Intensivmedizinisch optimal versorgt
Die interdisziplinäre Intensivstation D5i ist Teil des Zentrums für Intensivmedizin und verfügt über insgesamt 22 Intensivbetten mit 20 Beatmungsplätzen. Sie untersteht gleichrangig der Leitung der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin sowie der Medizinischen Klinik II.
Zusätzlich stehen im Zentrum für Intensivmedizin 12 Betten auf der Intermediate-Care-Station A3i zur Verfügung.
Im Zentrum für Intensivmedizin werden Patienten mit dem gesamten Spektrum intensivmedizinischer Erkrankungen behandelt. Mit besonderem Schwerpunkt in der Behandlung von septischen Patienten und Patienten im Schock (kardiogen, pulmonal/obstruktiv, rhythmogen, septisch, anaphylaktisch/distributiv).
Die interdisziplinäre Intensivstation ist auch außerhalb der Intensivstation für die aktute Notfallversorgung mit verantwortlich und stellt das Reanimations-Team (gemäß ERC-Leitlinien im Advanced Life Support). Sowohl in der Pflege als auch unter den Ärzten sind zertifizierte ALS-Provider/Instruktoren.

Leistungen
Behandlungsspektrum der Intensivstation
Operativer Schwerpunkt
- Versorgung von schwer verletzten Notfallpatienten (z. B. Polytrauma, Schädel-Hirn-Trauma)
- Postoperative Behandlung von Patienten aus den operativen Fachdisziplinen des Hauses, darunter Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurochirurgie, Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie, Urologie und Gynäkologie
Internistischer Schwerpunkt
- Besondere Expertise in der Versorgung von Patienten nach Reanimation (Postreanimations-Management) und bei akuter hämodynamischer oder rhythmogener Instabilität
- Therapie akuter Intoxikationen, schwerer gastrointestinaler Blutungen, Pankreatitiden und akuten Stoffwechselerkrankungen, sowie aplastischen Patienten und onkologischen Patienten
Zusätzlich betreuen wir in Zusammenarbeit mit der Neurologischen Klinik Patienten mit intensivmedizinischem Behandlungsbedarf, darunter:
- Therapierefraktärer Status epilepticus
- Respiratorische Insuffizienz und Monitorüberwachung im Rahmen neurologischer Grunderkrankungen sowie
- Patienten nach Neurothrombektomie
Unser Behandlungskonzept orientiert sich an den Qualitätsindikatoren der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), um eine hochwertige Versorgung sicherzustellen.
Überdies ist uns die Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sehr wichtig. Sowohl die Zusatzbezeichnung „Intensivmedizin“ für Fachärzte als auch die Fachweiterbildung zur „Fachkrankenpflege für Anästhesie- und Intensivmedizin“ für Krankenpfleger*innen kann bei uns erworben werden.
Atemunterstützung und Lungenersatzverfahren
- Invasive und nichtinvasive Beatmungsverfahren einschließlich High Flow Nasel Cannula (HFNC)
- Rund um die Uhr Möglichkeit zu Bronchoskopie direkt auf der Intensivstation
- Kooperation mit dem Universitätsklinikum Tübingen bei Notwendigkeit erweiterter extrakorporaler Lungen- oder Kreislaufersatzverfahren (v-v- bzw. v-a-ECMO)
Kreislaufunterstützung und interventionelle Verfahren
- Mechanische Reanimationshilfe (Corpuls®)
- Invasives hämodynamisches Monitoring inkl. PICCO
- Extrakorporale Kreislaufunterstützung mittels Impella®
- Interventionelle Therapieverfahren bei Lungenarterienembolie mittels ultraschallgestützter lokaler Lysetherapie (EKOS®)
- Rund um die Uhr Möglichkeit zur Linksherz-/Rechtsherzkatheteruntersuchung und Koronarintervention bei akutem Myokardinfarkt durch die Rufbereitschaft der Medizinischen Klinik II
Notfall- und Traumaversorgung
- Mitbehandlung von polytraumatisierten und neurotraumatisierten Patienten im Rahmen der Schockraumversorgung
- Versorgung akuter neurologischer-/internistischer Notfälle mit und ohne Schlaganfallverdacht im Schockraum (Stroke-Alarm bzw. Koma-Alarm/internistischer Schockraum)
- Versorgung von operativen Notfallpatienten aus dem gesamten Spektrum der chirurgischen Disziplinen (exklusive Herzchirurgie, hier enge Kooperation mit dem Universitätsklinikum Tübingen)
Nierenersatztherapie
- Nierenersatzverfahren mittels kontinuierlicher Dialyse (CVVHD, CVVHF, CVVHDF mittels verschiedener Antikoagulatioen (z.B Citrat, Heparin, Fondaparinux) sowie konventioneller Hämodialyse in Kooperation mit der Nephrologie
Endoskopische Diagnostik und Therapie
- Rund um die Uhr Möglichkeit für spezifische diagnostische und therapeutische endoskopische Verfahren (Gastroskopie, Koloskopie, ERCP) durch die Rufbereitschaft der Medizinischen Klinik I
Infektiologie und Antibiotic Stewardship
- Regelmäßige interdisziplinäre ABS (Antibiotic Stewardship) Visiten direkt am Krankenbett
- Fortlaufend aktualisierte Liste von Antibiotika sowie ein etabliertes System für eine spiegelgesteuerte Antibiotika-Therapie (TDM) zur sicheren und rationalen infektiologischen Behandlung
Team
Das Team des Zentrums für Intensivmedizin
Dr. med. Frank Kazmaier, DEAA
Oberarzt
Leitung anästhesiologisch-operative Intensivstation
Thomas Rabe
Oberarzt
MehrStationsleiterinnen & Stationsleiter
Ulrike Möcking
Stationsleitung
Fachkrankenpflegerin für Innere- und Intensivmedizin
Petra Schmidt
Stellv. Stationsleitung und Fachkrankenpflegerin für Anästhesie- und Intensivmedizin
MehrManuela Roth
Stellv. Stationsleitung und Fachkrankenpflegerin für Anästhesie- und Intensivmedizin
MehrTherapeutinnen & Therapeuten
Unser Versprechen
Patientensicherheit ist uns wichtig

Initiative Qualitätsmedizin
Die Kreiskliniken Reutlingen gGmbH engagiert sich in der Initiative Qualitätsmedizin.

Aktionsbündnis Patientensicherheit
Die Kreiskliniken Reutlingen gGmbH ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit.







