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Kompetenz-Zentren Kreiskliniken Reutlingen

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Therapie

Therapiemöglichkeiten

Einmal wöchentlich findet ein angiologisches Kolloquium statt, an dem die Ärzte der Gefäßchirurgie, der Medizinischen Klinik und der Radiologie teilnehmen. Hier werden alle Patienten mit ihren Befunden genau besprochen, fehlende Untersuchungen veranlasst und entschieden, welche Behandlungsmethode (Therapie) für den Patienten am günstigsten ist. Hierbei ergeben sich folgende Möglichkeiten:

  • Medikamentöse Therapie: Infusionstherapie mit gefäßaktiven Substanzen, Regulierung der Blutgerinnung, Behandlung der Begleiterkrankungen: Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Fettstoffwechselstörungen durch Medikamente und Diät, Gefäßtraining, Ernährungsberatung.
  • Chirurgische Therapie: operative Rekonstruktion durch Ausschälplastiken, Überbrückungsoperationen (Bypass) zur Beseitigung von Einengungen oder Verschlüssen, Gefäßersatz bei ausgeprägten Gefäßerweiterungen (Aneurysma) sowie Kombinationseingriffe in Form von Operation und radiologischer Intervention in den Bereichen Halsgefäße, Arm-, Becken-, und Beinarterien bis in den Fußbereich, sowie der Nierenarterien.
  • Interventionell-radiologische Therapie: Erweiterung von Gefäßeinengungen durch eine Ballon-Dilatation, evtl. mit Einbringung von Gefäßstützen (Stents), Auflösung von Blutgerinseln durch Gerinsel-auflösende Medikamente, die direkt über einen Katheter in das Gefäß gebracht werden.

Interdisziplinäre Behandlung

Häufig ist eine Kombination aller Behandlungsformen notwendig. Dies wird durch eine optimale Koordinierung durch das Gefäßzentrum möglich. Auch bei stationärem Aufenthalt findet eine interdisziplinäre Behandlung der Patienten durch die Ärzte der Gefäßchirurgie und der Inneren Medizin statt. So können alle Aspekte der Erkrankung berücksichtigt werden.

Optimale Betreuung von Diabetikern

In enger Kooperation mit dem Gefäßzentrum findet die Betreuung von Diabetikern statt. Diese umfasst in Kooperation mit den niedergelassenen Kollegen eine optimale medikamentöse Einstellung des Patienten, eine intensive Ernährungsschulung der Patienten und die Betreuung der Patienten von der Krankengymnastik bis hin zur orthopädischen Schuhwerkstätte bei den vielen Patienten, die mit ihren Füßen Probleme haben.

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