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Kompetenz-Zentren Kreiskliniken Reutlingen

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Diagnose

Ursachen von Gefäßerkrankungen

Gefäßerkrankungen, insbesondere Einengungen der Beinarterien oder der Hirnarterien, stören die Blutversorgung. Sie haben unterschiedliche Ursachen, z.B. das Rauchen von Zigaretten, eine falsche Ernährung, aber auch angeborene Störungen des Fetthaushaltes und vor allem die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Bereits in der Ursachenklärung ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Gefäßchirurgie, Innerer Medizin und Radiologie sinnvoll.

 

Diagnoseverlauf

Die Wege zum Gefäßzentrum

Patienten mit Gefäßerkrankungen kommen auf unterschiedlichen Wegen in das Interdisziplinäre Gefäßzentrum:

  • über die Gefäßsprechstunde der Gefäßchirurgie (Di und Do. nach Vereinbarung)
  • über die Notfall-Ambulanz der Medizinischen Klinik (tgl. 24 Stunden)
  • über die Notfall-Ambulanz der Chirurgischen Klinik (tgl. 24 Stunden)
  • über die Diabetiker-Ambulanz der Medizinischen Klinik (Mo-Fr 9.00-11.30 Uhr)

Umfassende Einstiegsuntersuchung

In jedem Fall wird die Krankengeschichte des Patienten genau aufgenommen, er bekommt eine exakte körperliche Untersuchung, die durch eine Ultraschalluntersuchung der Gefäße und eine Laboruntersuchung ergänzt wird.

Schnelle weiterführende Diagnostik

Die Untersuchungsbefunde werden in einer interdisziplinären gemeinsamen Sprechstunde von Gefäßchirurgie und Innerer Medizin erhoben. Bei dieser Sprechstunde wird bereits die weiterführende Diagnostik veranlasst, die z. T. gleich (Ultraschalluntersuchung der Gefäße) oder später von der Radiologie durchgeführt wird (Angiographie (DSA), Computertomographie, MR-Angiographie).

Auf diese Weise können die oft sehr aufwendigen, teuren Untersuchungen effektiv genutzt werden. Die Diagnose wird sehr schnell gestellt, was dem Patienten unmittelbar zugute kommt.

Modernste Technologie effektiv einsetzen

Das Gefäßzentrum verfügt über alle Möglichkeiten einer modernen Diagnostik von Gefäßerkrankungen. Durch die enge Zusammenarbeit kommen diese Ressourcen sehr effektiv zum Einsatz.

Ultraschall-Untersuchung (Sonographie)

Modernste, hochauflösende Geräte erlauben eine gute Darstellung der Gefäße und ihrer Umgebung. Ohne dass Kontrastmittel gegeben werden muß, können die Gefäßwand und das Lumen des Gefäßes beurteilt werden. Einengungen oder krankhafte Erweiterungen der Gefäße werden sicher erkannt. Der Blutfluss und die Geschwindigkeit des Blutes werden direkt dargestellt und mit unterschiedlichen Farben abgebildet (Farbdoppler-Sonographie).

DSA-Angiographie

Bei der Angiographie wird nach lokaler Betäubung ein kleiner Plastikschlauch (Katheter) in das Gefäß eingeführt. Über den Katheter wird ein röntgensichtbares Kontrastmittel gegeben. Die Beschaffenheit des Gefäßes kann so genau beurteilt werden. Die Untersuchung wird in Reutlingen mit einem modernen Angiographiegeräten als "Digitale Subtraktionsangiographie" (DSA) durchgeführt.

MR-Angiographie

Seit Juni 2000 steht in der Radiologie in Reutlingen ein modernes 1,5-Tesla-Magnetresonanz-Gerät (MR = Magnetresonanz = Kernspintomographie). Mit diesem Gerät können Gefäße des Gehirns und der Beckenbeinregion sehr schnell und sicher dargestellt werden, ohne dass hierzu ein Katheter eingebracht werden muss. Die Untersuchung ist so einfach, dass sie ambulant durchgeführt werden kann.

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