Computertomographie (CT)
Die Computertomographie (CT) hat die Radiologie revolutioniert. Mit ihr gelingt es, den menschlichen Körper gleichsam in Scheiben übersichtlich zu betrachten. Die Radiologie in Reutlingen verfügt über einen modernen 64-Zeilen-Spiral-CT-Scanner, der es erlaubt, ganze Körperabschnitte in wenigen Sekunden zu erfassen. 64 Zeilen werden jeweils gleichzeitig gemessen. Zwei- und dreidimensionale Rekonstruktionen aus den Quelldatensätzen sind möglich.
Unsere Leistungen
64-Zeilen-Spiral-CT-Scanner
Einsatzgebiet
Spezielle Auswerteprogramme erlauben eine gezielte Beurteilung von Lungenherden oder eine Beurteilung des Dickdarms im Sinne einer Virtuellen Endoskopie. Diese Techniken lassen sich auch auf andere Organsysteme (z.B. die Harnwege) übertragen. Eine spezielle Software trägt zur deutlichen Einsparung von Röntgenstrahlen bei.
Die CT ist die wichtigste Röntgenmethode bei der Diagnose von Verletzungen des Gehirns und der inneren Organe, bei der Diagnose von Tumoren in der Lunge und im Bauchraum. Aufweitungen der Hauptschlagader (Aortenaneurysma) werden exakt erfasst. Mit dem schnellen 64-Zeiler und EKG-Triggerung lassen sich inzwischen auch die Herzkranzgefäße darstellen.
CT-Durchleuchtung
Das Reutlinger CT-Gerät erlaubt eine CT-Durchleuchtung. Mit Hilfe dieser CT-Durchleuchtung können auch kleine Strukturen gezielt punktiert werden (um eine Probe zu entnehmen) oder das Ziel für eine Schmerzbehandlung exakt angepeilt werden.
Neue Verfahren in der CT
Cardio-CT
Die Verkalkung von Herzkranzgefäßen kann sensitiv nachgewiesen und quantifiziert werden und so eine Aussage über die koronare Herzerkrankung gemacht werden. Mit speziellen EKG-getriggerten Aufnahmen können Einengungen der Herzkranzgefäße auch ohne eine Herzkatheteruntersuchung nachgewiesen werden und die Durchblutung nach Bypass-Operation überprüft werden.
CT-Urogramm
Mit einer strahlensparenden Spiral-CT-Technik lassen sich auch kleinste Verkalkungen dem Nierenbecken und den Harnleitern zuordnen. Diese Technik ist Grundlage für eine bessere Steintherapie.
2D- und 3D-Darstellung von Organen
Das Herz, die Leber, die großen Gefäße, das Skelettsystem und die Harnwege lassen sich zwei- und dreidimensional darstellen. Hierdurch kann z.B. bei schwer verletzten Patienten (nach Polytrauma) sehr schnell ein Überblick über das Skelettsystem gewonnen werden, ohne dass umfangreich geröntgt werden muss.
Patienten möglichst wenig belasten
Die Belastung (auch die Strahlenbelastung) des Patienten soll hierbei möglichst gering, die diagnostische Aussagekraft möglichst groß sein. Dies wird durch den Einsatz modernster Technik ermöglicht. So werden alle Thorax- und Durchleuchtungsuntersuchungen mit modernen digitalen Geräten durchgeführt.
Beispiel: Computertomograph
Die Computertomographie erfolgt mit einem 64-Zeilen-CT-Gerät in "Spiral-CT-Technik", mit der in ca. 10 Sekunden der gesamte Bauchraum untersucht werden kann. Eine spezielle Software hilft zudem, Strahlen zu sparen.



