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Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie Kreiskliniken Reutlingen GmbH

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Nuklearmedizin (Szintigraphie)

Funktionsweise und Einsatzbereiche

Knochenszintigramm

Bei der Szintigraphie wird eine schwach radioaktive Substanz in die Vene gespritzt und die Verteilung und Anreicherung der Substanz mit einer Gamma-Kamera beobachtet. Dies erlaubt z.B. den Nachweis von Knochenmetastasen (Knochenszintigramm) bei Patienten mit Tumoren.

Schilddrüsen- und Herzszintigramm

Andere Einsatzbereiche der Szintigraphie betreffen die Schilddrüse und das Herz, während die Lungenszintigraphie zum Nachweis einer Lungenembolie inzwischen durch die moderne Spiral-CT ersetzt wurde und heute in Reutlingen nicht mehr durchgeführt wird.

Isotopen-Nephrogramm

Ein wichtiges Einsatzgebiet der Nuklearmedizin in Reutlingen ist das Isotopen-Nephrogramm. Hierbei wird die Anflutung und Ausscheidung einer schwach radioaktiven Substanz durch die Nieren gemessen. Anhand des Verlaufes der Ausscheidungskurven kann die funktionelle Bedeutung von Abflussstörungen aufgezeigt werden. Zusammen mit der Sonographie, dem MCU (Röntgenuntersuchung der Blase und Harnleiter) und zunehmend der Kernspintomographie können so wichtige Informationen gewonnen werden. Die Untersuchungen sind besonders bei Harnabflussstörungen von Kindern wichtig und werden gemeinsam mit der Kinderklinik geplant und durchgeführt.

Markierung des Wächterlymphknoten (Sentinel lymph node)

In der Zukunft besonders wichtig ist die nuklearmedizinische Markierung des Wächterlymphknoten (Sentinel lymph node) beim Mamma-Karzinom. Durch die Markierung der Lymphabflußwege der Brust lässt er sich operativ einfach auffinden. Ist er nicht befallen, kann der Frau eine schwierige Operation der Achselhöhle erspart werden.

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