, die eine Impfung bereits vor mindestens 14 Tagen erhalten und vor der Impfung eine COVID-19-Infektion durchgemacht haben.

In allen Fällen sind offizielle Impfausweise oder Bescheinigungen in Verbindung mit einem Ausweisdokument notwendig. Die Impfung darf ausschließlich mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff erfolgt sein. Um am Klinikeingang eine schnellere Registrierung der Besucher und damit geringere Wartezeiten gewährleisten zu können, müssen entsprechende Dokumente und Nachweise vorgelegt werden.

Unabhängig von dieser neuen Besucherregelung gelten die bisherigen Hygiene- bzw. AHA-L-Regeln weiter. Besucher, Begleitpersonen oder sonstige Personen wie Rettungskräfte, Handwerker und andere Dienstleister müssen eine mitgebrachte FFP2-Maske tragen, dürfen keine Krankheitssymptome wie Fieber, Schnupfen oder Husten haben, müssen Abstand halten und auf die erforderliche Händehygiene achten.

„Aufgrund der sich dynamisch entwickelnden Inzidenzzahlen wissen wir nicht, wie lange diese neuen, gesetzlich vorgegebenen Regelungen Bestand haben. Sinkt die 7-Tage-Inzidenzen weiter, können zusätzliche Lockerungen bei den Besucherregelungen in Kraft treten. Steigt sie dagegen wiederum deutlich, kann es auch wieder zu Einschränkungen kommen", so Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH.

 

Gelebte Vielfalt mit Herzblut in bewegten Bildern

Die Kreiskliniken Reutlingen feiern den Deutschen Diversity-Tag 2021 mit neuem Video

Reutlingen I 18.05.2021 - „Wir bei den Kreiskliniken Reutlingen leben Vielfalt und Diversity jeden Tag und reden nicht nur darüber", sagt Geschäftsführer Dominik Nusser anlässlich des 9. Deutschen Diversity-Tages am heutigen Dienstag. Die Kreiskliniken beschäftigen aktuell Mitarbeitende aus insgesamt 54 Nationen mit ganz unterschiedlichen persönlichen, kulturellen, religiösen und sprachlichen Hintergründen. „Uns alle verbindet dabei die Leidenschaft sich mit Herzblut für die Mitmenschen einzusetzen, ganz unabhängig vom Hintergrund, der Herkunft oder der sexuellen Orientierung", erklärt Kathrin Bahnmüller, Prokuristin und Leiterin Personal und Recht bei den Kreiskliniken Reutlingen.
Der Deutsche Diversity-Tag findet jährlich auf Initiative des Vereins Charta der Vielfalt e.V. statt, und soll den Vielfaltsgedanken in die Arbeitswelt tragen. Als Unterzeichner bekennen sich auch die Kreiskliniken Reutlingen zu Vielfalt und Offenheit und haben sich deshalb für den diesjährigen Diversity-Tag etwas Besonderes einfallen lassen. Um noch mehr Aufmerksamkeit für das Thema Vielfalt und Toleranz in der Gesellschaft zu schaffen, haben die Kreiskliniken eigens ein Video produziert, das auf authentische und emotionale Weise ausdrückt, worauf es im menschlichen Miteinander ankommt. Selbstverständlich auch, dass keine externen Darsteller im Video zu sehen sind, sondern ausschließlich eigene Mitarbeitende, die sich auch hier mit Herzblut eingebracht haben.
Die Dreharbeiten fanden dabei selbstverständlich Corona-konform statt, alle Mitwirkenden wurden vor Drehbeginn getestet. Zu finden ist das Video ab heute auf der Website der Kreiskliniken Reutlingen unter www.kreiskliniken-reutlingen.de, auf unseren Social Media-Kanälen sowie auf

 

Unsere Schmerzklinik stellt sich vor

In diesem informativen Video erfahren Sie, wie wir in der Schmerzklinik in Münsingen Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen interdisziplinär und multimodal behandeln.

 

 Klinik für Interdisziplinäre Notfallmedizin

Am 1. April 2021 tritt Dr. med. Petra Zahn ihren Dienst als Chefärztin der neuen Klinik für Interdisziplinäre Notfallmedizin (Zentrale Notaufnahme) in der Kreiskliniken Reutlingen GmbH an.

Die 1965 in Mainz geborene Dr. Petra Zahn kann als Fachärztin für Anästhesie neben den Weiterbildungen der speziellen anästhesiologischen Intensivmedizin und Notfallmedizin sowohl die Zusatzbezeichnung Klinische Akut- und Notfallmedizin als auch eine profunde betriebswirtschaftliche Qualifikation, MBA-Studium Health Care Management der Universität Bayreuth sowie Expertise als Dozentin und Lehrbeauftragte vorweisen. Darüber hinaus verfügt Dr. Petra Zahn über die Zusatzbezeichnungen Sportmedizin, Akupunktur und Ärztliches Qualitätsmanagement. Zudem verfügt sie über die volle Weiterbildungsermächtigung Klinische Akut- und Notfallmedizin für insgesamt 24 Monate der Landesärztekammer Hessen.

Die Vita kennzeichnet Dr. Petra Zahn als umfassend und differenziert ausgebildete Ärztin, die nach ihrer Ausbildung und ersten ärztlichen Tätigkeit als Assistenzärztin der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen ihren Werdegang bis zur Ernennung als Direktorin der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Fulda gAG, Universitätsmedizin Marburg-Campus Fulda konsequent fortgesetzt hat.

Mit ihren Qualifikationen und ihrer langjährigen Berufserfahrung als Direktorin der Zentralen Notaufnahme eines Maximalversorgers verfügt Dr. Petra Zahn über eine umfassende Fachexpertise für die Chefarztposition der neuen Klinik für Interdisziplinäre Notfallmedizin, um die Weiterentwicklung der Zentralen Notaufnahme der Kreiskliniken Reutlingen GmbH - gemeinsam mit der Leitenden Ärztin Dr. Zsuzsa Märkle - für die Zukunft positiv zu gestalten.

Der Vorsitzende Geschäftsführer Prof. Dr. Jörg Martin freut sich, dass er mit Dr. Petra Zahn eine erfahrene und integre Persönlichkeit mit einer so umfassenden Fachexpertise für die Chefarztposition gewinnen konnte.

 

Kinderklinik

Die Kinderklinik erhält von der Fa. Stiehle eine Spende

Die Firma Stiehle aus Hayingen spendet jedes Jahr zu Weihnachten an soziale Einrichtungen, anstatt Werbegeschenke zu verteilen. Hier dürfen die Mitarbeiter Vorschläge abgeben. Die Mama von Elea hat dies genutzt und das Kinderdiabeteszentrum vorgeschlagen.
Vielen Dank für die Spende!

 

Klinik für Neurochirurgie

Erste Wachoperation bei Hirntumor-Entfernung
in den Kreiskliniken Reutlingen

REUTLINGEN. Im Klinikum am Steinenberg wurde kürzlich die erste Wachoperation durchgeführt. Der Chefarzt der Neurochirurgie, Priv.-Doz. Dr. Marco Skardelly - der bereits viel Erfahrung auf diesem Gebiet nach Reutlingen mitgebracht hat - und sein Team operierten erstmals eine Patientin an einem Hirntumor in der Nähe eines Sprachzentrums im wachen Zustand. Um das Risiko für bleibende Sprachstörungen auszuschließen erfolgte die gesamte Operation im wachen Zustand der Patientin, um Sprachtests durchführen zu können. Für das Team, bestehend aus Neurochirurgen, Anästhesisten und dem Pflegepersonal des OP's sowie der Patientin war die erste Wachoperation ein voller Erfolg.

Inwieweit eine Wachoperation die geeignete Methode ist, muss im Vorfeld intensiv geprüft werden. Das Verfahren kommt insbesondere bei Patienten zum Einsatz, bei denen sich der Tumor in der Nähe eines Sprachzentrums befindet, da durch eine Vollnarkose das Sprachverständnis und die Sprachproduktion während der Operation nicht überwacht werden können. Welche Patienten dafür geeignet sind, wird im interdisziplinären Expertenaustausch festgelegt. „Operationen am Gehirn sind für Patienten eine besondere Belastung, im Speziellen wenn die Patienten dabei wach sind. Bei einer Wachoperation bekommen die Patienten eine intravenöse Schmerztherapie und einen Schädelblock, bei dem die Kopfhaut der Patienten mittels Lokalanästhesie betäubt wird. Nach der Schädelöffnung führt das OP-Team Sprachtests durch, um herauszufinden, wo die nicht sprachrelevanten Areale liegen sowie während der Tumorentfernung rechtzeitig zu bemerken, wann die Sprache gefährdet ist", erklärt Priv.-Doz. Dr. Marco Skardelly.

Aufgrund der Lage des Tumors wurde mit der Patientin besprochen, dass eine radikale Entfernung nur im Rahmen einer Wachoperation zu erreichen ist, um zu gewährleisten, dass es durch die Tumorentfernung nicht zu einer Sprachstörung kommen würde. Nach ausgiebiger Aufklärung der Patientin, neuropsychologischer Testung und guter Vorbereitung konnte ca. 99% des Tumors im Rahmen der Wachoperation erfolgreich entfernt werden. Die Patienten zeigte nach der Operation keine Sprachstörung und konnte nach knapp einer Woche nach Hause entlassen werden.

 

Jerusalema-Challenge

Jerusalema-Dance-Challenge accepted! Und ihr dürft das natürlich auch. Einfach das Video starten, den Ton ganz aufdrehen und dann bitte bis zum Schluss mittanzen und zuschauen.

 

Livestream Kreiskliniken Reutlingen

Eckpunkte Medizinkonzept 2025

Da eine Bürgerversammlung derzeit nicht möglich ist, findet zur Information der Bürgerinnen und Bürger zu dem im Kreistag verabschiedeten Medizinkonzept 2025 der Kreiskliniken Reutlingen GmbH am

Dienstag, 19.01.2021, von 18:00 bis 19:30 Uhr

ein Livestream statt. Landrat Thomas Reumann und die beiden Geschäftsführer Prof. Jörg Martin und Dominik Nusser werden die wesentlichen Eckpunkte des Medizinkonzepts 2025 sowie die weitere Vorgehensweise der Bürgerbeteiligung zur Ausgestaltung der Eckpunkte vorstellen und stehen für Fragen zur Verfügung. Ausgehend von intensiven Analysen und Untersuchungen hat die Geschäftsführung der KKR ein Medizinkonzept ausgearbeitet, das alle drei Standorte der Kreiskliniken im Blick hat und dessen Eckpunkte der Kreistag in seiner Sitzung am 17. Dezember beschlossen hat. Erklärtes Ziel ist es, für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Reutlingen dauerhaft eine bestmögliche Gesundheits-versorgung sicherzustellen.

Bereits während der Präsentation können online Fragen zum Thema gestellt werden.
Hier der LINK zum Livestream: https://vimeo.com/event/613905

 

Verschärfung der Besucherregelungen
in den Kliniken

Besucher und externe Personen nur mit negativem Antigentest und FFP2-Masken

Mit der von der Landesregierung am 8. Januar 2021 beschlossenen Änderung der Corona-Verordnung sind seit Wochenbeginn schärfere Besucherregelungen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in Kraft getreten. Besuche bleiben zwar weiterhin in Ausnahmefällen nach Rücksprache mit der jeweiligen Station möglich. Aber Besucher und andere externe Personen wie beispielsweise Dienstleister, Seelsorger oder Ehrenamtliche müssen möglichst eine FFP2 Maske mitbringen sowie auch einen negativen Coronatest vorweisen.

Dieser negative Coronatest darf bei einem Antigen-Schnelltest nicht älter als 48 Stunden und bei einem PCR-Test nicht älter als 72 Stunden sein. Sollte der Besucher einen solchen negativen Coronatest nicht vorweisen können, kann er sich im Einzelfall direkt vor Ort in der Klinik testen lassen. Für diesen Service, für den die Kreiskliniken Reutlingen um eine Spende bitten, muss der Besucher allerdings Wartezeit einkalkulieren.

Dessen ungeachtet gelten weiterhin alle bisherigen Schutzmaßnahmen wie Einlass-Check, Abstands- und Hygieneregeln.

 

Klinikum am Steinenberg
Medizinische Klinik I /Sektion Onkologie

REUTLINGEN. Die Versorgung von Patienten mit Krebserkrankungen ist ein ausgewiesener und mehrfach ausgezeichneter Focus der Kreiskliniken Reutlingen, der bisher durch den Onkologischen Schwerpunkt Baden-Württembergs und das zertifizierte Onkologische Zentrum der Deutschen Krebsgesellschaft abgebildet wurde. Um diese Schwerpunktbildung weiter auszubauen wurde jetzt eine neu strukturierte Sektion Onkologie der Medizinischen Klinik I etabliert. Hier werden Patienten mit Krebserkrankungen mit den modernsten Diagnoseverfahren untersucht und anschließend interdisziplinär in Tumorkonferenzen besprochen. Medikamentöse wie chirurgische Therapien folgen höchsten Qualitätsstandards.

Ziel ist es, die Heilungschancen der Patienten sowie deren Lebensqualität durch die Implementierung der aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse unter den Gesichtspunkten der Personalisierten Medizin kontinuierlich zu verbessern. Die neue Sektion Onkologie trägt daher auch der rasanten Entwicklungen in der Immuntherapie und molekularen Therapie von Krebspatienten Rechnung. Zusätzlich wird über die Teilnahme an klinischen Studien der Zugang zu vielversprechenden neuartigen Medikamenten ermöglicht.
Die Sektion Onkologie wird von der leitenden Oberärztin Dr. Barbara Hermes geleitet. Sie verstärkt das Team der Medizinischen Klinik I seit dem 1.10.2020. Zuvor war sie als Oberärztin am Universitätsklinikum Tübingen tätig und hat dort sowie zuvor im Franziskus Krankenhaus Mönchengladbach eine breite internistische wie hämatologisch-onkologische Ausbildung genossen.

Sie schätzt besonders das breite Krankheitsspektrum und die gut etablierte interdisziplinäre Zusammenarbeit, so dass die Patientinnen und Patienten ganz individuell in Reutlingen bestens versorgt werden.

„Aber nicht nur eine wissenschaftlich ausgerichtete, sondern auch auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnittene Behandlung ist besonders wichtig, damit auch die Vorstellungen und Erwartungen der Patientinnen und Patienten Berücksichtigung finden und existentielle Ängste bei Tumorpatienten abgebaut werden", betont Chefarzt Prof. Dr. Stefan Kubicka.

 

Telemedizinische Kooperation des Klinikums am Steinenberg mit der Charité Berlin für intensivpflichtige Covid-19-Patienten

Reutlingen. Das Klinikum am Steinenberg Reutlingen und die Universitätsklinik Charité Berlin haben eine telemedizinische Kommunikationsplattform für die Behandlung von intensivpflichtigen Covid-19-Patienten etabliert.

 Die Charité hat - unterstützt durch das Robert Koch-Institut - zu Beginn der Corona-Pandemie ein Konzept entwickelt, welches beabsichtigt, im Epidemiefall die intensiv-medizinische Versorgung auch in der Breite zu unterstützen und damit eine hohe medizinische Expertise flächendeckend zu gewährleisten. Dabei stellen die Experten der Charité ihre intensivmedizinische Erfahrung bei der Behandlung beatmeter Covid-19-Patienten per Tele-Visite mithilfe eines Visitenroboters zur Verfügung und tauschen sich mit den behandelnden Ärzten und Pflegekräften der Intensivstation über eine Video-Kommunikationsplattform aus.


Per Audio- und Video-Übertragung können sich die Experten der Charité zur gemeinsamen Visite dazu schalten. Der Visitenroboter (Teladoc-Gerät) kann von Berlin aus gesteuert werden und mit seiner Kamera das klinische Bild des Patienten übermitteln. Die Behandlung schwer erkrankter Patienten erfordert gerade bei einer recht neuen Erkrankung wie COVID-19 eine gute Vernetzung der Kliniken, um den Patienten stets eine optimale Therapie zukommen zu lassen. Die sehr guten Behandlungsergebnisse der Kreiskliniken Reutlingen in der ersten Welle im Frühjahr bieten die Grundlage, um in gemeinsamen Fallbesprechungen mittels einer Videokonferenz diese Therapie noch weiter zu verbessern.
Zudem soll die Kooperation mit dem Reutlinger Klinikum das System auf die telemedizinische Belastbarkeit zwischen zwei „high-end" Institutionen testen. Dabei stellt die Intensivstation des Klinikums am Steinenberg aufgrund seines Patientenkollektives und seiner hervorragenden technischen Ausstattung mit komplexen Therapieoptionen einen wertvollen Partner für dieses telemedizinische Kooperationsprojekt dar.


„Hier lernt jeder von jedem. Jede gute Idee zählt. Eine optimierte Behandlung ist bei schwer kranken und beatmeten COVID-19-Patienten von entscheidender Bedeutung. Sie ist medizinisch sehr anspruchsvoll und die Erfahrung und der Austausch unter den Intensivmedizinern und Fachpflegekräften spielt dabei eine zentrale Rolle", sagt Dr. Michael Bauer, Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Klinikums am Steinenberg.


Die Charité Berlin ist auf die Behandlung von schwersterkrankten Patienten mit akutem Lungenversagen spezialisiert und ist daher, basierend auf dem evidenzbasierten Wissensstandard, ein wertvoller Partner für das Klinikum am Steinenberg. „Dieser kollegiale Austausch, aber auch das telemedizinisch Machbare am Patientenbett zu erleben, kann im Ernstfall bei schwerkranken Beatmungspatienten enorm wichtig sein und wesentlich zu einem verbesserten Behandlungserfolg beitragen", betont Prof. Dr. Friedrich Pühringer, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Kreiskliniken Reutlingen.
Professor Pühringer sieht in dieser telemedizinischen Vernetzung aber auch zukünftige Optionen innerhalb der Kreiskliniken Reutlingen, in dem die Intensivstation in Reutlingen als telemedizinischer Ansprechpartner stets auch für die Albklinik Münsingen und Ermstalklinik Bad Urach dienen kann.


Das telemedizinische Verfahren hat sich laut Charité im Innovationsfondsprojekt Enhanced Recovery after Intensiv Care (ERIC) mit kleineren Krankenhäusern seit drei Jahren als sicher und zuverlässig erwiesen. Diese Plattform diente bereits vor COVID-19 dazu, Versorgungsstrukturen miteinander zu vernetzen. Die Infrastruktur mit hochauflösenden Kameras und einer exzellenten Videoqualität stellt das Robert Koch-Institut (RKI) ausgewählten Zentren aktuell kostenlos zur Verfügung.

 

Kreiskliniken Reutlingen verhängen Besucherstopp

Inzidenz von über 50 macht Einschränkung der Besucherregelung zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter notwendig

Die Kreiskliniken Reutlingen reagieren auf die steigenden COVID-19-Zahlen im Landkreis Reutlingen mit einem generellen Besucherstopp. „Da im Landkreis Reutlingen die Inzidenz den kritischen Schwellenwert von 50 überschritten hat, müssen wir zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter alles tun, um die Infektionsgefahr in unseren Krankenhäusern so gering wie möglich zu halten", begründete Geschäftsführer Dominik Nusser die Entscheidung, die drei Standorte der Kreiskliniken Reutlingen im Landkreis Reutlingen für Besucher zu schließen. Betroffen sind das Klinikum am Steinenberg Reutlingen, die Ermstaklinik Bad Urach und die Albklinik Münsingen. Der Besucherstopp wird wieder aufgehoben, sobald der Inzidenzwert von 50 wieder unterschritten wird.
Wie schon bei der ersten COVID-19-Infektionswelle im Frühjahr wird der generelle Besucherstopp mit Augenmaß durchgesetzt und mehrere Ausnahmen gemacht. So können beispielsweise Angehörige einen Patienten besuchen, der im Sterben oder auf der Palliativstation liegt, Väter oder Begleitpersonen bei der Geburt dabei sein und die entbundene Partnerin mit Kind in gewissen Zeitfenstern besuchen, Patienten der Notaufnahmen, kranke Kinder oder ältere, gebrechliche oder demente Patienten von einer Person begleitet werden.
Aktuell findet in allen drei Standorten der Kreiskliniken Reutlingen die Versorgung von Notfällen und allen medizinisch notwendigen Behandlungen weiterhin vollumfänglich statt. Auch das Elektivprogramm, also die Durchführung geplanter Operationen und Eingriffe, wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht reduziert.

 

Kreiskliniken Reutlingen
werden am Mittwoch, 21. Oktober 2020,
erneut von Streiks betroffen

Auch Streikende tragen Verantwortung

„Streik ist eines der höchsten Güter in unserer freiheitlich, demokratischen Gesellschaft, das es immer zu verteidigen gilt, aber auch Streikende tragen gesellschaftliche Verantwortung", sagt Professor Dr. Jörg Martin, Vorsitzender Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen.

Die stark steigende Zahl an Neuinfektionen im Landkreis Reutlingen, der nach Überschreitung des Inzidenzwertes von 50 als Hochrisikogebiet zählt, führt auch zu einer steigenden Zahl stationärer COVID-19-Patienten. Die Kreiskliniken Reutlingen haben deshalb bereits seit Anfang letzter Woche reagiert und mit organisatorischen Änderungen auf einen Krisenmodus umgestellt. Wie schon die erste COVID-19-Infektionswelle im Frühjahr gezeigt hat, kommt es durch die COVID-19-Patienten und die durchgehende Versorgung aller Notfallpatienten zu einer angespannten Situation in der Patientenversorgung und jeder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegedienst und im Ärztlichen Dienst wird gebraucht.

Trotz dieser kritischen Entwicklung plant die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am 21. Oktober in den Kreiskliniken Reutlingen umfassende Streikmaßnahmen. Von dem Streik betroffen sein werden die Standorte Klinikum am Steinenberg Reutlingen, Ermstalklinik Bad Urach und Albklinik Münsingen.

„Wir respektieren das Streikrecht und hoffen, dass die laufenden Tarifverhandlungen zu einem für beide Seiten guten Abschluss kommen. Aber ein so massiver Streik in einer solch krisenhaften Situation, in der jeder Mitarbeiter gebraucht wird, um unsere Patienten zu versorgen, halten wir für überzogen, zumal Ver.di Chef Werneke vor einigen Tagen öffentlich gesagt hat, dass die Forderungen nicht zu halten seien und man einen guten Kompromiss verhandeln muss", so Professor Dr. Jörg Martin. Die Frage, was man mit solch einem massiven Streik in einer Krisensituation erreichen will, kann nur Ver.di beantworten.
„Auch in dieser schwierigen Situation werden wir die schwerstkranken Patienten und Notfälle optimal behandeln, sie werden nicht von dem Streik betroffen sein, es wird zwar ein Kraftakt, aber wir werden unserer Verantwortung in der Krise bei gleichzeitigem Streik gerecht", da ist sich Martin sicher.

 

Eröffnung der Hebammenpraxis in der Albklinik Münsingen Hebammenpraxis+ Münsingen eröffnet

Gestern wurde in den Räumen der Albklinik Münsingen ein lokales Gesundheitszentrum mit dem Schwerpunkt geburtshilfliche Versorgung eröffnet. Das Team aus freiberuflich arbeitenden Hebammen, die z. T. auch schon im Kreissaal in Münsingen gearbeitet haben, betreut Frauen/Familien aus der Region in der Schwangerschaft und im Wochenbett. Kurse u.a. zur Geburtsvorbereitung, Rückbildung und Umgang mit dem Neugeborenen sind im Angebot.

Zur Hebammenpraxis

 

Prof. Clasen steht am CT Institut für
Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Seit Januar 2020 leitet Prof. Dr. med. Stephan Clasen das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Kreiskliniken Reutlingen GmbH.

Die Radiologie ist eine Schnittstelle für nahezu alle Fachbereiche und ein essenzieller Bestandteil für die Abläufe in den Kreiskliniken Reutlingen. Es besteht eine enge Kooperation mit allen Fachbereichen und Sprechstunden. Aufgrund der zunehmenden interdisziplinären Zentrumsbildung ist die Radiologie integraler Bestandteil im Rahmen abteilungs-übergreifender Diagnostik und Therapie.

Neben hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ärztlichen und medizinisch-technischen Bereich wird auf modernste digitale Technologie zurückgegriffen. So sind alle drei Standorte in Reutlingen, Bad Urach und Münsingen digital ausgestattet und teleradiologisch vernetzt. Neben den konventionellen Röntgenverfahren verfügt die Radiologie über zwei moderne MRT-Scanner, vier Computertomographen (CT), einer modernen Angiographie zur Gefäßdarstellung und Möglichkeit der interventionellen Therapie, sowie Verfahren zur Mammographie und Nuklearmedizin. Mittels eines digitalen Befundungs- und Speichersystems erfolgt die interne Befundfreigabe und Befunddokumentation elektronisch. Auch die Standorte Ermstalklinik Bad Urach und Albklinik Münsingen sind digital vernetzt. Die Befundung erfolgt teleradiologisch durch Spezialisten in Reutlingen.

Die Kernspintomographie (MRT) erlaubt die Untersuchung von Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der Gelenke, des Bauch und Beckenraums, der weiblichen Brust sowie die Darstellung von Herz und Gefäßen ohne Anwendung von Röntgenstrahlen. Aktuell werden MR-Sequenzen aktualisiert und eingeführt mit weiteren Vorteilen z.B. in der Prostata-Bildgebung und Darstellung von Gelenken und Wirbelsäule.

In der Nuklearmedizin werden neben den klassischen szintigrafischen Untersuchungen des Skeletts und der Nieren auch Markierungen von Lymphknoten bei Brusterkrankungen durchgeführt, die Grundlage einer Brust erhaltenden Operation ist.

Neben der Diagnostik führen die Radiologen auch interventionelle Maßnahmen durch. Dies sind minimal invasive Eingriffe, die den Patienten häufig eine Operation ersparen. Verschlüsse und Einengungen der Blutgefäße werden mit Hilfe von Ballon-Kathetern beseitigt und gegebenenfalls mit Stents abgesichert. Blutungen in den Darm oder in das Becken können durch gezielten Verschluss von Gefäßen gestillt werden. Zudem können durch CT-gezielte Drainagen Abszesse behandelt werden, ohne dass operiert werden muss.

„Im Bereich der Tumorzentren des Klinikums am Steinenberg spielt die Radiologie eine wichtige Rolle in der Diagnose- und Verlaufsbeurteilung unter der Therapie. Darüber hinaus ist die interventionelle Radiologie an der Diagnose, z.B. über die Entnahme von Gewebeproben und an der Therapie durch Embolisation oder Thermoablation von Tumoren beteiligt", sagt Chefarzt Professor Stephan Clasen.

Weitere im Aufbau bzw. in der Weiterentwicklung befindliche Zentren sind die Gefäß- oder Rückenzentren. Hier ist die Radiologie sowohl an der bildgebenden Diagnose, als auch an der Therapie beteiligt, z.B. durch das Eröffnen verschlossener Gefäße oder im Rahmen einer gezielten interventionellen Schmerztherapie.

Infoblock
Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
• 1 Chefarzt, 6 Oberärzte, 7 Assistenzärzte
• ca. 52.000 Röntgenleistungen
• ca. 18.000 Computertomographien (CT)
• ca. 5.000 Kernspintomographien (MRT)
• ca. 1.100 Gefäßinterventionen

 

Ärztlicher GF Prof. Dr. Friedrich Pühringer Chefarzt Prof. Dr. med. Friedrich Pühringer
als Ärztlicher Direktor wiedergewählt

Die Geschäftsführung der Kreiskliniken Reutlingen GmbH hat aufgrund des Votums der Chefärzte, Prof. Dr. Friedrich Pühringer, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin, als Ärztlichen Direktor in seinem Amt für weitere vier Jahre bestätigt.

Zentrale Aufgabe des Ärztlichen Direktors ist die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben, insbesondere im Bereich der Hygiene und des Medizinproduktegesetzes. Zudem koordiniert und pflegt er die Zusammenarbeit der Klinikärzte mit den niedergelassenen Ärzten und Kooperationspartnern sowie die akademische Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen (das Klinikum am Steinenberg Reutlingen ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen).

 

Herr Nusser und Herr Prof. Pühringer mit der FOCUS-Auszeichnung FOCUS-Gesundheit
Klinikum am Steinenberg Reutlingen
unter den TOP-Kliniken Deutschlands

Das Magazin FOCUS-Gesundheit hat nach umfangreichen Recherchen in medizinischen Fachkreisen das aktuelle Ranking der Deutschen TOP-Kliniken 2020 veröffentlicht. Bereits zum wiederholten Mal wird verschiedenen Bereichen des Klinikums am Steinenberg im Rahmen der Erhebungen ein hohes Qualitätsniveau bescheinigt. Das Klinikum am Steinenberg wird insgesamt als TOP Regionales Krankenhaus Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Bei onkologischen Erkrankungen sticht in der FOCUS- Klinikliste die Behandlung von Darm- und Prostatakrebs als besonders überzeugend hervor. Zusätzlich werden der Diabetologie hervorragende Leistungen zugesprochen.

Um in der Veröffentlichung im FOCUS ganz oben zu stehen, müssen im Focus-Ranking verschiedene Faktoren erfüllt werden. Neben der Prüfung von Daten zu Behandlungsergebnissen und Komplikationsraten fließen auch Aspekte, wie das Niveau von Hygiene- und Pflegestandards, in die Bewertung ein. Zusätzlich werden Strukturdaten, wie die Besetzung der Bereiche mit Fachärzten und Pflegekräften, zur Erstellung der Kliniklisten herangezogen.

Somit nehmen das rasche Erreichen des jeweiligen medizinischen Therapieziels, eine gute pflegerische Betreuung und die Gewährleistung der Patientensicherheit einen hohen Stellenwert bei der Erstellung der FOCUS-Kliniklisten ein.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klinikum am Steinenberg haben allen Grund stolz auf ihre Arbeit zu sein. Mit der Auszeichnung hat es das Klinikteam geschafft zu zeigen, dass ihre Leistungen anerkannt und als TOP beurteilt werden. Gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie ist es dem Klinikum gelungen, für die Bevölkerung eine hochspezialisierte Medizin auf höchstem Niveau zu leisten", betont Geschäftsführer Dominik Nusser.

 

 

Dr. Stefan Wolf, Geschäftsführer der Elring Klinger AG übergibt Schutzmasken ElringKlinger AG spendet 8.000 FFP3 Schutzmasken

Dieser Tage übergab Dr. Stefan Wolf, Vorstandsvorsitzender der ElringKlinger AG Dettingen, eine Spende von 8.000 FFP3 Mundschutzmasken an die Kreiskliniken Reutlingen. „Wir freuen uns derzeit über die zahlreichen Spenden aller Art. Besonders willkommen sind uns während der Corona-Krise natürlich medizinische Mundschutzmasken", so Geschäftsführer Dominik Nusser bei der Übergabe.

Der Ärztliche Direktor Prof. Friedrich Pühringer , Dr. Hartwig Schwaibold, Chefarzt der Urologie sowie Geschäftsführer Dominik Nusser bedankten sich auch im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr herzlich bei Dr. Stefan Wolf für die großzügige Spende und wertschätzende Geste.

 

Die Kreiskliniken Reutlingen bereiten sich im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Corona-Pandemie auf weitere medizinische Herausforderungen vor. Da wir nicht wissen welches Ausmaß an Erkrankungen auf uns zukommen wird, suchen wir auf Abruf zur kurzfristigen Unterstützung

Freiwillige Helfer (m/w/d)

mit medizinischen Kenntnissen,

die bei Bedarf schnell und unkompliziert Hilfe leisten, wo sie gebraucht wird.

Sie sind Medizinstudent*in, ehemaliger Zivildienstleistende*r oder haben eine Ausbildung in der Pflege oder ein FSJ im Intensivbereich absolviert?

Dann registrieren Sie sich als freiwillige*r Helfer*in online über karriere@kreiskliniken-reutlingen.de oder telefonisch unter 07121 200-3787. Bitte teilen Sie uns neben Ihren
vollständigen Kontaktdaten auch Ihre zeitliche Verfügbarkeit sowie Ihre
Qualifikationen und eventuell den dazu passenden Einsatzbereich (Pflege, Notfall- oder Intensivmedizin) mit.

Herzlichen Dank vorab für Ihre Bereitschaft und Ihre Unterstützung!

 

Trauerfeier für stillgeborene Kinder entfällt

Die für Mittwoch 25. März 2020 geplante Gedenk- und Trauerfeier für stillgeborene Kinder
in Reutlingen muss leider aufgrund der aktuellen Situation entfallen.

 

Albklinik Münsingen

Allgemein- und Unfallchirurgie
Zuweiser-Sprechstunden wieder geöffnet

Ab dem 4. Mai 2020 sind die Zuweiser-Sprechstunden der Allgemein- und Unfallchirurgie in der Albklinik Münsingen wieder geöffnet. Diese Regelung gilt jedoch nur auf Einbestellung und mit einer KV-Überweisung.
Die Öffnungszeiten sind wie folgt:

Allgemein- und Viszeralchirurgie
Oberarzt Thomas Müller
Nach telefonischer Vereinbarung
Dienstag und Mittwoch 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Orthopädie/ Unfallchirurgie
Oberärzte Dr. Eberhard Rall und Dr. Endre Wenczel
Nach telefonischer Vereinbarung
Dienstag und Mittwoch 9:00 Uhr bis 14:30 Uhr

 

 Dodokay soll helfen!

"Dodokay" Kuhn, der Macher der schwäbischen Comedy-Synchros war begeistert von der Idee, Werbespots für die Gewinnung von Pflegepersonal auf schwäbisch zu drehen - sehen Sie selbst:

Kinospots auf Schwäbisch!

 

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