Das Logo der Kreiskliniken Reutlingen

Kreiskliniken Reutlingen

.

News aus den Kreiskliniken Reutlingen

Reutlinger Experten setzen Standards
in der Intensivmedizin

Reutlingen I 09.06.2022 – Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, kurz DIVI, fördert den praktischen und wissenschaftlichen Fortschritt der Intensiv- und Notfallmedizin und entwickelt einheitliche Qualitätsstandards für die medizinische und pflegerische Behandlungsqualität auf deutschen Intensivstationen.

Nach 2017 ist nun die vierte Auflage der „Peer Review – Qualitätsindikatoren Intensivmedizin" erschienen, die durch den kontinuierlichen Fortschritt in der Medizin verbunden mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen nötig wurde und von drei Experten der Kreiskliniken Reutlingen maßgeblich mitgestaltet worden ist.

DIVI_Indikatoren

Von links: Rolf Dubb, Prof. Friedrich Pühringer, Arnold Kaltwasser, Hilmar Habermehl

Rolf Dubb, Arnold Kaltwasser, Fachbereichsleitung Weiterbildung, und Hilmar Habermehl, Atmungstherapeut (DGP), waren jüngst Teil der Nationalen Steuerungsgruppe der DIVI, die die bestehenden zehn Indikatoren jetzt umfangreich überarbeitet hat. „Die Qualitätsindikatoren sind unverzichtbare Messinstrumente und sollen die Arbeit auf einer Intensivstation abbilden können, sie müssen daher nachvollziehbar, klar und nutzenorientiert sein, um Fehlinterpretationen zu vermeiden", erklärt Rolf Dubb.

„Ich freue mich sehr, dass wir die Entwicklung der Intensivmedizin in Deutschland entscheidend mitgestalten und so Maßstäbe für das ganze Land setzen können", freut sich Prof. Dr. Friedrich Pühringer, Ärztlicher Direktor der Kreiskliniken Reutlingen und Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin.

Während Rolf Dubb und Arnold Kaltwasser als ständige Mitglieder der Nationalen Steuerungsgruppe bereits an früheren Novellierungen entscheidend mitgewirkt haben, fungierte Hilmar Habermehl im aktuellen Verfahren als externer Fachexperte für die Atmungstherapie. „Besonders stolz sind wir auf den Indikator der Frühmobilisierung, der im Jahr 2017 auf unsere Initiative hin aufgenommen wurde", freuen sich Kaltwasser und Dubb unisono. Die Frühmobilisierung bedeutete einen Paradigmenwechsel in der Intensivpflege, da früher die Mobilisierung eines Patienten erst nachgelagert erfolgte. Heutzutage wird auch aufgrund der Reutlinger Initiative bereits früh mit der Patientenmobilisierung als entscheidender Teil der Therapie begonnen, was eine deutliche Verbesserung in der Rehabilitation zur Folge hat.

Die Basis für die Qualitätsindikatoren sind Erkenntnisse der sogenannten Peer-Review-Verfahren. Ein Peer-Review in der Intensivmedizin besteht aus einer Selbstbewertung anhand eines strukturierten Fragebogens sowie einer Fremdbewertung durch ein externes Expertenteam, das Strukturen und Prozesse vor Ort begutachtet und anschließend umfassend analysiert. Gemeinsam werden die Ergebnisse diskutiert und als Teil des Qualitätsmanagements dauerhaft implementiert.

 

Kinder und Jugendliche ganzheitlich behandeln

Reutlingen I 07.06.2022 – Die Kreiskliniken Reutlingen betreiben seit einigen Monaten ein Sozialpädiatrisches Zentrum im Klinikum am Steinenberg. Hier gibt es nun eine ambulante Anlaufstelle für Familien mit Kindern und Jugendlichen im Alter von null bis 18 Jahren, bei denen sich Auffälligkeiten in der Entwicklung zeigen. Zu den Vorstellungsgründen gehören unter anderem Konzentrationsschwierigkeiten, die Untersuchung auf das Vorliegen eines Autismus, sowie eine umfassende Abklärung und Behandlung von Kindern mit neurologischen Erkrankungen, wie Gangstörungen, genetischen Erkrankungen oder Epilepsien. Die Ursachen können unterschiedlich sein und die Abklärung der individuellen Entwicklung und etwaiger neurologischer Ursachen ist sehr komplex.

Eine interdisziplinäre Behandlung garantiert das spezialisierte Team, das sich aus Experten aus den Bereichen Kinderheilkunde, Kinderneurologie, Psychologie, Heilpädagogik, Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie und Kunsttherapie nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammensetzt.

„Ich habe sehr erfahrene und fachlich gut vernetzte Kolleginnen und Kollegen, die schon lange in ihren jeweiligen Fachbereichen tätig sind. Unsere Zusammenarbeit ist sehr harmonisch und wir sind ein gut eingespieltes Team", freut sich Dr. Thomas Scheffner, der als Leitender Oberarzt das SPZ führt.

Team SPZ

Das Reutlinger Expertenteam ist verantwortlich für die fachspezifische Diagnosestellung, Beratung und Therapie unter Einbeziehung der individuellen Besonderheiten von Kindern und Jugendlichen. Dazu gehört auch die Berücksichtigung des sozialen Umfelds und die Beratung der Bezugspersonen zur Stärkung familiärer Ressourcen.
„Die ganzheitliche Betrachtung und Diagnostik stehen bei uns im Vordergrund, sowohl beim Patienten, als auch mit Blick auf die gesamte Familie. Es ist notwendig die individuellen Strukturen und Möglichkeiten zu erkennen und in einen Eigenförderplan miteinzubeziehen. Ganz besonders wichtig ist auch, dass man nicht nur die Defizite, sondern auch die Stärken jedes Kindes sieht und diese fördert", führt Scheffner aus.

Bevor die betroffenen Kinder und Jugendlichen aber ins SPZ kommen, erfolgt eine Vorstellung beim niedergelassenen Kinderarzt. Er erkennt die notwendigen Schritte und überweist den Patienten an den Reutlinger Steinenberg, wenn es erforderlich ist. Voraussetzung für die Aufnahme ist also eine Überweisung des zuständigen Kinderarztes.
„Unser Einzugsgebiet beschränkt sich nicht nur auf Reutlingen und Umgebung. Kinder und Jugendliche von der Schwäbischen Alb, dem Zollernalbkreis aber auch aus dem Schwarzwald finden den Weg zu uns. Aufgrund der hohen Nachfrage ist die Filterfunktion der überweisenden Kinderärzte unerlässlich", erklärt Scheffner.

Die ambulante Vorstellung des Patienten im SPZ in Reutlingen beginnt zentral bei einem Arzt, der die Möglichkeit hat, verschiedene Fachexperten für die Diagnosestellung hinzuzuziehen. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, warum eine Krankheit in Kombination mit weiteren Auffälligkeiten auftritt. Mit Hilfe verschiedener Tests erfolgt eine umfangreiche und vernetzte Abklärung, sodass eine gebündelte Empfehlung für den jeweiligen Patienten und dessen Familie resultiert.

„Ziel ist es, die Ursachen zu erkennen und Möglichkeiten zu finden, Kinder und Jugendliche individuell zu fördern. Ein Förderplan muss gemeinsam besprochen und erarbeitet werden, sodass eine wirkungsvolle Therapie in überschaubarer Zeit möglich ist", macht der erfahrene Kinderarzt deutlich.

Der empfohlene Behandlungsplan wird auch nach der ambulanten Versorgung im SPZ bei Förderstellen oder etwa niedergelassenen Therapeuten und Logopäden weitergeführt.

 

Weiterhin Zutritt nur mit Maske und Test

Reutlingen I 03.06.2022 – Ab sofort gelten weitere Lockerungen der Besuchs- und Zugangsmöglichkeiten in den Kreiskliniken Reutlingen. Neben der bereits bestehenden allgemeinen Besuchszeit zwischen 14:30 und 17:30 Uhr, sind Besuche bei Patienten auf der Intensivstation im Klinikum am Steinenberg in Reutlingen ab sofort wieder zwischen 15:30 und 17:30 Uhr möglich. Innerhalb der Gebäude und damit auch im Patientenzimmer gilt allerdings weiterhin eine FFP2-Maskenpflicht. Kinder zwischen 6 und 14 Jahren müssen einen medizinischen Mundschutz tragen. „Wir bitten alle Patienten, Angehörige und sonstige Besucher in unseren drei Häusern nach wie vor eine Maske zu tragen. Trotz der aktuell niedrigen Corona-Zahlen, müssen wir als Krankenhaus den Infektionsschutz aller weiter besonders im Blick behalten", sagt Kliniksprecher Lukas Schult.

Im Kreißsaal darf eine definierte Begleitperson ab sofort wieder zwischen 8 und 22 Uhr bei der Schwangeren bleiben und in den ersten 24 Stunden nach der Geburt mit auf die Wochenstation. Väter, die im Familienzimmer untergebracht sind, dürfen die Einrichtung während des Aufenthaltes verlassen.

Wurde der Besucherstrom in den drei Kliniken coronabedingt bisher zentral über den jeweiligen Haupteingang abgefertigt, so sind ab sofort auch die weiteren Zugänge am Reutlinger Steinenberg sowie in der Albklinik Münsingen wieder geöffnet.
Der Zutritt zu den Häusern ist unabhängig vom Immunisierungsstatus nur mit einem negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einem negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) erlaubt und wird stichprobenartig kontrolliert. Zutritt ohne Test erhalten ambulante Patienten sowie deren Begleitpersonen bei einem Aufenthalt unter 1,5 Stunden, ebenso Abholer von Patienten nach ambulanten Eingriffen.

 

Professionelle und vertrauensvolle Begleitung
bei Krebs

Reutlingen I 02.06.2022 – Die Diagnose Krebs erleben Betroffene und Angehörige meist als großen Einschnitt im Leben. Plötzlich bestimmt die Krankheit den Alltag mit Gefühlen wie Angst, Niedergeschlagenheit oder Verunsicherung. Um die Betroffenen und ihre Angehörigen über die medizinische Behandlung hinaus bestmöglich zu unterstützen und dabei zu begleiten, ihren individuellen Weg im Umgang mit der eigenen Krebserkrankung zu finden, gibt es am Klinikum am Steinenberg in Reutlingen seit Kurzem eine ambulante Krebsberatungsstelle in Trägerschaft der Kreiskliniken Reutlingen. Das Team bietet eine kostenfreie umfangreiche psychologische und sozialrechtliche Beratung in allen Phasen des Krankheitsverlaufs. Bei der Anmeldung wird zunächst der individuelle Beratungsbedarf ermittelt, um anschließend einen Termin mit der entsprechenden Fachexpertin zu vereinbaren.

„Nicht wenige Betroffene entwickeln Existenzängste oder depressive Verstimmungen. Uns geht es vor allem darum Akzeptanz für die eigene Krankheit zu schaffen und den Patienten ihren Alltag damit zu erleichtern", erklärt Jeannette Ziegler, Diplom-Psychologin und Psychoonkologin im Team der neuen Anlaufstelle.

Zunächst steht deshalb eine Bedarfsanalyse im Mittelpunkt, bei der die individuelle Belastung des Patienten durch die Krankheit erfasst wird. „Was braucht der Patient, was belastet ihn, wo steht er mit seiner Krankheit. Diese Fragen beantworten wir gemeinsam", erklärt Ziegler. Psychosoziale Unterstützung bietet das dreiköpfige Team bei der Krisenbewältigung und den Krankheitsfolgen, bei krankheitsbedingten Schwierigkeiten in Partnerschaft, Familie und Beruf oder durch die Vermittlung von Entspannungsmethoden und Strategien zur Stressbewältigung.
Neben der psychologischen Unterstützung bietet die Krebsberatungsstelle auch konkrete Hilfe in allen sozialrechtlichen Fragen. „Neben der Unterstützung bei sämtlichen Anträgen, von der Anerkennung einer Schwerbehinderung bis zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, haben wir auch eine Lotsenfunktion, um die Patienten in andere Angebote weiterzuleiten", erklärt Angelika Krebs, die als Diplom-Pädagogin die sozialrechtliche Beratung führt. Besonders wichtig ist dem Team, in dem sich Maren Azevedo um alle Verwaltungsaufgaben kümmert, auch der Kontakt zu den niedergelassenen Ärzten, ambulanten Therapieangeboten sowie zu Selbsthilfegruppen.

Team Krebsberatung

Team der Krebsberatungsstelle - von links: Jeanette Ziegler, Angelika Krebs, Maren Azevedo 

Die Krebsberatungsstelle befindet im zweiten Stock des P3-Hochhauses auf dem Gelände des Klinikums am Steinenberg in Reutlingen (Steinenbergstraße 23). Kontakt können die Betroffenen entweder per Telefon (07121/200-4110) oder per E-Mail (krebsberatungsstelle@klin-rt.de) aufnehmen.

 

Lebensqualität von Schmerzpatienten
nachhaltig verbessern

Reutlingen/Münsingen I 12.05.2022 – Die Schmerzklinik in den Kreiskliniken Reutlingen am Standort in der Albklinik in Münsingen hat mit Dr. Alexander Tuczek seit April einen neuen Leitenden Oberarzt. Der 47-jährige Facharzt für Anästhesie tritt damit die Nachfolge von Werner Traub an, der nach fast 34 Jahren bei den Kreiskliniken Reutlingen in den Ruhestand geht. Werner Traub hat das Schmerzzentrum maßgeblich aufgebaut und die interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie in den Kreiskliniken Reutlingen eingeführt. „Wir danken Herrn Traub sehr für sein langjähriges Engagement für unser Unternehmen und wünschen ihm für den kommenden Lebensabschnitt alles Gute. Gleichzeitig freuen wir uns, dass wir mit Herrn Dr. Tuczek einen erfahrenen Kollegen auf dem Gebiet der Schmerztherapie gewinnen konnten", sagt Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH.

Neuer Schmerztherapeut

Dr. Alexander Tuczek führt neben der Zusatzbezeichnung Schmerztherapie auch die Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin, Intensivmedizin sowie Akupunktur. Vor seinem Wechsel an die Albklinik Münsingen war Tuczek als Oberarzt in der Sektion spezielle Schmerztherapie in der Rems-Murr-Klinik in Schorndorf tätig.

Interdisziplinär und multimodal

Der Kern des Behandlungskonzepts ist die interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie, die durch die Kombination von konservativen und invasiven Maßnahmen die Lebensqualität von Patienten mit chronischen Schmerzen nachhaltig verbessern soll. Dabei handelt es sich bei chronischen Schmerzen um ein eigenständiges Krankheitsbild, das sowohl körperliche, psychische und soziale Aspekte umfasst und sehr häufig auch von Depressionen und Einschränkungen im Alltag begleitet wird. Genau hier setzt die interdisziplinäre multimodale Therapie an.
„Unser Angebot richtet sich aber nicht ausschließlich als Ultima Ratio an austherapierte Patienten, sondern auch an Patienten, die auf Grund Ihrer Schmerzerkrankung ihre berufliche Tätigkeit nicht mehr oder nur unter der Gefahr der Verschlimmerung der Erkrankung ausüben können", so Tuczek.

Zu den häufigsten Symptomen gehören chronische Rückenschmerzen, etwa durch Bandscheibenvorfälle oder bei degenerativen Veränderungen, Kopfschmerzen wie z. B. Migräne, Schmerzen durch Neuropathien, etwa bei Diabetes mellitus und anderen Stoffwechselstörungen oder nach einer Chemotherapie, sowie Schmerzen nach einem Schlaganfall oder nach Verletzungen des Rückenmarks. Aber auch die Behandlung von Phantomschmerzen ist durch dieses Konzept möglich.

Grundlage für die individuellen Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten ist die schmerzbezogene Diagnostik, die von den Experten in der Albklinik mit Hilfe unterschiedlicher Maßnahmen durchgeführt wird. Neben der computergestützten Auswertung des umfassenden Schmerzfragebogens der Deutschen Schmerzgesellschaft, findet auch eine ausführliche Erstuntersuchung unter Einbeziehung von Expertinnen und Experten mehrerer Fachdisziplinen statt. Darüber hinaus wird der Schmerzpatient sowohl physiotherapeutisch als auch schmerzpsychologisch begutachtet und in enger Absprache mit dem Hausarzt ein individueller Therapieplan erstellt.

Das Behandlungsspektrum während eines stationären Aufenthaltes ist dabei groß. Neben der medikamentösen Behandlung stehen aber vor allem auch schmerzpsychologische Therapieformen mit Gruppen- und Einzelbehandlungen, sowie Kunsttherapie, Musiktherapie, Biofeedback oder Bewegung, wie Nordic Walking oder Qi Gong auf dem Therapieplan. „Unser oberstes Ziel ist es letztlich, dass die Patienten eine echte Verbesserung des Schmerzempfindens bekommen und so ein Stück Lebensqualität für ihren Alltag zurückerhalten", erklärt Alexander Tuczek abschließend.

 

Neurozentrum nimmt weiter Formen an

Reutlingen I 05.05.2022 – Fast 60 Prozent der Deutschen leiden unter einer neurologischen Erkrankung. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie in einer Studie aus dem Jahr 2020. Neben Kopfschmerzen, Alzheimer und anderen Demenzformen gehören auch Epilepsie, Multiple Sklerose und Schlaganfälle zu den am häufigsten auftretenden neurologischen Krankheitsbildern. Die Symptome, aber auch die Erfolgschancen bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung sind dabei sehr unterschiedlich.

Team Neurozentrum

Von links: PD Dr. med. Marco Skardelly, Dr. med. Frank Andres, Dr. med. Meike Dukiewicz,
Prof. Dr. med. Stephan Clasen

Die Kreiskliniken Reutlingen bündeln seit einigen Jahren die Expertise in diesem Bereich und haben bereits 2013 mit der Klinik für Neurologie und Frührehabilitation unter der Leitung von Chefarzt Dr. Frank Andres, und der ebenfalls seit vielen Jahren bestehenden Klinik für Neurochirurgie um Chefarzt Privatdozent Dr. Marco Skardelly, die Grundlage für eine ganzheitliche Behandlung und Therapie neurologischer und neurochirurgischer Patienten gelegt. Nun nimmt das Neurozentrum am Reutlinger Steinenberg weiter Formen an, denn seit April ist mit Dr. Meike Dukiewicz auch eine Fachärztin für Radiologie mit der Schwerpunktbezeichnung Neuroradiologie Teil des interdisziplinären Teams. „Alle wichtigen diagnostischen und therapeutischen Schritte können nun vollumfänglich im Haus gemacht werden. Von der Diagnose bis zur Frührehabilitation kann der Patient in den Kreiskliniken verbleiben", so Chefarzt Dr. Frank Andres. „Gerade in der Diagnostik schwerwiegender Erkrankungen, wie etwa bei vaskulären Erkrankungen und Hirntumoren, haben wir dank der neuen Kollegin nun erweiterte Möglichkeiten, was letztendlich auch die Prognose für den Patienten weiter verbessert", ergänzt PD Dr. Marco Skardelly.

Was interdisziplinäre Zusammenarbeit in diesem Zusammenhang bedeutet, lässt sich am besten anhand eines typischen Falles veranschaulichen. Kommt ein Patient mit dem Rettungsdienst mit Verdacht auf Schlaganfall in den Schockraum des Klinikums, wird zunächst mittels Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) ein erstes Bild des Kopfes angefertigt. Es könnte sich entweder um einen Schlaganfall mit Gefäßverschluss, um einen sogenannten blutigen Schlaganfall, d.h. eine Hirnblutung, oder aber um eine Blutung aus einer Gefäßaussackung (Aneurysma) handeln. Wird aufgrund des CT- oder MRT-Befundes dann eine erste Diagnose gestellt, legen Neurologe, Neurochirurg und Neuroradiologe gemeinsam die weiteren Behandlungsschritte für den Patienten fest. Die Experten der Kreiskliniken Reutlingen bieten grundsätzlich das gesamte Behandlungsspektrum: von der konservativen Therapie unter Federführung der Neurologie, über die interventionelle Therapie, bei der z.B. die Verstopfung einer großen Hirnarterie von der Expertin für Neuroradiologie von innen durch das Gefäß versorgt wird, bis hin zu operativen Eingriffen, bei denen vom Team der Neurochirurgie operativ über eine Eröffnung der Schädeldecke die Ursache behandelt wird.

Breites Spektrum der Neurologie

Die Neurologische Klinik unter Leitung von Chefarzt Dr. Frank Andres bietet ein breites Behandlungsspektrum bei neurologischen Symptomen wie Lähmungen, Gefühlsstörungen, Schwindel, Gedächtnisstörungen, Sprachstörungen und Kopfschmerzen. Diagnostiziert werden Krankheitsbilder wie z.B. Multiple Sklerose, Schlaganfall, Parkinson, Epilepsie und Nervenläsionen. Neben einer Abteilung mit neurologischen Akutbetten und der Stroke-Unit für die Versorgung akuter Schlaganfälle, gehört auch die Frührehabilitiation der Phase B zum Leistungsspektrum der Klinik für Neurologie in den Kreiskliniken Reutlingen. Hier werden Patienten nach schweren Schlaganfällen, Hirnblutungen, Schädel-Hirn-Traumen, Sauerstoffmangel bei Herzstillstand und anderen komplexen Krankheiten mit neurologischen Folgen, etwa auch nach einer schweren Covid-Infektion, versorgt. „Unsere ersten Ziele sind die Kontaktaufnahme im Sinne eines ‚Bewusst ins Leben zurückholen', die Ermöglichung von Kommunikation und die Kooperationsfähigkeit. Mit individuellen Schwerpunkten wollen wir unseren Patienten eine Umgebung bieten, die sie schützt und ihre Heilung befördert", erklärt Dr. Frank Andres. Ein besonderer klinischer und neurorehabilitativer Schwerpunkt wird auf die Behandlung von beatmeten Patienten und der Entwöhnung derselben vom Beatmungsgerät gelegt.

Vom Bandscheibenvorfall bis zum Hirntumor

Die Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie unter der Leitung von Chefarzt PD Dr. Marco Skardelly gewährleistet gemeinsam mit den klinikinternen Kooperationspartnern der Radiologie sowie der Klinik für Neurologie die neurochirurgische Versorgung für den Landkreis Reutlingen auf höchstem medizinischen Standard. Neben komplexen Krankheitsbildern, wie die Behandlung von Hirntumoren, Schädelbasistumoren oder Aneurysmen, behandelt das Team Patienten mit Bandscheibenvorfall, einem verengten Spinalkanal, durch den das Rückenmark verläuft, oder Instabilitäten infolge von z.B. Wirbelkörperfrakturen. Einen ganz besonderen Eingriff führten Skardelly und sein Team Ende 2020 durch, als einer Patientin im wachen Zustand ein Hirntumor in der Nähe des Sprachzentrums erfolgreich entfernt wurde.

 

 Wir alle wünschen uns Frieden, stehen für Demokratie, Menschenrechte und Zusammenhalt. Die Solidarität ist riesig und wir erleben derzeit eine großartige Welle der Unterstützung und Hilfsbereitschaft für Geflüchtete aus der Ukraine. Auch wir möchten ukrainische Pflegekräfte unterstützen!

Wir bieten schnelle Hilfe für alles, was man für den Start in Deutschland braucht: Einen neuen Job mit intensiver Einarbeitung, Unterstützung bei der Wohnungssuche, Deutschkurs, Unterstützung in allen Fragen rund um die Anerkennung Ihres Berufsabschlusses in der Pflege.

Ми всі хочемо миру, демократії, відстоюемо права людини та згуртованість.
Солідарність є великою і ми переживаемо зараз велику хвилю підтримки та готовності допомогти біженцям з України. Також ми хочемо підтримати українських медичних сестер.

Ми пропонуемо швидку підтримку для всього, що потребуе людина для старту в Німеччині:
Нову роботу з інтенсивним навчанням, підтримку при пошуку квартири, курсіц німецької мови,
Підтримку у всіх питаннях з приводу визнания профессійної кваліфікації для медичних сестер.

Ви українська медсестра та шукаете нову работу в Німеччині? Ми підтримаемо вас в курсах
німецької мови для початку вашої кар'єри ь лікарні.

Are you a Ukrainian nurse looking for a new job in Germany? We will support you from the German course to the start of your career in our clinic.

 

Mit Prädikat für Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Reutlingen I 23.03.2022 – Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist längst zu einem entscheidenden Faktor im Wettbewerb um dringend benötigte Fachkräfte avanciert.
Bei der Kreiskliniken Reutlingen GmbH hat man dies sehr früh erkannt und sich bereits im Jahr 2012 einem ersten umfassenden Audit unterzogen.
Im zehnten Jahr haben sich die Kreiskliniken Reutlingen nun das Zertifikat mit Prädikat zum „audit berufundfamilie" gesichert. Das Zertifikat mit Prädikat steht für die besondere Anerkennung langjähriger, nachhaltiger familien- und lebensphasenbewusster Personalpolitik und wird vom Kuratorium der berufundfamilie Service GmbH verliehen. Das Zertifikat zum Audit gilt zudem als Qualitätssiegel für eine strategisch angelegte Vereinbarkeitspolitik.

Dialogverfahren erfolgreich durchlaufen
Zuvor hat die Kreiskliniken Reutlingen GmbH erfolgreich das Dialogverfahren zum Audit durchlaufen, das Arbeitgebern offensteht, die seit mindestens neun Jahren mit dem Audit eine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik verfolgen.
Ziel des Dialogverfahrens ist es, den hohen Entwicklungsstand der Personalpolitik im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu pflegen und in einzelnen ausgesuchten Bereichen das Optimierungspotenzial zu nutzen. Zur Qualitätssicherung des Zertifikats wird in drei Jahren ein weiteres Dialogverfahren zu durchlaufen sein.
Zu den aktuellen Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben gehören etwa die kontinuierliche Erweiterung des Kinderbetreuungsangebots samt Ferienprogrammen, die Berücksichtigung von flexibleren Arbeitszeitmodellen in der Pflege, oder kostenlose Nachhilfe für Kinder von Mitarbeitenden via App.

„Unsere Aufgabe als Arbeitgeber ist es, in den unterschiedlichen Lebensphasen unserer Mitarbeitenden ein möglichst vielfältiges und passendes Angebot für die optimale Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu bieten. Die erneute Zertifizierung ist daher für uns Ansporn mit weiteren Angeboten und Bausteinen auch künftig als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Aktuell arbeiten wir etwa an der Einführung von Lebensarbeitszeitmodellen oder der Ermöglichung einer Pflegeausbildung in Teilzeit", freut sich Kathrin Bahnmüller, Leiterin Personal und Recht und Prokuristin der Kreiskliniken Reutlingen GmbH, über die erneute Auszeichnung.

Kathrin Bahnmüller und Yvonne Sautter von den Kreiskliniken Reutlingen präsentieren das Zertifikat.

Freuen sich über die erfolgreiche Zertifizierung: Kathrin Bahnmüller, Leiterin Personal und Recht und Prokuristin der Kreiskliniken Reutlingen GmbH (rechts) und Yvonne Sautter, Sachgebietsleiterin Personalentwicklung.

 

Elektivprogramm wird ab sofort heruntergefahren

Reutlingen I 22.03.2022 – Die Kreiskliniken Reutlingen müssen ab sofort das elektive Behandlungs- und Operationsprogramm aufgrund des aktuell hohen Personalausfalls zurückfahren. Die Notfallversorgung sowie die Behandlung onkologische Patienten, die zur Operation oder einer ambulanten Chemotherapie ins Haus kommen, ist sichergestellt.
Aktuell befinden sich allein 109 Beschäftigte aufgrund von Covid-19 in Quarantäne. Weitere krankheitsbedingte Ausfälle fallen ebenfalls noch ins Gewicht. Die Gesamtausfallquote des Personals liegt derzeit bei rund 15 %.
„Wir hoffen, dass wir schnellstmöglich wieder alle Kolleginnen und Kollegen an Bord haben und bitten bis dahin um Verständnis für die nun getroffenen Maßnahmen", so Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH. Sobald sich die Situation wieder entspannt hat, wird das elektive Programm wieder vollumfänglich aufgenommen.

 

Personal geht zurück nach Bad Urach

Reutlingen I 24.01.2022 – Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Covid-Situation am Klinikum am Steinenberg in Reutlingen wird das im vergangenen Dezember zur temporären Unterstützung nach Reutlingen verlagerte Pflegepersonal aus der Ermstalklinik ab heute weitestgehend wieder nach Bad Urach zurückkehren. „Wir sind den Kolleginnen und Kollegen für ihren Einsatz und ihre Flexibilität in der für uns alle schwierigen Vorweihnachtszeit sehr dankbar", betont Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH. Rund 25 Beschäftigte werden ihren Dienst in Bad Urach wiederaufnehmen, wo während der temporären Verlagerung auf einer der beiden verbleibenden Stationen zusätzlich Renovierungsarbeiten vorgenommen wurden.

Die Medizinische Klinik III mit Chefarzt und Lungenspezialist Prof. Dr. Adrian Gillissen wird aufgrund der Personalsituation im ärztlichen Bereich zukünftig am Reutlinger Steinenberg angesiedelt, wo sich Gillissen und sein Team unter anderem mit den Auswirkungen von Long-Covid beschäftigen werden. Zwei Tage pro Woche wird der Chefarzt aber weiterhin noch Patienten in Bad Urach ambulant betreuen. Für den Bereich Innere Medizin, der bisher Teil der Medizinischen Klinik III war, wird künftig Dr. Heinz-Ulrich Raschke, Chefarzt der Hauptabteilung Altersmedizin, verantwortlich zeichnen. Damit wächst der Bereich von Herrn Dr. Raschke von 40 auf jetzt 68 Betten, was eine weitere deutliche Aufwertung der Geriatrie am Standort Bad Urach bedeutet. Die weiteren Bereiche wie die Zentrale Notaufnahme, das Labor und die Radiologie werden weiter wie gewohnt betrieben.

 

Verlagerung des Personals von Bad Urach
nach Reutlingen

Reutlingen I 09.12.2021 – Die vierte Welle rollt weiterhin unaufhaltsam und verlangt von den Mitarbeitenden der Kreiskliniken Reutlingen nach wie vor alles ab. Neben der Versorgung von fast 60 Covid-19-Patienten, davon aktuell acht auf der Intensivstation, verzeichnen die Kreiskliniken derzeit auch ein stark erhöhtes Aufkommen von Notfällen, die über die Zentrale Notaufnahme (ZNA) ins Haus kommen. Diese Situation sorgt für eine zusätzliche Belastung, die kaum mehr zu stemmen ist. Zudem liegt die Ausfallquote beim ohnehin bereits an der Belastungsgrenze arbeitenden Personal aktuell bei rund 15 %. Um zusätzliches Personal in Reutlingen einsetzen zu können und damit auch weiterhin die Notfallversorgung sicherstellen zu können, haben die Geschäftsführung und der Krisenstab entschieden, dass die Station der Medizinischen Klinik III sowie die IMC-Station am Standort Bad Urach bis zum morgigen Freitag temporär geschlossen und das Personal nach Reutlingen verlagert wird.

Der Betrieb der Notaufnahme in der Ermstalklinik wird durch die Abteilung Altersmedizin gewährleistet. Notfallpatienten werden im Bedarfsfall nach ärztlicher Sichtung nach Reutlingen verlegt.

„Wir müssen diesen Schritt nun gehen, um die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten auch weiterhin gewährleisten zu können. Die aktuelle Situation hat von unseren Mitarbeitern schon extrem viel abverlangt und nun heißt es für die Uracher Kollegen wieder einmal flexibel zu sein. Deshalb gilt Ihnen unser allergrößter Dank!", sagt Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen und stellt klar: „Dieser Schritt ist aufgrund der aktuellen Situation kurzfristig zwingend erforderlich. Sollte sich die Situation wieder entspannen, findet selbstverständlich eine Rückverlagerung des Personals statt."

 

Wir suchen kurzfristige Unterstützung auf Abruf

Gesucht: ÄrztInnen, MedizinstudentInnen, RettungssanitäterInnen, ehemalige Zivildienstleistende oder Menschen mit einer Ausbildung in der Pflege oder einem FSJ im Intensivbereich sowie BürgerInnen mit pflegerischer Erfahrung durch Tätigkeit in einem Alten- / Pflegeheim (Pflegehelfer) oder ambulanter Pflege im Ruhestand oder anderer Arbeitsfreistellung zur Unterstützung während der Corona-Pandemie.

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen – die vierte Welle fordert uns sehr, daher brauchen wir dringend Ihre Unterstützung! Wir suchen Sie, um in den kommenden Wochen und über die Feiertage die Versorgung der BürgerInnen unseres Landkreises Reutlingen aufrecht zu erhalten.

Selbstverständlich entlohnen wir Ihr Engagement, sollten Sie nicht ehrenamtlich tätig sein wollen:

  • Vergütung von EUR 12,28 € brutto in der Stunde bzw. Vergütung nach Qualifikation und Einsatzmöglichkeit
  • Ggf. Intensivzulage
  • Ggf. Infektionszulage

Im Mittelpunkt Ihrer Tätigkeit steht die Unterstützung für unsere Covid- und Non-Covid-Stationen wie auch für unsere interne Abstrichstelle und unser Impfzentrum.

Registrieren: karriere@kreiskliniken-reutlingen.de 
Gerne auch per WhatsApp unter 0151 16121325

Wir danken Ihnen bereits jetzt für Ihre Unterstützung!

 

Kreiskliniken Reutlingen beteiligen sich an Impfkampagne des Landkreises: Umfassendes Impfangebot an vier Standorten ab Mittwoch

Reutlingen I 22.11.2021 – Im Rahmen der Impfkampagne des Landkreises Reutlingen tragen auch die Kreiskliniken Reutlingen gerne ihren Teil zu einer möglichst hohen Impfquote in der Bevölkerung bei. Deshalb gibt es ab Mittwoch, 24. November 2021, nach vorheriger Terminvereinbarung ein umfassendes Angebot an Impfmöglichkeiten an den drei Klinikstandorten am Reutlinger Steinenberg, in der Ermstalklinik Bad Urach und in der Albklinik in Münsingen sowie im Gesundheitszentrum in Hohenstein.

Für die drei Klinikstandorte können online Termine über www.terminland.eu/impfungreutlingen/ vereinbart werden. Am Dienstag, 23. November 2021, werden ab 9 Uhr zunächst die Termine für diese Woche freigeschalten. Im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ II) der Kreiskliniken im PORT-Gesundheitszentrum in Hohenstein sind Impfungen nach vorheriger telefonischer Terminanmeldung unter 07387/9858850 möglich. Alle Impfräume sind entsprechend ausgeschildert.

„Wir unterstützen die Bemühungen des Kreises und der niedergelassenen Kollegen sehr gerne, tun dies aber natürlich nicht zuletzt auch zum Selbstschutz. Denn jeder vollständig Geimpfte bedeutet ein potenzieller Patient weniger", sagt Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH.

Großes Interesse an Impfterminen

Insgesamt sieben regionale Impfstützpunkte haben Städte, Gemeinden, Kreiskliniken sowie weitere Partner gemeinsam mit dem Landkreis Reutlingen aufgebaut. Die Termine für die Festkelter in Metzingen und den Standort Marktplatz 14 in Reutlingen waren nach Freischaltung der online-Terminvereinbarung in kürzester Zeit vergeben. Für das Pop-up-Impfangebot in Zwiefalten am Mittwoch, den 24. November 2021, sind ebenfalls keine freien Termine mehr verfügbar.

An den Standorten Metzingen und Reutlingen (Marktplatz 14) wurde bereits am Montagvormittag mit den Impfungen begonnen. Aufgrund technischer Probleme erreichten die Mobilen Impfteams, die derzeit noch am Uniklinikum Tübingen stationiert sind und von dort zu den Einsätzen starten, erst mit Verspätung die beiden Impfstützpunkte im Landkreis Reutlingen. Der Landkreis führt derzeit Gespräche mit den Verantwortlichen in Tübingen, um die Mobilen Impfteams bereits nächste Woche nach Reutlingen zu verlegen. Dadurch sollen Anfahrtszeiten sowie Abstimmungsprozesse deutlich verkürzt werden.

Weitere Termine an allen regionalen Impfstützpunkten

Das Impfangebot wird in der nächsten Woche (29. November bis 5. Dezember) weiter ausgebaut. An den drei Standorten der Kreiskliniken sowie im MVZ in Hohenstein wird dann von Montag bis Freitag geimpft. Weiterhin werden Impfungen an den drei regionalen Impfstützpunkten in Metzingen, Reutlingen und Zwiefalten durchgeführt. Ziel des Landkreises ist es auch hier, die Öffnungszeiten und damit Impfkapazitäten auszubauen. Über die genauen Zeiten sowie die Terminvereinbarung informieren wir im Laufe der Woche.

Standorte und Öffnungszeiten der Kreiskliniken in der Übersicht (KW 47)

Klinikum am Steinenberg Reutlingen

  • Mittwoch – Freitag, 9 – 17 Uhr
  • Impfraum: Geschäftsführungsgebäude, EG

Ermstalklinik Bad Urach

  • Mittwoch – Freitag, 12 – 16 Uhr
  • Impfraum: Eingang seitlich bei der Liegend-Anfahrt

Albklinik Münsingen

  • Mittwoch – Freitag, 9 – 13 Uhr
  • Impfraum: Unterrichtsräume, UG

MVZ II im PORT-Gesundheitszentrum Hohenstein

(nach telefonischer Terminvereinbarung)

  • Mittwoch, 08:30 – 13:30 Uhr
  • Donnerstag, 13 – 18 Uhr
  • Freitag, 08:30 – 13:30 Uhr

 

Kreiskliniken verhängen vorläufigen Besucherstopp

Reutlingen I 04.11.2021 – Aufgrund der aktuell sehr angespannten Pandemie-Lage verbunden mit einer enormen Belastung der Mitarbeitenden, sehen sich die Kreiskliniken Reutlingen gezwungen, ab kommenden Samstag, 6. November, in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt einen vorläufigen Besucherstopp zu verhängen. Die Regelung gilt zunächst bis Ende November und betrifft alle drei Häuser in Reutlingen, Bad Urach und Münsingen.

Hintergrund ist die aktuell enorme Belastung durch die steigenden Covid-19-Patientenzahlen, sowohl im normalstationären Bereich als auch auf der Intensivstation im Klinikum am Steinenberg in Reutlingen sowie die generell sehr hohe Auslastung der Häuser. „Wir treffen diese Entscheidung nicht leichtfertig, denn wir wissen wie wichtig der Besuch der Lieben für die Patienten ist, doch wir sehen seit einigen Wochen bereits eine besorgniserregende Entwicklung und befinden uns mitten in der vierten Welle, weshalb wir gezwungen sind diese drastische Maßnahme zu ergreifen und bitten die Bevölkerung abermals um Verständnis", sagt Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH und ergänzt: „Auch geimpfte oder genesene Personen sind vor einer weiteren Infektion nicht geschützt, sondern können erneut hochinfektiös sein. Deshalb müssen wir nun zu dieser Maßnahme greifen, um den Schutz unserer Mitarbeitenden sowie der Patientinnen und Patienten zu gewährleisten."

Ausnahmeregelungen gelten weiterhin

Aufgrund der enormen Belastungen durch die nun bereits seit anderthalb Jahren andauernden Pandemie-Situation ist auch die Personalsituation aktuell sehr angespannt. „Wir haben mit einem hohen Krankenstand zu kämpfen. Die Kolleginnen und Kollegen bringen jeden Tag unglaublichen Einsatz und dies nun schon seit mehr als 18 Monaten. Die Belastung ist enorm", verdeutlicht Dr. Sabine Proksch, Pflegedirektorin der Kreiskliniken Reutlingen.

Wie in der Vergangenheit auch gelten die bisherigen Ausnahmeregelungen für Angehörige von sterbenden Patienten, Begleitpersonen von Kindern oder werdende Väter weiterhin. Neu ist, dass diese Personengruppen neben einem Impf- oder Genesenen-Nachweis nun auch zusätzlich noch im Haus getestet werden. Bei Kurzaufenthalten bis 15 Minuten wird ein Antigen-Schnelltest, bei längeren Besuchen ein PCR-Test durchgeführt.

 

Kreiskliniken reagieren auf steigende Corona-Zahlen

Reutlingen I 29.10.2021– Aufgrund der zuletzt kontinuierlich gestiegenen Infektionszahlen verbunden mit einem stark erhöhten Aufkommen von Covid-19-Patienten in den Kreiskliniken Reutlingen, hat die Klinikeinsatzleitung gemeinsam mit der Geschäftsführung einen Stufenplan entwickelt, der die Versorgung der Covid-19-Patienten am Standort in Reutlingen ab sofort sichern soll. Als erste Maßnahme wird nun schrittweise die Anzahl der geplanten operativen Eingriffe reduziert, um freie Belegungskapazitäten für mögliche überwachungspflichtige Covid-19-Patienten zu schaffen. Steigen die stationären Aufnahmezahlen weiter, dann muss die Anzahl weiterer Patientengruppen schrittweise reduziert werden.

„Die aktuelle Situation macht eine Anpassung unserer Strategie notwendig. Mit aktuell mehr als 30 Covid-19-Patienten, die teilweise auch intensivpflichtig sind, müssen wir handeln. Medizinisch notwendige Behandlungen und Eingriffe werden aber trotz der Anpassungen selbstverständlich weiter durchgeführt und die Versorgung der Bevölkerung ist gesichert", erklärt Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH.

„Die einzige Chance die Pandemie in den Griff zu bekommen, ist eine hohe Impfquote", sagt Prof. Dr. Jörg Martin, Vorsitzender Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen, und ergänzt mit einem Appell an die bisher nicht Geimpften: „Nehmen Sie Ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr und lassen Sie sich impfen." Von der Bundespolitik fordert Martin, die Krankenhäuser zu unterstützen, sowie die nationale Pandemielage mindestens bis Frühjahr 2022 aufrechtzuerhalten. Alles andere wäre mitten in der vierten Welle nicht vertretbar.

„Bereits seit Ende 2020 sind Impfungen gegen das Corona-Virus möglich. Trotzdem müssen angesichts der hohen Zahlen an Covid-19-Patienten erneut geplante operative Eingriffe reduziert werden. Die allermeisten der zu behandelnden Patienten in den Kliniken sind nicht geimpft. Daher appelliere ich an die Bürgerinnen und Bürger: Helfen Sie mit, schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen mit der Impfung!", so der Landrat des Landkreises Reutlingen, Dr. Ulrich Fiedler, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kreiskliniken Reutlingen GmbH ist.

Generell gilt weiterhin, dass alle Covid-19-Patienten zentral im Klinikum am Steinenberg in Reutlingen behandelt werden. Stationäre Patienten nach überstandener Covid-Infektion werden im Bedarfsfall in die Ermstalklinik nach Bad Urach verlegt. Die Albklinik in Münsingen soll möglichst frei von Covid-19-Patienten gehalten werden, um dort OP-Möglichkeiten freizuhalten.

 

Münsinger Stadtverwaltung frischt Kenntnisse auf

Münsingen/Reutlingen I 28.10.2021 

Pflegekraft erklärt jemanden, wie die Herzdruckmassage korrekt ausgeführt wird. Mehr als 50.000 Menschen erleiden allein in Deutschland jedes Jahr einen Herzstillstand, und dies außerhalb eines Krankenhauses. In diesen Fällen kommt es auf eine schnelle und professionelle Reanimation an. Genau auf dieses wichtige Thema macht der jährlich am 16. Oktober global stattfindende „Restart-a-Heart-Day" aufmerksam. Das Ziel ist es, weltweit so viele Menschen wie möglich für das Thema Reanimation zu sensibilisieren und zu schulen. Im Rahmen dieses Aktionstags haben die Kreiskliniken Reutlingen die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung Münsingen vergangene Woche für das Thema sensibilisiert und geschult.

„Nicht erst überlegen, sondern einfach machen. Das rettet Leben", sagt Ramona Haunstetter von der Akademie der Kreiskliniken Reutlingen, die das Reanimationstraining durchgeführt hat. Über die Mittagspause konnten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Münsingen im Rathaus zum Thema Wiederbelebung informieren und selbst üben, denn Haunstetter war samt Reanimationspuppe, einem Defibrillator und umfangreichen Informationsmaterial im Münsinger Rathaus zu Gast.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung, dem Bauhof, den Kindergärten und Schulen konnten in einem offenen Format unter dem Motto „Wissen to Go" Neues zum Thema Wiederbelebung lernen oder ihr Wissen auffrischen. Vor allem das Üben an der Reanimationspuppe war für viele eine willkommene Auffrischung. „Es war gut mal wieder eine Wiederbelebung üben zu können und für den Ernstfall vorbereitet zu sein", sagt Magdalena Bayer. Auch für Rebecca Hummel, die die Aktion von Seiten der Stadt koordiniert hat, war die offene Mittagspause ein voller Erfolg.

„Es freut uns sehr, dass wir den Kolleginnen und Kollegen ein solch niederschwelliges Angebot gemeinsam mit den Kreiskliniken Reutlingen machen können", freut sich Hummel, die auch als Organisatorin der Gesunden Stadt die Aktion begleitet hat. „Vielen Dank an die Kreiskliniken und an Frau Haunstetter, dass diese Aktion hier im Rathaus möglich war. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Aktionen", so Hummel weiter.

 

Altersmedizin feiert Jubiläum und wird zur Hauptabteilung

Reutlingen I 26.10.2021– Im April 2011 wurde das Zentrum für Altersmedizin in den Kreiskliniken Reutlingen offiziell eröffnet, zum zehnjährigen Bestehen erfährt der Bereich nun eine weitere Aufwertung. Denn zum 1. November entsteht eine neue Hauptabteilung unter der Leitung des neuen Chefarztes Dr. Heinz-Ulrich Raschke, der bereits von Beginn an im Bereich der Akutgeriatrie in der Ermstalklinik in Bad Urach tätig ist, zunächst als Oberarzt, ab 2018 dann als Leitender Arzt.

„Die Bedeutung der Altersmedizin wird nicht zuletzt durch den fortschreitenden demographischen Wandel in Zukunft weiter zunehmen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir mit Herrn Dr. Raschke einen erfahrenen Geriater und einen langjährigen Mitarbeiter unseres Hauses für die neue Chefarztposition gewinnen konnten", freut sich Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH. Das Zentrum für Altersmedizin in den Kreiskliniken Reutlingen bildet der Geriatrische Schwerpunkt im Klinikum am Steinenberg in Reutlingen gemeinsam mit dem Bereich der Akutgeriatrie in Bad Urach. Die Behandlungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Alterstraumatologie, also etwa der Behandlung nach Stürzen, der Neurogeriatrie, mit dem Schwerpunkt auf Demenz, der Rehabilitation sowie im Bereich der palliativen Altersmedizin. „Früher bedeutete ein Sturz, etwa verbunden mit einem Oberschenkelhalsbruch, meist den Gang ins Pflegeheim. Heute steht die Gewährleistung der größtmöglichen Selbstständigkeit der Patienten in ihrem häuslichen Umfeld im Fokus, weshalb ein schneller Übergang von der stationären Akutversorgung zur Frührehabilitation angestrebt wird", erklärt Dr. Heinz-Ulrich Raschke.

Ältere und hochbetagte Patienten benötigen aufgrund ihrer natürlichen altersbedingten Veränderungen und einer Vielzahl meist verschiedener chronischer Erkrankungen ganz individuelle Behandlungskonzepte, weshalb weniger die klassische medizinische Diagnostik im Mittelpunkt steht, sondern der Fokus viel mehr auf der Alltagskompetenz der Betroffenen einschließlich ihres psychosozialen Umfeldes und des täglichen Hilfebedarfs liegt. „Es bestehen große Unterschiede in der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit der Patienten, weshalb wir im Bereich der Altersmedizin einen individuellen und interprofessionellen Ansatz verfolgen", so der neue Chefarzt, der mit seinem Team in Bad Urach rund 700 Patienten pro Jahr behandelt.

Interprofessionelle Zusammenarbeit im Sinne des Patienten bedeutet das Zusammenspiel von Medizin, Pflege, Sozialdienst, Therapie und den Angehörigen. „Das Schöne an der Geriatrie ist die Arbeit im Team mit verschiedenen Berufsgruppen, die den Patienten ganzheitlich aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten, um so zur bestmöglichen Lösung für den Patienten zu kommen." Dabei spielen vor allem auch Zeit und Empathie eine große Rolle. Im Durchschnitt beträgt die Liegedauer eines geriatrischen Patienten zwischen ein und zwei Wochen, in denen das interprofessionelle Team ein besonderes Vertrauensverhältnis zum Patienten aufbauen muss.

Erfahrener Mediziner mit Empathie und Teamgeist

Der neue Chefarzt Dr. Heinz-Ulrich Raschke ist Facharzt für Innere Medizin und führt die Zusatzbezeichnungen Geriatrie, Notfallmedizin und Palliativmedizin. Nach dem Medizinstudium an der Universität Tübingen war der 52-jährige Familienvater über zehn Jahre im Klinikum in Ostfildern-Ruit tätig, ehe er im Jahr 2011 als Oberarzt an die Ermstalklinik nach Bad Urach kam. „Geriatrie bedeutet für mich empathische Medizin, die dem Patienten zugewandt ist. Genau diese Werte möchte ich auch als Führungskraft in der neuen Rolle leben." Zum Team gehören insgesamt sieben Ärzte, acht Therapeuten, ca. 25 Pflegekräfte sowie zwei Sozialarbeiter, die für die Pflegeüberleitung zuständig sind.

 

Kinderkliniken der Region schmieden Allianz

Reutlingen I 18.10.2021 – Bessere Vernetzung in Zeiten der Spitzenbelastung

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie rasch das Gesundheitssystem unter Druck geraten kann. Dies betrifft insbesondere vulnerable Gruppen, die zwingend auf eine umfassende medizinische Behandlung angewiesen sind. Neben älteren und chronisch kranken Menschen sind dies vor allem auch Kinder und Jugendliche, obwohl diese nur selten schwer an Covid erkranken. Deshalb haben jetzt drei Kinderkliniken aus der Region eine Allianz gebildet, die durch eine verbesserte übergreifende Zusammenarbeit eine optimale flächendeckende Versorgung gewährleistet.

Im Rahmen eines Krisengipfels haben der Ärztliche Direktor der Klinik für Kinderheilkunde des Universitätsklinikums Tübingen, Prof. Dr. Christian Poets, der Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in den Kreiskliniken Reutlingen, Prof. Dr. Peter Freisinger und der Geschäftsführende Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin beim Klinikverbund Südwest in Böblingen, Dr. Lutz Feldhahn, gemeinsam diskutiert, wie durch ein überregionales Konzept eine maximale Flexibilität der Belegung ohne große Belastung für betroffene Familien gewährleistet werden kann.

„Zusätzliche Belastungen wie die Corona-Pandemie, aber auch der bestehende Fachkräftemangel in der Pflege haben dazu geführt, dass in Zeiten mit Spitzenbelastungen, nämlich im Herbst und im Winter, die räumlichen und personellen Kapazitäten einer einzelnen Kinderklinik sehr rasch erschöpft sein können", so Prof. Christian Poets. „Da kurzfristige Änderungen im Vergütungssystem nicht zu erwarten sind und die Ressourcen für die Versorgung von Kindern und Jugendlichen somit limitiert sind, haben wir uns nun auf diese Weise zusammengeschlossen", ergänzt der Reutlinger Chefarzt Prof. Peter Freisinger.

„Oberste Priorität hat eine hochwertige medizinische und pflegerische Betreuung der kleinen Patientinnen und Patienten, unabhängig in welcher der drei Kliniken die Kinder versorgt werden. Dies gilt auch für einen evtl. notwendigen Transport von Klinik zu Klinik", betont der Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Böblingen, Dr. Lutz Feldhahn.

Insbesondere nachts und an Wochenenden werden die drei Kliniken in Zukunft enger kooperieren und damit alle vorhandenen Kapazitäten ausschöpfen. Dies soll sicherstellen, dass einerseits eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung in akuten Infektwellen gewährleistet ist, andererseits aber auch die Hochleistungsmedizin für besonders komplexe Fälle gesichert ist.

Die Voraussetzungen für eine solche Kooperation sind gegeben: Die räumliche Distanz ist gering, sowohl die Kinderklinik Böblingen als auch die Kinderklinik Reutlingen sind akademische Lehrkrankenhäuser des Universitätsklinikums Tübingen und somit an der Ausbildung des medizinischen Nachwuchses beteiligt. Persönliche Kontakte unter den drei Einrichtungen erleichtern die Kommunikation zusätzlich. Offen bleibt die Frage, wie stark sich in dieser Saison das Infektgeschehen auswirken wird und wie hoch der Bedarf an einer adäquaten Versorgung im ambulanten und stationären Bereich in den kommenden Monaten sein wird. Durch die verbesserte Zusammenarbeit ist man in der Region allerdings gut gerüstet.

Hintergrundinformationen
Die Kinder- und Jugendmedizin umfasst ein weites Spektrum von Erkrankungen. Akuterkrankungen wie z. B. Infektionen, besonders in den Herbst- und Wintermonaten, zählen dazu, aber auch hoch komplexe Erkrankungen, die in Zentren der Maximalversorgung, meist universitären Zentren, mit großem Aufwand behandelt werden. Zwischen 1991 und 2017 sind die Fallzahlen um 15 % gestiegen, gleichzeitig ist die Bettenzahl bundesweit in der Pädiatrie um mehr als ein Drittel gesunken. Gerade in Spitzenzeiten, also in der Infektsaison, müssen deshalb Kinder mitunter an andere Kliniken in teilweise unzumutbarer Entfernung verwiesen werden.

Flexible Ressourcen vorzuhalten können sich Krankenhäuser aufgrund ihres knappen Budgets meist nicht mehr leisten. Dies betrifft insbesondere den teuren Intensivbereich. Die zeit- und personalintensive kinder- und jugendmedizinische Versorgung im stationären Bereich wird durch das Fallpauschalensystem nicht adäquat abgebildet. Der vermehrte Aufwand in der Pädiatrie liegt auf der Hand: Neben der Versorgung der erkrankten Patientinnen und Patienten müssen Eltern informiert und in die Behandlung einbezogen werden. Einfache Maßnahmen wie etwa eine Blutentnahme erfordern im Erwachsenenalter wenige Minuten, bei Kindern ist ein vergleichbares Vorgehen weder zumutbar noch machbar (stattdessen: Bei Kindern kann dies um ein Vielfaches länger dauern). Die Zahl akuter Erkrankungen im Kindesalter ist weit höher als im Erwachsenenalter, die Notfallquote liegt deutlich über 50 %. Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) haben auf diese Unterfinanzierung wiederholt hingewiesen und eine auskömmliche Vergütung pädiatrischer Leistungen gefordert. Nicht zuletzt diese öffentliche Diskussion hat dazu geführt, dass auf politischer Ebene erste Gegenmaßnahmen eingeleitet wurden.

Mittelfristige und dauerhafte Konzepte zur Verbesserung der Versorgung von Kindern und Jugendlichen sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Trotz lokaler Initiativen wie der geschilderten Kooperation der Kinderkliniken in der Region sind alle politisch Verantwortlichen weiter gefordert, nachhaltige Lösungen für die Kinder- und Jugendmedizin insbesondere im Hinblick auf den hohen Anteil an Notfallpatienten und -patientinnen in der Infektsaison zu entwickeln.

 

Ein „Gesund-bleibe-und-werde-Haus"
für Bad Urach?

Reutlingen I 23.09.2021 – Nach einer gelungenen Auftaktveranstaltung und einem konstruktiven und produktiven Workshoptag Anfang September wurden am Mittwochabend, 22.09.2021, die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zum Gesundheitscampus in Bad Urach in einer virtuellen Veranstaltung vorgestellt. Landrat Dr. Ulrich Fiedler und die Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH, Prof. Dr. Jörg Martin und Dominik Nusser, nahmen die Vorschläge entgegen.

Insgesamt 12 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürgern aus Bad Urach und Umgebung haben unter der Moderation des Kommunikationsbüros Ulmer aus Stuttgart vielversprechende Ideen für die Ausgestaltung eines Gesundheitscampus entwickelt, der für die unterschiedlichsten Bedarfe und Zielgruppen Angebote enthalten soll. Unter dem Leitmotiv eines „Gesund-bleibe-und-werde-Hauses" sieht der Bürgerrat etwa Schwerpunkte bei den Themen Prävention und Rehabilitation, aber auch im Bereich der Altersmedizin und der Palliativpflege bis hin zum Hospiz, das auf dem Campus eingerichtet werden könnte. Auf dem Gesundheitscampus soll sich aus Sicht der beteiligten Bürgerinnen und Bürger auch eine Koordinierungsstelle mit Lotsenfunktion befinden, die eine optimale medizinische Betreuung und Versorgung über die Sektorengrenzen hinweg gewährleisten soll. Dem Thema Digitalisierung von Gesundheitsangeboten messen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bürgerbeteiligung mit Blick in die Zukunft ebenfalls eine hohe Bedeutung bei.

Dr. Ulrich Fiedler bedankte sich sehr herzlich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Bürgerbeteiligung: „Es war keine Selbstverständlichkeit, dass Sie sich die Zeit und Mühe gemacht haben, sich bei der Bürgerbeteiligung zum Gesundheitscampus Bad Urach einzubringen. Ihre vielen Ideen und Vorschläge sind unbezahlbar für die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik und Planung."
„Wir bedanken uns ebenfalls sehr herzlich für das enorme Engagement und die vielen wertvollen Ideen der Bürgerinnen und Bürger, auf denen wir in unseren weiteren gemeinsamen Planungen aufbauen können", so Geschäftsführer Dominik Nusser.

Bürgerrat präsentiert die Ideen und Impulse vor den beteiligten Gremien

Mit der Übergabe und Präsentation der Ergebnisse ist das Beteiligungsverfahren aber nicht beendet. In den kommenden Monaten werden mehrere Bürgerinnen und Bürger die Ergebnisse vor den verschiedenen beteiligten Gremien, dem Aufsichtsrat der Kreiskliniken, der Kommunalen Gesundheitskonferenz sowie dem Kreistag, vorstellen. Die Ideen werden hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit sorgfältig geprüft und in die weiteren Planungen einbezogen. Der Bürgerrat und die Öffentlichkeit werden regelmäßig informiert.

Hier geht's zu den Ergebnissen

 

Kreiskliniken bleiben bei bestehender Regelung

Reutlingen I 02.09.2021 – In der aktuellen Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen wurde die bisherige Beschränkung der Besucherzahl pro Tag aufgehoben. Gleichzeitig müssen alle Besucher weiterhin registriert und auf die 3-G-Regelung überprüft sowie die geltenden Hygiene- und Abstandregelungen eingehalten werden. Dies stellt auch die Kreiskliniken Reutlingen vor kaum zu lösende organisatorische Herausforderungen.

Deshalb haben die Kreiskliniken Reutlingen in Abstimmung mit dem Kreis-Gesundheitsamt und unter dem Eindruck der stetig steigenden Inzidenzen entschieden, weitestgehend an den geltenden Besucherregelungen festzuhalten. Dies bedeutet konkret, dass weiterhin nur ein Besucher oder eine Begleitperson pro Patient und Tag zugelassen ist, wobei bei der Registrierung am Klinikeingang nach wie vor ein 3-G-Nachweis vorgelegt werden muss. Getestete Besucher erhalten mit einem Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einem PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) Zutritt und müssen einen Mund-Nasenschutz tragen. Die Kreiskliniken Reutlingen appellieren jedoch aus Gründen des Infektionsschutzes an alle Besucher, wenn möglich eine FFP-2-Maske beim Aufenthalt in einer der drei Einrichtungen zu tragen. Das Zeitfenster für Patientenbesuche wird ab sofort auf den Zeitraum zwischen 15 und 18 Uhr erweitert.

Mindestabstand kann nicht gewährleistet werden

„Für uns hat die Sicherheit der Patienten absolute Priorität. Wir können deren Gesundheit nicht aufs Spiel setzen, indem wir eine Ansteckung riskieren, da wir den notwendigen Mindestabstand nicht einhalten können", sagt Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH. Denn die erste Hürde ist bereits der Check-In am Klinikeingang, an dem die persönlichen Daten aufgenommen und die 3-G-Regel überprüft werden muss. Durch das hohe Aufkommen an ambulanten Patienten und Besuchern würde es hier zu erheblichen Schlangen und Wartezeiten kommen. Die größte Herausforderung stellt insbesondere die Situation auf den Stationen dar. In den Patientenzimmern und in den kleinen Aufenthaltsbereichen auf Station kann die Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen nicht gewährleistet werden.

 

Beginn der Bürgerbeteiligung Bad Uracher Gesundheitscampus

Reutlingen I 31.08.2021 – 25 Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Reutlingen werden am Mittwoch, den 01. September 2021 an der digitalen Auftaktveranstaltung zur Bürgerbeteiligung mit dem Landrat Herrn Dr. Ulrich Fiedler, dem Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen, Dominik Nusser sowie dem Bad Uracher Bürgermeister Elmar Rebmann teilnehmen.

„Unser Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger in den Planungsprozess des Gesundheitscampus Bad Urach einzubinden und die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung den zuständigen Gremien und Ausschüssen als Orientierung mit auf den Weg zu geben", so Dr. Ulrich Fiedler.Nach dem morgigen Informationsabend findet am Samstag, den 04. September 2021 ein Workshop-Tag statt, an dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Gruppen ihre Ideen für mögliche Nachnutzungskonzepte einbringen und diskutieren werden.

„Wir sind schon sehr gespannt auf die vielfältigen Ideen, die der Bürgerrat erarbeiten wird und freuen uns bereits heute auf die Ergebnisse, die für uns sehr wichtige Leitplanken für die zukünftigen Planungen sind", so Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH. Konzipiert, moderiert und unterstützt wird das Vorhaben von den Experten des Stuttgarter Kommunikationsbüros Ulmer, die bereits bei mehreren Bürgerbeteiligungen mitgewirkt haben.

Vorstellung und Übergabe der Ergebnisse

Die Ideen der Bürgerinnen und Bürger werden im Nachgang durch das Kommunikationsbüro aufbereitet und im Rahmen einer virtuellen Ergebnispräsentation am Mittwoch, den 22. September 2021 an Herrn Dr. Ulrich Fiedler und die Klinikgeschäftsführung übergeben. Anschließend werden die erarbeiteten Vorschläge der Bürgerbeteiligung in den verschiedenen beteiligten Gremien, dem Aufsichtsrat der Kreiskliniken, der kommunalen Gesundheits-konferenz sowie im Kreistag vorgestellt und diskutiert.

Große Bereitschaft in der Bevölkerung zur Bürgerbeteiligung

Mitte Juli begann der beauftragte Dienstleister uzbonn Bürgerinnen und Bürger aus dem Einzugsgebiet des neuen Gesundheitscampus nach dem Zufallsprinzip anzurufen und die Teilnahmebereitschaft abzufragen. Das Ziel war es, rund 20 Bürgerinnen und Bürger aus aus dem Einzugsgebiet der Ermstalklinik für eine Mitarbeit zu gewinnen. Bis Mitte August gaben rund 160 interessierte Bürgerinnen und Bürger eine erste, positive Rückmeldung.

Nachdem der Kreistag das Medizinkonzept 2025 der Kreiskliniken Reutlingen im vergangenen Dezember beschlossen hatte, wurden Anfang dieses Jahres die wesentlichen Eckpunkte des Zukunftskonzepts bei einer digitalen Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt. Am Standort kann nun ein moderner Gesundheitscampus entstehen. Den Verantwortlichen des Landkreises als Träger der Kreiskliniken und der Klinikgeschäftsführung war es von Beginn an wichtig, die Bürgerinnen und Bürger bei Fragen der zukünftigen Nutzung am Standort Bad Urach eng einzubinden. Deshalb wurde ein Bürgerbeteiligungsverfahren auf den Weg gebracht, in dessen Verlauf die Ideen der Bürgerinnen und Bürger zum Bad Uracher Gesundheitscampus eingebracht werden sollen.

 

Vorerst keine Änderungen für Besuche

Reutlingen I 26.08.2021 – Am Dienstagabend wurde die neue Fassung der Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen verabschiedet, die seit gestern gilt. Für ihre Umsetzung sind allerdings weitreichende organisatorische Änderungen notwendig, für die ein zeitlicher Vorlauf notwendig ist. Deshalb haben die Kreiskliniken Reutlingen beschlossen, die bisher geltende Besucherregelung so lange aufrecht zu erhalten, bis die entsprechenden organisatorischen Vorkehrungen abgeschlossen sind. Die Umstellung auf die neuen Regelungen wird dann Anfang nächster Woche erfolgen und bekannt gegeben.

„Die neue Verordnung wurde quasi über Nacht beschlossen und stellt uns vor enorme organisatorische Herausforderungen. Für uns steht nach wie vor der Schutz unserer Patienten, Mitarbeiter und Besucher an erster Stelle. Deshalb bitten wir um Verständnis, dass wir zur sorgfältigen Prüfung und Umsetzung der neuen Regelungen noch bis Anfang kommender Woche brauchen werden", so Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH.

 

Raumkühlung bringt zusätzlichen Komfort

Reutlingen I 18.08.2021 – In den vergangenen drei Jahren wurden die sechs Patientenzimmer auf der interdisziplinären Palliativstation im Klinikum am Steinenberg in Reutlingen mit einer zusätzlichen Deckenkühlung ausgestattet. Dies ermöglicht den schwerkranken Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen ein wenig zusätzlichen Komfort. Der Einbau und Anschluss an die Gebäudetechnik erfolgte in zwei Abschnitten. Bereits im Jahr 2019 wurden vier Zimmer der Erika-Seeger-Station am Steinenberg mit der Kühltechnik ausgestattet, im vergangenen Jahr folgten die verbleibenden zwei Zimmer. Möglich war dies nur durch das großzügige finanzielle Engagement verschiedener Förderer aus der Region. Insgesamt betrug das Fördervolumen 100.000 Euro und wurde von der Erika-Seeger-Stiftung, der Lechler Stiftung, vom Rotary-Club Reutlingen-Tübingen Nord sowie von der Stiftung Palliativpflege ermöglicht. „Ich bedanke mich ganz persönlich bei unseren Förderern für diese tolle Unterstützung, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig ein möglichst angenehmes Umfeld auf dieser besonderen Station ist", sagt Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH.
Auf der interdisziplinären Palliativstation am Reutlinger Steinenberg betreut das Team um Oberarzt Dr. Thomas Trauschke Patientinnen und Patienten, die an einer fortgeschrittenen, nicht heilbaren Krankheit leiden mit einem ganzheitlichen Ansatz. So sind ganz unterschiedliche Bereiche in die Pflege und Betreuung der Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen eingebunden. „Das ganzheitliche Behandlungs- und Versorgungskonzept konzentriert sich auf die Verbesserung von Schmerzen und anderen behandelbaren Beschwerden der schwerkranken Patientinnen und Patienten, um Ihnen so bis zuletzt ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Die menschliche Zuwendung steht dabei im Zentrum unserer Arbeit, weshalb auch Angehörige in die Therapien einbezogen werden können", erklärt Dr. Thomas Trauschke. Die Kreiskliniken Reutlingen bedanken sich nochmals sehr herzlich für die großzügige finanzielle Unterstützung.

 Spendenübergabe auf der Palliativstation

KKR-Geschäftsführer Dominik Nusser (rechts) dankte gemeinsam mit Oberarzt Dr. Thomas Trauschke und Ruth Wendorf (Pflege) den Förderern (v.l.n.r.) Heinz Gerstlauer (Lechler Stiftung), Susanne Friess (Stiftung Palliativpflege), Friedrich Reisser (Erika-Seeger-Stiftung) sowie Dr. Bernd Mez (Rotary-Club Reutlingen-Tübingen Nord) für das Engagement.

 

Reutlinger Gefäßchirurgie bekommt neue Chefärztin

Portrait Susanne Regus Reutlingen I 30.07.2021 – „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Frau Dr. Regus eine erfahrene Kollegin für die Gefäßchirurgie in unserem Haus gewinnen konnten", freut sich Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH.

Denn nach einer Vakanz von vier Monaten konnte die Chefarztposition der Klinik für Gefäßchirurgie, vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie in den Kreiskliniken Reutlingen nun wieder besetzt werden. Zum 1. August tritt mit PD Dr. Susanne Regus eine erfahrene Ärztin auf dem Gebiet der Gefäßchirurgie ihren Dienst in Reutlingen an. Die 47-jährige Medizinerin stammt aus Franken und war zuletzt als Sektionsleiterin im Bereich Endovaskuläre Chirurgie am Klinikum in Ansbach tätig.

Nach dem Medizinstudium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg startete die begeisterte Ausdauersportlerin ihre Laufbahn 2001 zunächst als Assistenzärztin, ab 2007 dann als Oberärztin in den Chirurgischen Kliniken der Sozialstiftung Bamberg. Im Jahr 2012 wechselte Regus als Oberärztin und später als Leitende Oberärztin in die Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Erlangen. Nach weiteren Stationen am Universitätsklinikum in Dresden und am Klinikum Ansbach, bringt Dr. Susanne Regus nun all ihre Erfahrung bei den Kreiskliniken Reutlingen ein. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und das neue Team in Reutlingen", so die leidenschaftliche Triathletin. Sie bringt vier weitere ärztliche Kollegen, zwei Fachärzte für Gefäßchirurgie sowie zwei Ärzte in Ausbildung zum Gefäßchirurgen, als Verstärkung der Mannschaft mit. Über ihre beruflichen Stationen hinaus kennzeichnen zahlreiche Zusatzqualifikationen ihre Vita. Neben einem Master of Health Business Administration (MHBA) sowie dem Europäischen Facharzt für Gefäßchirurgie (FEBVS), verfügt die neue Chefärztin seit 2017 über die Venia Legendi, also die akademische Lehrerlaubnis für das Fach Chirurgie. Darüber hinaus führt sie die Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin, Phlebologie sowie Ärztliches Qualitätsmanagement.
In Kürze soll auch noch die Zusatzbezeichnung Sportmedizin hinzukommen, um den Schwerpunkt der Behandlung von Gefäßerkrankungen im Ausdauersport in Reutlingen weiter auszubauen.

 

Teilnehmerauswahl für Bürgerrat
per Telefon gestartet

Reutlingen I 28.07.2021 – Nachdem der Kreistag das Medizinkonzept 2025 der Kreiskliniken Reutlingen im vergangenen Dezember beschlossen hatte, wurden Anfang dieses Jahres die wesentlichen Eckpunkte des Zukunftskonzepts bei einer digitalen Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt. Im Zuge der Umsetzung des Medizinkonzepts wird die stationäre Versorgung in der Ermstalklinik in Bad Urach bis 2025 bekanntermaßen eingestellt. Am Standort soll dann ein moderner Gesundheitscampus entstehen.

Den Verantwortlichen des Landkreises als Träger der Kreiskliniken und der Klinikgeschäftsführung war es von Beginn an wichtig, die Bürgerinnen und Bürger bei Fragen der zukünftigen Nutzung am Standort Bad Urach eng einzubinden. Deshalb startet nun die Bürgerbeteiligung. Hierzu werden seit wenigen Tagen durch das Umfragezentrum Bonn (uzbonn) 20 Bürgerinnen und Bürgern aus dem Ermstal und den umliegenden Gemeinden per Telefonanruf zufällig ausgewählt. Sie sollen für den Bürgerrat gewonnen werden, der an einer dreiteiligen Workshopreihe im September teilnehmen wird. Gesammelt werden dabei erste Ideen der Bürgerinnen und Bürger zur Gestaltung des zukünftigen Gesundheitscampus.

 

Zeitfenster für Patientenbesuche wird angepasst

Reutlingen I 08.07.2021 – Seit Montag, 5. Juli gelten neue Besucherregelungen in den Kreiskliniken Reutlingen, die neben dem Wegfall der 3G-Regel (kein Nachweis mehr notwendig) auch eine Besuchszeit von 14 bis 16 Uhr vorsehen. Um es den Angehörigen weiter zu erleichtern ihre Lieben unter Einhaltung strenger Hygieneregeln besuchen zu können, gilt ab heute, Freitag, ein neues Zeitfenster. Ab sofort sind Besuche in der Zeit von 16 bis 18 Uhr möglich. „Mit dieser weiteren Anpassung der Besuchsregelung wollen wir es insbesondere Berufstätigen weiter erleichtern ihre Angehörigen in unseren Häusern besuchen zu können", so Unternehmenssprecher Lukas Schult. Wir möchten auch nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, dass für besondere Situationen nach wie vor Ausnahmeregelungen gelten. Werden Patienten palliativ behandelt oder liegen im Sterben, so ist ein Besuch jederzeit möglich. Die genaue Besuchszeit ist mit der entsprechenden Station abzustimmen, die diese Information dann an die Mitarbeiter an den Eingangsbereichen weiterleitet und damit für einen reibungslosen Check-in sorgt. Ausnahmen gelten auch für Begleitpersonen, wie z. B. Eltern von kleinen Kindern oder werdende Väter.
Unabhängig von diesen Besucherregelungen gelten nach wie vor die Hygiene- bzw. AHA-L-Regeln in den drei Häusern der Kreiskliniken Reutlingen. Besucher, Begleitpersonen oder sonstige Personen wie Rettungskräfte, Handwerker und andere Dienstleister müssen eine mitgebrachte FFP2-Maske tragen, dürfen keine Krankheitssymptome wie Fieber, Schnupfen oder Husten haben, müssen Abstand halten und auf eine Händehygiene achten.

 

Kreiskliniken Reutlingen treten dem Netzwerk
„Wir für Gesundheit" bei

Beitritt bringt zusätzliche Vorteile für regionale Betriebe

Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH freut sich über die Plakette zum Beitritt aus den Händen von Silvio Rahr, Geschäftsführer von „Wir für Gesundheit“.

Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH freut sich über die Plakette zum Beitritt aus den Händen von Silvio Rahr, Geschäftsführer von „Wir für Gesundheit".

Reutlingen I 02.06.2021 - Die Kreiskliniken Reutlingen sind neuer Partner des wachsenden, trägerübergreifenden Netzwerks „Wir für Gesundheit". Das Netzwerk umfasst mehr als 340 ausgewählte Partnerkliniken die eine überdurchschnittlich hohe Behandlungs- und Servicequalität erbringen. Mit dem Beitritt zum Netzwerk ist auch das Angebot der betrieblichen Krankenzusatzversicherung PlusCard verbunden, die regionale Arbeitgeber ihren Beschäftigten ab sofort als zusätzlichen Benefit anbieten können. Die Kreiskliniken Reutlingen gehen mit gutem Beispiel voran, denn die Mitarbeitenden können bereits von den Vorteilen der PlusCard profitieren.
„Wir freuen uns nun Teil des Netzwerks zu sein, da der Beitritt auch eine Wertschätzung für die hervorragende Arbeit ist, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreiskliniken Reutlingen tagtäglich erbringen", so Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH. Die erfolgreiche freiwillige Teilnahme an externen Qualitätsprüfungen wie der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) ist Basis für die Aufnahme in das Netzwerk „Wir für Gesundheit". „Insbesondere vor den außerordentlich hohen Belastungen während der Corona-Pandemie möchten wir unseren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, sich zusätzlich kostengünstig für den Krankheitsfall privat abzusichern", betont Kathrin Bahnmüller, Prokuristin und Leiterin der Abteilung Personal und Recht der Kreiskliniken Reutlingen.
„Wir freuen uns sehr über den Beitritt der Kreiskliniken Reutlingen. Arbeitgeber aus und rund um Reutlingen können ihren Belegschaften nun die PlusCard als wertschätzendes Benefit ermöglichen. Wie sehr sie sich auch um die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern, zeigt auch die Möglichkeit der Absicherung mit der PlusCard", so Silvio Rahr, Geschäftsführer von „Wir für Gesundheit".
Mit der PlusCard erhalten die Mitarbeitenden der Kreiskliniken Reutlingen Zusatzleistungen bei stationären Aufenthalten in allen Partnerkliniken von „Wir für Gesundheit". Außerdem beinhaltet die PlusCard eine Service-Hotline, die Facharzttermine und die medizinische Zweitmeinung für PlusCard-Inhaber koordiniert sowie Zugang zu einer Vorteilswelt. Auch die Familien der Mitarbeiter können mit den gleichen Leistungen abgesichert werden. Hinter der PlusCard steht „Wir für Gesundheit", die diese betriebliche Krankenzusatzversicherung, gemeinsam mit dem Debeka Krankenversicherungsverein a. G. entwickelt haben. Die PlusCard-Tarife können Unternehmen bereits ab 20 Mitarbeitenden abschließen, ohne Gesundheitsprüfung und altersunabhängig.

 

Besuchszeit auf eine Person und eine Stunde pro Patient
und Tag begrenzt.

Leichte Lockerung der Besuchsregeln ab kommendem Montag

Reutlingen I 28.05.2021 – Durch den Erlass der 8. Corona-Verordnung Baden-Württemberg vom 13.05.2021 treten neue Regelungen für Besucher in Krankenhäusern in Kraft. Das Besucherkonzept der Kreiskliniken Reutlingen GmbH an den Standorten Klinikum am Steinenberg Reutlingen, Ermstalklinik Bad Urach und Albklinik Münsingen, sieht eine tägliche Besuchszeit von 14:00 bis 16:00 Uhr unter weiterhin strengen Regelungen und Hygienemaßnahmen vor. Erlaubt ist ein Besucher pro Patient und Tag, wobei sich jedoch jeweils nur ein Besucher im Patientenzimmer aufhalten darf. Die Besuchsdauer beträgt maximal 60 Minuten. COVID-19- Patienten können nicht besucht werden (Ausnahmeregelungen im Einzelfall).
Wer darf unter welchen Umständen einen Angehörigen besuchen?
  1. Besucher, die einen negativen Antigen-Schnelltest vorweisen können, welcher nicht älter als 24 Stunden ist und von einer qualifizierten Teststelle durchgeführt und bescheinigt wurde.
  2. Besucher, die bereits eine COVID-19-Infektion durchgemacht haben, wieder vollständig genesen sind und dies per Attest oder offiziellem PCR-Befund nachweisen können. Allerdings muss die Infektion mindestens 28 Tage, aber nicht länger als 6 Monate zurückliegen.
  3. Vollständig geimpfte Personen, bei denen die Zweitimpfung bereits mindestens 14 Tage zurückliegt und die dies mittels Impfausweis oder einer Bescheinigung des Impfzentrums oder des impfenden Arztes nachweisen können.
  4. Personen, die eine Impfung bereits vor mindestens 14 Tagen erhalten und vor der Impfung eine COVID-19-Infektion durchgemacht haben.

In allen Fällen sind offizielle Impfausweise oder Bescheinigungen in Verbindung mit einem Ausweisdokument notwendig. Die Impfung darf ausschließlich mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff erfolgt sein. Um am Klinikeingang eine schnellere Registrierung der Besucher und damit geringere Wartezeiten gewährleisten zu können, müssen entsprechende Dokumente und Nachweise vorgelegt werden.

Unabhängig von dieser neuen Besucherregelung gelten die bisherigen Hygiene- bzw. AHA-L-Regeln weiter. Besucher, Begleitpersonen oder sonstige Personen wie Rettungskräfte, Handwerker und andere Dienstleister müssen eine mitgebrachte FFP2-Maske tragen, dürfen keine Krankheitssymptome wie Fieber, Schnupfen oder Husten haben, müssen Abstand halten und auf die erforderliche Händehygiene achten.

„Aufgrund der sich dynamisch entwickelnden Inzidenzzahlen wissen wir nicht, wie lange diese neuen, gesetzlich vorgegebenen Regelungen Bestand haben. Sinkt die 7-Tage-Inzidenzen weiter, können zusätzliche Lockerungen bei den Besucherregelungen in Kraft treten. Steigt sie dagegen wiederum deutlich, kann es auch wieder zu Einschränkungen kommen", so Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH.

 

Gelebte Vielfalt mit Herzblut in bewegten Bildern

Die Kreiskliniken Reutlingen feiern den Deutschen Diversity-Tag 2021 mit neuem Video

Reutlingen I 18.05.2021 - „Wir bei den Kreiskliniken Reutlingen leben Vielfalt und Diversity jeden Tag und reden nicht nur darüber", sagt Geschäftsführer Dominik Nusser anlässlich des 9. Deutschen Diversity-Tages am heutigen Dienstag. Die Kreiskliniken beschäftigen aktuell Mitarbeitende aus insgesamt 54 Nationen mit ganz unterschiedlichen persönlichen, kulturellen, religiösen und sprachlichen Hintergründen. „Uns alle verbindet dabei die Leidenschaft sich mit Herzblut für die Mitmenschen einzusetzen, ganz unabhängig vom Hintergrund, der Herkunft oder der sexuellen Orientierung", erklärt Kathrin Bahnmüller, Prokuristin und Leiterin Personal und Recht bei den Kreiskliniken Reutlingen.
Der Deutsche Diversity-Tag findet jährlich auf Initiative des Vereins Charta der Vielfalt e.V. statt, und soll den Vielfaltsgedanken in die Arbeitswelt tragen. Als Unterzeichner bekennen sich auch die Kreiskliniken Reutlingen zu Vielfalt und Offenheit und haben sich deshalb für den diesjährigen Diversity-Tag etwas Besonderes einfallen lassen. Um noch mehr Aufmerksamkeit für das Thema Vielfalt und Toleranz in der Gesellschaft zu schaffen, haben die Kreiskliniken eigens ein Video produziert, das auf authentische und emotionale Weise ausdrückt, worauf es im menschlichen Miteinander ankommt. Selbstverständlich auch, dass keine externen Darsteller im Video zu sehen sind, sondern ausschließlich eigene Mitarbeitende, die sich auch hier mit Herzblut eingebracht haben.
Die Dreharbeiten fanden dabei selbstverständlich Corona-konform statt, alle Mitwirkenden wurden vor Drehbeginn getestet. Zu finden ist das Video ab heute auf der Website der Kreiskliniken Reutlingen unter www.kreiskliniken-reutlingen.de, auf unseren Social Media-Kanälen sowie auf  YouTube.

Videostandbild: Vielfalt mit Herzblut

 

Unsere Schmerzklinik stellt sich vor

In diesem informativen Video erfahren Sie, wie wir in der Schmerzklinik in Münsingen Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen interdisziplinär und multimodal behandeln.

Videostandbild: Albklinik Münsingen - Schmerzklinik

 

 Klinik für Interdisziplinäre Notfallmedizin

Am 1. April 2021 tritt Dr. med. Petra Zahn ihren Dienst als Chefärztin der neuen Klinik für Interdisziplinäre Notfallmedizin (Zentrale Notaufnahme) in der Kreiskliniken Reutlingen GmbH an.

Die 1965 in Mainz geborene Dr. Petra Zahn kann als Fachärztin für Anästhesie neben den Weiterbildungen der speziellen anästhesiologischen Intensivmedizin und Notfallmedizin sowohl die Zusatzbezeichnung Klinische Akut- und Notfallmedizin als auch eine profunde betriebswirtschaftliche Qualifikation, MBA-Studium Health Care Management der Universität Bayreuth sowie Expertise als Dozentin und Lehrbeauftragte vorweisen. Darüber hinaus verfügt Dr. Petra Zahn über die Zusatzbezeichnungen Sportmedizin, Akupunktur und Ärztliches Qualitätsmanagement. Zudem verfügt sie über die volle Weiterbildungsermächtigung Klinische Akut- und Notfallmedizin für insgesamt 24 Monate der Landesärztekammer Hessen.

Die Vita kennzeichnet Dr. Petra Zahn als umfassend und differenziert ausgebildete Ärztin, die nach ihrer Ausbildung und ersten ärztlichen Tätigkeit als Assistenzärztin der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen ihren Werdegang bis zur Ernennung als Direktorin der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Fulda gAG, Universitätsmedizin Marburg-Campus Fulda konsequent fortgesetzt hat.

Mit ihren Qualifikationen und ihrer langjährigen Berufserfahrung als Direktorin der Zentralen Notaufnahme eines Maximalversorgers verfügt Dr. Petra Zahn über eine umfassende Fachexpertise für die Chefarztposition der neuen Klinik für Interdisziplinäre Notfallmedizin, um die Weiterentwicklung der Zentralen Notaufnahme der Kreiskliniken Reutlingen GmbH - gemeinsam mit der Leitenden Ärztin Dr. Zsuzsa Märkle - für die Zukunft positiv zu gestalten.

Der Vorsitzende Geschäftsführer Prof. Dr. Jörg Martin freut sich, dass er mit Dr. Petra Zahn eine erfahrene und integre Persönlichkeit mit einer so umfassenden Fachexpertise für die Chefarztposition gewinnen konnte.

 

Kinderklinik

Die Kinderklinik erhält von der Fa. Stiehle eine Spende

Die Firma Stiehle aus Hayingen spendet jedes Jahr zu Weihnachten an soziale Einrichtungen, anstatt Werbegeschenke zu verteilen. Hier dürfen die Mitarbeiter Vorschläge abgeben. Die Mama von Elea hat dies genutzt und das Kinderdiabeteszentrum vorgeschlagen.
Vielen Dank für die Spende!

 

Klinik für Neurochirurgie

Erste Wachoperation bei Hirntumor-Entfernung
in den Kreiskliniken Reutlingen

REUTLINGEN. Im Klinikum am Steinenberg wurde kürzlich die erste Wachoperation durchgeführt. Der Chefarzt der Neurochirurgie, Priv.-Doz. Dr. Marco Skardelly - der bereits viel Erfahrung auf diesem Gebiet nach Reutlingen mitgebracht hat - und sein Team operierten erstmals eine Patientin an einem Hirntumor in der Nähe eines Sprachzentrums im wachen Zustand. Um das Risiko für bleibende Sprachstörungen auszuschließen erfolgte die gesamte Operation im wachen Zustand der Patientin, um Sprachtests durchführen zu können. Für das Team, bestehend aus Neurochirurgen, Anästhesisten und dem Pflegepersonal des OP's sowie der Patientin war die erste Wachoperation ein voller Erfolg.

Inwieweit eine Wachoperation die geeignete Methode ist, muss im Vorfeld intensiv geprüft werden. Das Verfahren kommt insbesondere bei Patienten zum Einsatz, bei denen sich der Tumor in der Nähe eines Sprachzentrums befindet, da durch eine Vollnarkose das Sprachverständnis und die Sprachproduktion während der Operation nicht überwacht werden können. Welche Patienten dafür geeignet sind, wird im interdisziplinären Expertenaustausch festgelegt. „Operationen am Gehirn sind für Patienten eine besondere Belastung, im Speziellen wenn die Patienten dabei wach sind. Bei einer Wachoperation bekommen die Patienten eine intravenöse Schmerztherapie und einen Schädelblock, bei dem die Kopfhaut der Patienten mittels Lokalanästhesie betäubt wird. Nach der Schädelöffnung führt das OP-Team Sprachtests durch, um herauszufinden, wo die nicht sprachrelevanten Areale liegen sowie während der Tumorentfernung rechtzeitig zu bemerken, wann die Sprache gefährdet ist", erklärt Priv.-Doz. Dr. Marco Skardelly.

Aufgrund der Lage des Tumors wurde mit der Patientin besprochen, dass eine radikale Entfernung nur im Rahmen einer Wachoperation zu erreichen ist, um zu gewährleisten, dass es durch die Tumorentfernung nicht zu einer Sprachstörung kommen würde. Nach ausgiebiger Aufklärung der Patientin, neuropsychologischer Testung und guter Vorbereitung konnte ca. 99% des Tumors im Rahmen der Wachoperation erfolgreich entfernt werden. Die Patienten zeigte nach der Operation keine Sprachstörung und konnte nach knapp einer Woche nach Hause entlassen werden.

 

Jerusalema-Challenge

Jerusalema-Dance-Challenge accepted! Und ihr dürft das natürlich auch. Einfach das Video starten, den Ton ganz aufdrehen und dann bitte bis zum Schluss mittanzen und zuschauen.

Videostandbild: Jerusalema Challenge

 

Livestream Kreiskliniken Reutlingen

Eckpunkte Medizinkonzept 2025

Da eine Bürgerversammlung derzeit nicht möglich ist, findet zur Information der Bürgerinnen und Bürger zu dem im Kreistag verabschiedeten Medizinkonzept 2025 der Kreiskliniken Reutlingen GmbH am

Dienstag, 19.01.2021, von 18:00 bis 19:30 Uhr

ein Livestream statt. Landrat Thomas Reumann und die beiden Geschäftsführer Prof. Jörg Martin und Dominik Nusser werden die wesentlichen Eckpunkte des Medizinkonzepts 2025 sowie die weitere Vorgehensweise der Bürgerbeteiligung zur Ausgestaltung der Eckpunkte vorstellen und stehen für Fragen zur Verfügung. Ausgehend von intensiven Analysen und Untersuchungen hat die Geschäftsführung der KKR ein Medizinkonzept ausgearbeitet, das alle drei Standorte der Kreiskliniken im Blick hat und dessen Eckpunkte der Kreistag in seiner Sitzung am 17. Dezember beschlossen hat. Erklärtes Ziel ist es, für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Reutlingen dauerhaft eine bestmögliche Gesundheits-versorgung sicherzustellen.

Bereits während der Präsentation können online Fragen zum Thema gestellt werden.
Hier der LINK zum Livestream: https://www.youtube.com/watch?v=oxd815INoNc

 

Verschärfung der Besucherregelungen
in den Kliniken

Besucher und externe Personen nur mit negativem Antigentest und FFP2-Masken

Mit der von der Landesregierung am 8. Januar 2021 beschlossenen Änderung der Corona-Verordnung sind seit Wochenbeginn schärfere Besucherregelungen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in Kraft getreten. Besuche bleiben zwar weiterhin in Ausnahmefällen nach Rücksprache mit der jeweiligen Station möglich. Aber Besucher und andere externe Personen wie beispielsweise Dienstleister, Seelsorger oder Ehrenamtliche müssen möglichst eine FFP2 Maske mitbringen sowie auch einen negativen Coronatest vorweisen.

Dieser negative Coronatest darf bei einem Antigen-Schnelltest nicht älter als 48 Stunden und bei einem PCR-Test nicht älter als 72 Stunden sein. Sollte der Besucher einen solchen negativen Coronatest nicht vorweisen können, kann er sich im Einzelfall direkt vor Ort in der Klinik testen lassen. Für diesen Service, für den die Kreiskliniken Reutlingen um eine Spende bitten, muss der Besucher allerdings Wartezeit einkalkulieren.

Dessen ungeachtet gelten weiterhin alle bisherigen Schutzmaßnahmen wie Einlass-Check, Abstands- und Hygieneregeln.

 

Klinikum am Steinenberg
Medizinische Klinik I /Sektion Onkologie

REUTLINGEN. Die Versorgung von Patienten mit Krebserkrankungen ist ein ausgewiesener und mehrfach ausgezeichneter Focus der Kreiskliniken Reutlingen, der bisher durch den Onkologischen Schwerpunkt Baden-Württembergs und das zertifizierte Onkologische Zentrum der Deutschen Krebsgesellschaft abgebildet wurde. Um diese Schwerpunktbildung weiter auszubauen wurde jetzt eine neu strukturierte Sektion Onkologie der Medizinischen Klinik I etabliert. Hier werden Patienten mit Krebserkrankungen mit den modernsten Diagnoseverfahren untersucht und anschließend interdisziplinär in Tumorkonferenzen besprochen. Medikamentöse wie chirurgische Therapien folgen höchsten Qualitätsstandards.

Ziel ist es, die Heilungschancen der Patienten sowie deren Lebensqualität durch die Implementierung der aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse unter den Gesichtspunkten der Personalisierten Medizin kontinuierlich zu verbessern. Die neue Sektion Onkologie trägt daher auch der rasanten Entwicklungen in der Immuntherapie und molekularen Therapie von Krebspatienten Rechnung. Zusätzlich wird über die Teilnahme an klinischen Studien der Zugang zu vielversprechenden neuartigen Medikamenten ermöglicht.
Die Sektion Onkologie wird von der leitenden Oberärztin Dr. Barbara Hermes geleitet. Sie verstärkt das Team der Medizinischen Klinik I seit dem 1.10.2020. Zuvor war sie als Oberärztin am Universitätsklinikum Tübingen tätig und hat dort sowie zuvor im Franziskus Krankenhaus Mönchengladbach eine breite internistische wie hämatologisch-onkologische Ausbildung genossen.

Sie schätzt besonders das breite Krankheitsspektrum und die gut etablierte interdisziplinäre Zusammenarbeit, so dass die Patientinnen und Patienten ganz individuell in Reutlingen bestens versorgt werden.

„Aber nicht nur eine wissenschaftlich ausgerichtete, sondern auch auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnittene Behandlung ist besonders wichtig, damit auch die Vorstellungen und Erwartungen der Patientinnen und Patienten Berücksichtigung finden und existentielle Ängste bei Tumorpatienten abgebaut werden", betont Chefarzt Prof. Dr. Stefan Kubicka.

 

Telemedizinische Kooperation des Klinikums am Steinenberg mit der Charité Berlin für intensivpflichtige Covid-19-Patienten

Reutlingen. Das Klinikum am Steinenberg Reutlingen und die Universitätsklinik Charité Berlin haben eine telemedizinische Kommunikationsplattform für die Behandlung von intensivpflichtigen Covid-19-Patienten etabliert.

 Die Charité hat - unterstützt durch das Robert Koch-Institut - zu Beginn der Corona-Pandemie ein Konzept entwickelt, welches beabsichtigt, im Epidemiefall die intensiv-medizinische Versorgung auch in der Breite zu unterstützen und damit eine hohe medizinische Expertise flächendeckend zu gewährleisten. Dabei stellen die Experten der Charité ihre intensivmedizinische Erfahrung bei der Behandlung beatmeter Covid-19-Patienten per Tele-Visite mithilfe eines Visitenroboters zur Verfügung und tauschen sich mit den behandelnden Ärzten und Pflegekräften der Intensivstation über eine Video-Kommunikationsplattform aus.


Per Audio- und Video-Übertragung können sich die Experten der Charité zur gemeinsamen Visite dazu schalten. Der Visitenroboter (Teladoc-Gerät) kann von Berlin aus gesteuert werden und mit seiner Kamera das klinische Bild des Patienten übermitteln. Die Behandlung schwer erkrankter Patienten erfordert gerade bei einer recht neuen Erkrankung wie COVID-19 eine gute Vernetzung der Kliniken, um den Patienten stets eine optimale Therapie zukommen zu lassen. Die sehr guten Behandlungsergebnisse der Kreiskliniken Reutlingen in der ersten Welle im Frühjahr bieten die Grundlage, um in gemeinsamen Fallbesprechungen mittels einer Videokonferenz diese Therapie noch weiter zu verbessern.
Zudem soll die Kooperation mit dem Reutlinger Klinikum das System auf die telemedizinische Belastbarkeit zwischen zwei „high-end" Institutionen testen. Dabei stellt die Intensivstation des Klinikums am Steinenberg aufgrund seines Patientenkollektives und seiner hervorragenden technischen Ausstattung mit komplexen Therapieoptionen einen wertvollen Partner für dieses telemedizinische Kooperationsprojekt dar.


„Hier lernt jeder von jedem. Jede gute Idee zählt. Eine optimierte Behandlung ist bei schwer kranken und beatmeten COVID-19-Patienten von entscheidender Bedeutung. Sie ist medizinisch sehr anspruchsvoll und die Erfahrung und der Austausch unter den Intensivmedizinern und Fachpflegekräften spielt dabei eine zentrale Rolle", sagt Dr. Michael Bauer, Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Klinikums am Steinenberg.


Die Charité Berlin ist auf die Behandlung von schwersterkrankten Patienten mit akutem Lungenversagen spezialisiert und ist daher, basierend auf dem evidenzbasierten Wissensstandard, ein wertvoller Partner für das Klinikum am Steinenberg. „Dieser kollegiale Austausch, aber auch das telemedizinisch Machbare am Patientenbett zu erleben, kann im Ernstfall bei schwerkranken Beatmungspatienten enorm wichtig sein und wesentlich zu einem verbesserten Behandlungserfolg beitragen", betont Prof. Dr. Friedrich Pühringer, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Kreiskliniken Reutlingen.
Professor Pühringer sieht in dieser telemedizinischen Vernetzung aber auch zukünftige Optionen innerhalb der Kreiskliniken Reutlingen, in dem die Intensivstation in Reutlingen als telemedizinischer Ansprechpartner stets auch für die Albklinik Münsingen und Ermstalklinik Bad Urach dienen kann.


Das telemedizinische Verfahren hat sich laut Charité im Innovationsfondsprojekt Enhanced Recovery after Intensiv Care (ERIC) mit kleineren Krankenhäusern seit drei Jahren als sicher und zuverlässig erwiesen. Diese Plattform diente bereits vor COVID-19 dazu, Versorgungsstrukturen miteinander zu vernetzen. Die Infrastruktur mit hochauflösenden Kameras und einer exzellenten Videoqualität stellt das Robert Koch-Institut (RKI) ausgewählten Zentren aktuell kostenlos zur Verfügung.

 

Kreiskliniken Reutlingen verhängen Besucherstopp

Inzidenz von über 50 macht Einschränkung der Besucherregelung zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter notwendig

Die Kreiskliniken Reutlingen reagieren auf die steigenden COVID-19-Zahlen im Landkreis Reutlingen mit einem generellen Besucherstopp. „Da im Landkreis Reutlingen die Inzidenz den kritischen Schwellenwert von 50 überschritten hat, müssen wir zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter alles tun, um die Infektionsgefahr in unseren Krankenhäusern so gering wie möglich zu halten", begründete Geschäftsführer Dominik Nusser die Entscheidung, die drei Standorte der Kreiskliniken Reutlingen im Landkreis Reutlingen für Besucher zu schließen. Betroffen sind das Klinikum am Steinenberg Reutlingen, die Ermstaklinik Bad Urach und die Albklinik Münsingen. Der Besucherstopp wird wieder aufgehoben, sobald der Inzidenzwert von 50 wieder unterschritten wird.
Wie schon bei der ersten COVID-19-Infektionswelle im Frühjahr wird der generelle Besucherstopp mit Augenmaß durchgesetzt und mehrere Ausnahmen gemacht. So können beispielsweise Angehörige einen Patienten besuchen, der im Sterben oder auf der Palliativstation liegt, Väter oder Begleitpersonen bei der Geburt dabei sein und die entbundene Partnerin mit Kind in gewissen Zeitfenstern besuchen, Patienten der Notaufnahmen, kranke Kinder oder ältere, gebrechliche oder demente Patienten von einer Person begleitet werden.
Aktuell findet in allen drei Standorten der Kreiskliniken Reutlingen die Versorgung von Notfällen und allen medizinisch notwendigen Behandlungen weiterhin vollumfänglich statt. Auch das Elektivprogramm, also die Durchführung geplanter Operationen und Eingriffe, wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht reduziert.

 

Kreiskliniken Reutlingen
werden am Mittwoch, 21. Oktober 2020,
erneut von Streiks betroffen

Auch Streikende tragen Verantwortung

„Streik ist eines der höchsten Güter in unserer freiheitlich, demokratischen Gesellschaft, das es immer zu verteidigen gilt, aber auch Streikende tragen gesellschaftliche Verantwortung", sagt Professor Dr. Jörg Martin, Vorsitzender Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen.

Die stark steigende Zahl an Neuinfektionen im Landkreis Reutlingen, der nach Überschreitung des Inzidenzwertes von 50 als Hochrisikogebiet zählt, führt auch zu einer steigenden Zahl stationärer COVID-19-Patienten. Die Kreiskliniken Reutlingen haben deshalb bereits seit Anfang letzter Woche reagiert und mit organisatorischen Änderungen auf einen Krisenmodus umgestellt. Wie schon die erste COVID-19-Infektionswelle im Frühjahr gezeigt hat, kommt es durch die COVID-19-Patienten und die durchgehende Versorgung aller Notfallpatienten zu einer angespannten Situation in der Patientenversorgung und jeder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegedienst und im Ärztlichen Dienst wird gebraucht.

Trotz dieser kritischen Entwicklung plant die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am 21. Oktober in den Kreiskliniken Reutlingen umfassende Streikmaßnahmen. Von dem Streik betroffen sein werden die Standorte Klinikum am Steinenberg Reutlingen, Ermstalklinik Bad Urach und Albklinik Münsingen.

„Wir respektieren das Streikrecht und hoffen, dass die laufenden Tarifverhandlungen zu einem für beide Seiten guten Abschluss kommen. Aber ein so massiver Streik in einer solch krisenhaften Situation, in der jeder Mitarbeiter gebraucht wird, um unsere Patienten zu versorgen, halten wir für überzogen, zumal Ver.di Chef Werneke vor einigen Tagen öffentlich gesagt hat, dass die Forderungen nicht zu halten seien und man einen guten Kompromiss verhandeln muss", so Professor Dr. Jörg Martin. Die Frage, was man mit solch einem massiven Streik in einer Krisensituation erreichen will, kann nur Ver.di beantworten.
„Auch in dieser schwierigen Situation werden wir die schwerstkranken Patienten und Notfälle optimal behandeln, sie werden nicht von dem Streik betroffen sein, es wird zwar ein Kraftakt, aber wir werden unserer Verantwortung in der Krise bei gleichzeitigem Streik gerecht", da ist sich Martin sicher.

 

Eröffnung der Hebammenpraxis in der Albklinik Münsingen Hebammenpraxis+ Münsingen eröffnet

Gestern wurde in den Räumen der Albklinik Münsingen ein lokales Gesundheitszentrum mit dem Schwerpunkt geburtshilfliche Versorgung eröffnet. Das Team aus freiberuflich arbeitenden Hebammen, die z. T. auch schon im Kreissaal in Münsingen gearbeitet haben, betreut Frauen/Familien aus der Region in der Schwangerschaft und im Wochenbett. Kurse u.a. zur Geburtsvorbereitung, Rückbildung und Umgang mit dem Neugeborenen sind im Angebot.

Zur Hebammenpraxis

 

Prof. Clasen steht am CT Institut für
Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Seit Januar 2020 leitet Prof. Dr. med. Stephan Clasen das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Kreiskliniken Reutlingen GmbH.

Die Radiologie ist eine Schnittstelle für nahezu alle Fachbereiche und ein essenzieller Bestandteil für die Abläufe in den Kreiskliniken Reutlingen. Es besteht eine enge Kooperation mit allen Fachbereichen und Sprechstunden. Aufgrund der zunehmenden interdisziplinären Zentrumsbildung ist die Radiologie integraler Bestandteil im Rahmen abteilungs-übergreifender Diagnostik und Therapie.

Neben hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ärztlichen und medizinisch-technischen Bereich wird auf modernste digitale Technologie zurückgegriffen. So sind alle drei Standorte in Reutlingen, Bad Urach und Münsingen digital ausgestattet und teleradiologisch vernetzt. Neben den konventionellen Röntgenverfahren verfügt die Radiologie über zwei moderne MRT-Scanner, vier Computertomographen (CT), einer modernen Angiographie zur Gefäßdarstellung und Möglichkeit der interventionellen Therapie, sowie Verfahren zur Mammographie und Nuklearmedizin. Mittels eines digitalen Befundungs- und Speichersystems erfolgt die interne Befundfreigabe und Befunddokumentation elektronisch. Auch die Standorte Ermstalklinik Bad Urach und Albklinik Münsingen sind digital vernetzt. Die Befundung erfolgt teleradiologisch durch Spezialisten in Reutlingen.

Die Kernspintomographie (MRT) erlaubt die Untersuchung von Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der Gelenke, des Bauch und Beckenraums, der weiblichen Brust sowie die Darstellung von Herz und Gefäßen ohne Anwendung von Röntgenstrahlen. Aktuell werden MR-Sequenzen aktualisiert und eingeführt mit weiteren Vorteilen z.B. in der Prostata-Bildgebung und Darstellung von Gelenken und Wirbelsäule.

In der Nuklearmedizin werden neben den klassischen szintigrafischen Untersuchungen des Skeletts und der Nieren auch Markierungen von Lymphknoten bei Brusterkrankungen durchgeführt, die Grundlage einer Brust erhaltenden Operation ist.

Neben der Diagnostik führen die Radiologen auch interventionelle Maßnahmen durch. Dies sind minimal invasive Eingriffe, die den Patienten häufig eine Operation ersparen. Verschlüsse und Einengungen der Blutgefäße werden mit Hilfe von Ballon-Kathetern beseitigt und gegebenenfalls mit Stents abgesichert. Blutungen in den Darm oder in das Becken können durch gezielten Verschluss von Gefäßen gestillt werden. Zudem können durch CT-gezielte Drainagen Abszesse behandelt werden, ohne dass operiert werden muss.

„Im Bereich der Tumorzentren des Klinikums am Steinenberg spielt die Radiologie eine wichtige Rolle in der Diagnose- und Verlaufsbeurteilung unter der Therapie. Darüber hinaus ist die interventionelle Radiologie an der Diagnose, z.B. über die Entnahme von Gewebeproben und an der Therapie durch Embolisation oder Thermoablation von Tumoren beteiligt", sagt Chefarzt Professor Stephan Clasen.

Weitere im Aufbau bzw. in der Weiterentwicklung befindliche Zentren sind die Gefäß- oder Rückenzentren. Hier ist die Radiologie sowohl an der bildgebenden Diagnose, als auch an der Therapie beteiligt, z.B. durch das Eröffnen verschlossener Gefäße oder im Rahmen einer gezielten interventionellen Schmerztherapie.

Infoblock
Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
• 1 Chefarzt, 6 Oberärzte, 7 Assistenzärzte
• ca. 52.000 Röntgenleistungen
• ca. 18.000 Computertomographien (CT)
• ca. 5.000 Kernspintomographien (MRT)
• ca. 1.100 Gefäßinterventionen

 

Ärztlicher GF Prof. Dr. Friedrich Pühringer Chefarzt Prof. Dr. med. Friedrich Pühringer
als Ärztlicher Direktor wiedergewählt

Die Geschäftsführung der Kreiskliniken Reutlingen GmbH hat aufgrund des Votums der Chefärzte, Prof. Dr. Friedrich Pühringer, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin, als Ärztlichen Direktor in seinem Amt für weitere vier Jahre bestätigt.

Zentrale Aufgabe des Ärztlichen Direktors ist die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben, insbesondere im Bereich der Hygiene und des Medizinproduktegesetzes. Zudem koordiniert und pflegt er die Zusammenarbeit der Klinikärzte mit den niedergelassenen Ärzten und Kooperationspartnern sowie die akademische Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen (das Klinikum am Steinenberg Reutlingen ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen).

 

Herr Nusser und Herr Prof. Pühringer mit der FOCUS-Auszeichnung FOCUS-Gesundheit
Klinikum am Steinenberg Reutlingen
unter den TOP-Kliniken Deutschlands

Das Magazin FOCUS-Gesundheit hat nach umfangreichen Recherchen in medizinischen Fachkreisen das aktuelle Ranking der Deutschen TOP-Kliniken 2020 veröffentlicht. Bereits zum wiederholten Mal wird verschiedenen Bereichen des Klinikums am Steinenberg im Rahmen der Erhebungen ein hohes Qualitätsniveau bescheinigt. Das Klinikum am Steinenberg wird insgesamt als TOP Regionales Krankenhaus Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Bei onkologischen Erkrankungen sticht in der FOCUS- Klinikliste die Behandlung von Darm- und Prostatakrebs als besonders überzeugend hervor. Zusätzlich werden der Diabetologie hervorragende Leistungen zugesprochen.

Um in der Veröffentlichung im FOCUS ganz oben zu stehen, müssen im Focus-Ranking verschiedene Faktoren erfüllt werden. Neben der Prüfung von Daten zu Behandlungsergebnissen und Komplikationsraten fließen auch Aspekte, wie das Niveau von Hygiene- und Pflegestandards, in die Bewertung ein. Zusätzlich werden Strukturdaten, wie die Besetzung der Bereiche mit Fachärzten und Pflegekräften, zur Erstellung der Kliniklisten herangezogen.

Somit nehmen das rasche Erreichen des jeweiligen medizinischen Therapieziels, eine gute pflegerische Betreuung und die Gewährleistung der Patientensicherheit einen hohen Stellenwert bei der Erstellung der FOCUS-Kliniklisten ein.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klinikum am Steinenberg haben allen Grund stolz auf ihre Arbeit zu sein. Mit der Auszeichnung hat es das Klinikteam geschafft zu zeigen, dass ihre Leistungen anerkannt und als TOP beurteilt werden. Gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie ist es dem Klinikum gelungen, für die Bevölkerung eine hochspezialisierte Medizin auf höchstem Niveau zu leisten", betont Geschäftsführer Dominik Nusser.

 

 

Dr. Stefan Wolf, Geschäftsführer der Elring Klinger AG übergibt Schutzmasken ElringKlinger AG spendet 8.000 FFP3 Schutzmasken

Dieser Tage übergab Dr. Stefan Wolf, Vorstandsvorsitzender der ElringKlinger AG Dettingen, eine Spende von 8.000 FFP3 Mundschutzmasken an die Kreiskliniken Reutlingen. „Wir freuen uns derzeit über die zahlreichen Spenden aller Art. Besonders willkommen sind uns während der Corona-Krise natürlich medizinische Mundschutzmasken", so Geschäftsführer Dominik Nusser bei der Übergabe.

Der Ärztliche Direktor Prof. Friedrich Pühringer , Dr. Hartwig Schwaibold, Chefarzt der Urologie sowie Geschäftsführer Dominik Nusser bedankten sich auch im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr herzlich bei Dr. Stefan Wolf für die großzügige Spende und wertschätzende Geste.

 

Die Kreiskliniken Reutlingen bereiten sich im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Corona-Pandemie auf weitere medizinische Herausforderungen vor. Da wir nicht wissen welches Ausmaß an Erkrankungen auf uns zukommen wird, suchen wir auf Abruf zur kurzfristigen Unterstützung

Freiwillige Helfer (m/w/d)

mit medizinischen Kenntnissen,

die bei Bedarf schnell und unkompliziert Hilfe leisten, wo sie gebraucht wird.

Sie sind Medizinstudent*in, ehemaliger Zivildienstleistende*r oder haben eine Ausbildung in der Pflege oder ein FSJ im Intensivbereich absolviert?

Dann registrieren Sie sich als freiwillige*r Helfer*in online über karriere@kreiskliniken-reutlingen.de oder telefonisch unter 07121 200-3787. Bitte teilen Sie uns neben Ihren
vollständigen Kontaktdaten auch Ihre zeitliche Verfügbarkeit sowie Ihre
Qualifikationen und eventuell den dazu passenden Einsatzbereich (Pflege, Notfall- oder Intensivmedizin) mit.

Herzlichen Dank vorab für Ihre Bereitschaft und Ihre Unterstützung!

 

Trauerfeier für stillgeborene Kinder entfällt

Die für Mittwoch 25. März 2020 geplante Gedenk- und Trauerfeier für stillgeborene Kinder
in Reutlingen muss leider aufgrund der aktuellen Situation entfallen.

 

Albklinik Münsingen

Allgemein- und Unfallchirurgie
Zuweiser-Sprechstunden wieder geöffnet

Ab dem 4. Mai 2020 sind die Zuweiser-Sprechstunden der Allgemein- und Unfallchirurgie in der Albklinik Münsingen wieder geöffnet. Diese Regelung gilt jedoch nur auf Einbestellung und mit einer KV-Überweisung.
Die Öffnungszeiten sind wie folgt:

Allgemein- und Viszeralchirurgie
Oberarzt Thomas Müller
Nach telefonischer Vereinbarung
Dienstag und Mittwoch 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Orthopädie/ Unfallchirurgie
Oberärzte Dr. Eberhard Rall und Dr. Endre Wenczel
Nach telefonischer Vereinbarung
Dienstag und Mittwoch 9:00 Uhr bis 14:30 Uhr

 

 Dodokay soll helfen!

"Dodokay" Kuhn, der Macher der schwäbischen Comedy-Synchros war begeistert von der Idee, Werbespots für die Gewinnung von Pflegepersonal auf schwäbisch zu drehen - sehen Sie selbst:

Kinospot 1 auf Schwäbisch!
Kinospot 2 auf Schwäbisch!

.

xxnoxx_zaehler