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Intensivmedizinisch optimal versorgt

Die interdisziplinäre Intensivstation D5i ist Teil des Zentrums für Intensivmedizin und verfügt über insgesamt 22 Intensivbetten mit 20 Beatmungsplätzen. Sie untersteht gleichrangig der Leitung der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin sowie der Medizinischen Klinik II.

Zusätzlich stehen im Zentrum für Intensivmedizin 12 Betten auf der Intermediate-Care-Station A3i zur Verfügung.

Im Zentrum für Intensivmedizin werden Patienten mit dem gesamten Spektrum intensivmedizinischer Erkrankungen behandelt. Mit besonderem Schwerpunkt in der Behandlung von septischen Patienten und Patienten im Schock (kardiogen, pulmonal/obstruktiv, rhythmogen, septisch, anaphylaktisch/distributiv).

Die interdisziplinäre Intensivstation ist auch außerhalb der Intensivstation für die aktute Notfallversorgung mit verantwortlich und stellt das Reanimations-Team (gemäß ERC-Leitlinien im Advanced Life Support). Sowohl in der Pflege als auch unter den Ärzten sind zertifizierte ALS-Provider/Instruktoren.

32 Intensivbetten
2000 Patienten/Jahr
28000 Beatmungsstunden/Jahr

Leistungen

Behandlungsspektrum der Intensivstation

Operativer Schwerpunkt

  • Versorgung von schwer verletzten Notfallpatienten (z. B. Polytrauma, Schädel-Hirn-Trauma)
  • Postoperative Behandlung von Patienten aus den operativen Fachdisziplinen des Hauses, darunter Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurochirurgie, Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie, Urologie und Gynäkologie

Internistischer Schwerpunkt

  • Besondere Expertise in der Versorgung von Patienten nach Reanimation (Postreanimations-Management) und bei akuter hämodynamischer oder rhythmogener Instabilität
  • Therapie akuter Intoxikationen, schwerer gastrointestinaler Blutungen, Pankreatitiden und akuten Stoffwechselerkrankungen, sowie aplastischen Patienten und onkologischen Patienten

Zusätzlich betreuen wir in Zusammenarbeit mit der Neurologischen Klinik Patienten mit intensivmedizinischem Behandlungsbedarf, darunter: 

  • Therapierefraktärer Status epilepticus
  • Respiratorische Insuffizienz und Monitorüberwachung im Rahmen neurologischer Grunderkrankungen sowie
  • Patienten nach Neurothrombektomie

Unser Behandlungskonzept orientiert sich an den Qualitätsindikatoren der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), um eine hochwertige Versorgung sicherzustellen.

Überdies ist uns die Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sehr wichtig. Sowohl die Zusatzbezeichnung „Intensivmedizin“ für Fachärzte als auch die Fachweiterbildung zur „Fachkrankenpflege für Anästhesie- und Intensivmedizin“ für Krankenpfleger*innen kann bei uns erworben werden.

Atemunterstützung und Lungenersatzverfahren

  • Invasive und nichtinvasive Beatmungsverfahren einschließlich High Flow Nasel Cannula (HFNC)
  • Rund um die Uhr Möglichkeit zu Bronchoskopie direkt auf der Intensivstation
  • Kooperation mit dem Universitätsklinikum Tübingen bei Notwendigkeit erweiterter extrakorporaler Lungen- oder Kreislaufersatzverfahren (v-v- bzw. v-a-ECMO)

Kreislaufunterstützung und interventionelle Verfahren

  • Mechanische Reanimationshilfe (Corpuls®)
  • Invasives hämodynamisches Monitoring inkl. PICCO
  • Extrakorporale Kreislaufunterstützung mittels Impella®
  • Interventionelle Therapieverfahren bei Lungenarterienembolie mittels ultraschallgestützter lokaler Lysetherapie (EKOS®)
  • Rund um die Uhr Möglichkeit zur Linksherz-/Rechtsherzkatheteruntersuchung und Koronarintervention bei akutem Myokardinfarkt durch die Rufbereitschaft der Medizinischen Klinik II

Notfall- und Traumaversorgung

  • Mitbehandlung von polytraumatisierten und neurotraumatisierten Patienten im Rahmen der Schockraumversorgung
  • Versorgung akuter neurologischer-/internistischer Notfälle mit und ohne Schlaganfallverdacht im Schockraum (Stroke-Alarm bzw. Koma-Alarm/internistischer Schockraum)
  • Versorgung von operativen Notfallpatienten aus dem gesamten Spektrum der chirurgischen Disziplinen (exklusive Herzchirurgie, hier enge Kooperation mit dem Universitätsklinikum Tübingen)

Nierenersatztherapie

  • Nierenersatzverfahren mittels kontinuierlicher Dialyse (CVVHD, CVVHF, CVVHDF mittels verschiedener Antikoagulatioen (z.B Citrat, Heparin, Fondaparinux) sowie konventioneller Hämodialyse in Kooperation mit der Nephrologie

Endoskopische Diagnostik und Therapie

  • Rund um die Uhr Möglichkeit für spezifische diagnostische und therapeutische endoskopische Verfahren (Gastroskopie, Koloskopie, ERCP) durch die Rufbereitschaft der Medizinischen Klinik I

Infektiologie und Antibiotic Stewardship

  • Regelmäßige interdisziplinäre ABS (Antibiotic Stewardship) Visiten direkt am Krankenbett
  • Fortlaufend aktualisierte Liste von Antibiotika sowie ein etabliertes System für eine spiegelgesteuerte Antibiotika-Therapie (TDM) zur sicheren und rationalen infektiologischen Behandlung

Besucherinformationen

Wichtige Informationen für Besucher und Angehörige

Großen Wert legen wir auf die persönliche Betreuung unserer Patienten und ihrer Angehörigen durch das gesamte Intensivpflegeteam und die Intensivmediziner. Gerne besprechen wir mit Ihnen alle notwendigen Behandlungsschritte und legen insbesondere auf eine differenzierte Schmerztherapie, eine individuelle Stressabschirmung (Analgo-Sedierung) sowie Delir-Management einen besonderen Wert in unserer Therapie.

Unser interprofessionelles Team, welches neben Intensivfachpflegekräften und Intensivmedizinern aus Physio- und Logo- und Ergotherapeuten besteht ist für unseren multimodalen Therapieansatz genauso wichtig, wie der ständige Austausch mit anderen Fachdisziplinen des Hauses.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nur einer Bezugsperson oder einer bevollmächtigen Person Auskunft geben können. Nennen Sie uns daher bitte eine Ansprechperson, an die wir andere Anrufe oder Besucher grundsätzlich verweisen können.

Bitte hinterlassen Sie uns beim ersten Anruf oder Besuch ihre Telefonnummer. Vertrauensvolle Gespräche mit unseren Patienten sind für uns ein wesentlicher und zentraler Aspekt unsere Arbeit.

Wir weisen darauf hin, dass Sie sich vor ihrem ersten Besuch am besten telefonisch mit uns in Verbindung setzen, bevor sie sich auf den Weg in die Klinik machen. Wir vereinbaren dann gemeinsam einen günstigen Zeitpunkt für Ihren Besuch bei uns. Das vermeidet unnötige und unangenehme Wartezeiten.

Vor dem Betreten der Intensivstation melden Sie sich über die Sprechanlage vor dem Eingang zur Intensivstation an. Wir bitten um Verständnis, wenn Sie einige Minuten warten müssen, bis sich jemand aus unserem Team an Sie wendet. Die Versorgung unserer Intensivpatienten hat immer Vorrang.

Angehörige, mit Erkältungssymptomen, bekommen für den Besuch auf der Intensivstation einen Mundnasenschutz ausgehändigt. Sie sollten allerdings bei Krankheitssymptomen die Intensivstation zum Schutz unserer schwerstkranken Patienten meiden. Kinder unter 12 Jahren dürfen die Intensivstation nur nach Rücksprache mit uns und in Begleitung eines Erwachsenen betreten.

Die festen Besuchszeiten sind täglich von 15.00-20.00 Uhrsowie nach individueller Vereinbarung. 

Telefonnummer für Besucher und Angehörige: Tel. 07121 200-1619

Team

Das Team des Zentrums für Intensivmedizin

Prof. Dr. med. Friedrich K. Pühringer

Ärztlicher Direktor,
Chefarzt

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Medizinische Klinik II

Prof. Dr. med. Karl-Konstantin Haase

Chefarzt

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Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin

Dr. med. Frank Kazmaier, DEAA

Oberarzt
Leitung anästhesiologisch-operative Intensivstation

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Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin

Thomas Rabe

Oberarzt

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Medizinische Klinik II

Isabel Eberle

Oberärztin

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Stationsleiterinnen & Stationsleiter

Ernährungs- und Diabetestherapie

Ulrike Möcking

Stationsleitung
Fachkrankenpflegerin für Innere- und Intensivmedizin

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Ernährungs- und Diabetestherapie

Petra Schmidt

Stellv. Stationsleitung und Fachkrankenpflegerin für Anästhesie- und Intensivmedizin

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Ernährungs- und Diabetestherapie

Manuela Roth

Stellv. Stationsleitung und Fachkrankenpflegerin für Anästhesie- und Intensivmedizin

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Therapeutinnen & Therapeuten

Pflegedirektion

Hilmar Habermehl

Atmungstherapeut

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Pflegedirektion

Thomas Säle

Atmungstherapeut

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