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Auszeichnungen

Das Klinikum am Steinenberg Reutlingen ist bei Deutschlands größtem Krankenhausvergleich, der von dem Magazin Focus durchgeführt wurde, als "Top Regionales Krankenhaus: Baden-Württemberg" gelistet.

TOP Regionales Krankenhaus 2018

Gutartige Prostatavergrößerung

Die Prostata

Die Prostata des gesunden erwachsenen Mannes wiegt zirka 20 bis 30 Gramm. Die dann bei vielen Männern beginnende Vergrößerung der Prostata, die mit einer Gewichtszunahme bis zum Fünffachen des Ausgangswertes einhergehen kann, ist ein normaler Teil des Alterungsprozesses und muss nicht unbedingt Beschwerden verursachen.

Typische Beschwerden

Zu den typischen Beschwerden zählen:

  • verzögerter Beginn der Blasenentleerung
  • abgeschwächter Harnstrahl: oder er tröpfelt lange dahin
  • Gefühl einer unvollständig entleerten Blase (Restharn)
  • Nykturie: häufige nächtliche Toilettengänge
  • Strangurie: Schmerzen beim Urinieren
  • Akuter Harnverhalt: Die Blase ist unfähig, sich willkürlich zu entleeren.

Weiterer Krankheitsverlauf

Im Folgenden kann die Prostatavergrößerung mit Restharn und häufig Blasenentzündungen einhergehen. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zur so genannten Überlaufinkontinenz mit ständigem Urintröpfeln als Folge.

Im Spätstadium kann es zu einem Rückstau des Urins in die Nieren (Hydronephrose) kommen, was unbehandelt zum dialysepflichtigen Nierenversagen führt. In den fortgeschrittenen Stadien muss operativ therapiert werden, oder zumindest eine Harnableitung mittels Katheter erfolgen.

Operative Verkleinerung

Wenn die konservative Therapie die Beschwerden einer gutartigen Prostatavergrößerung nicht mehr lindern kann, muss die Prostata operativ verkleinert werden.

Endoskopische Entfernung des Prostatagewebes

Dies geschieht in aller Regel über die endoskopische Entfernung des Prostatagewebes durch die Harnröhre mit einer elektrischen Schlinge (TUR-Prostata). Dieses Verfahren gilt als „Gold-Standard“ in der Behandlung der BPH. Die Gewebespäne werden endoskopisch ausgespült und anschließend vom Pathologen feingeweblich untersucht. Der stationäre Aufenthalt beträgt zirka 5 Tage. Das Behandlungsverfahren ist durch langjährige Erfahrung der Operateure und modernste Instrumente ausgesprochen komplikationsarm.

Transvesikale Prostatektomie

Nur bei sehr großen Drüsen muss diese über einen Unterbauchschnitt und durch die Harnblase entfernt werden. Bei dieser OP-Methode verlängert sich der Aufenthalt auf zirka 8 Tage. Dieses Verfahren wird auch Transvesikale Prostatektomie (TVP) genannt.

Transurethrale Prostataoperation

Weiter bieten wir die transurethrale (durch die Harnröhre) Prostataoperation mittels Holmium-Laser an. Dieses Verfahren ist vor allem bei erhöhtem Blutungsrisiko indiziert. Doch sind die Operationszeiten bei einer sehr großen Prostata verlängert, sodass das Verfahren vor allem bei kleinen Drüsen zur Anwendung kommt. Der Vorteil besteht in einer nahezu blutungsfreien Operation und kürzerem stationären Aufenthalt.

Bipolare Resektion

Eine neue Form der operativen Therapie der BPH stellt die sogenannte bipolare Resektion dar. Hauptvorteil ist die Operation unter permanenter Spülung mit einer Salzlösung, wodurch das Einschwemmen von salzarmem Wasser in den Körper (TUR-Syndrom) verhindert wird. Durch Kombination mit der Pilzelektrode (TURIS) kann das Prostatagewebe verdampft werden. Bei diesem Verfahren sind Blutungen sehr selten und der stationäre Aufenthalt sehr kurz.


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