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Albklinik Münsingen

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Schmerzklinik

Leitung

Werner Traub Werner Traub

Leitender Oberarzt

 

Kontakt

Sekretariat
Montag – Freitag:
9:00 bis 15:00 Uhr
Telefon
07381 / 181-75 14
Telefax
07381 / 181-7519
E-Mail

 

Mit welchen Symptomen können Sie zu uns kommen?

Rückenschmerzen

  • durch Bandscheibenvorfälle oder -vorwölbungen
  • bei degenerativen Veränderungen
  • verbleibende Schmerzen nach Wirbelsäulen- und Bandscheibenoperationen

Kopf- und Gesichtsschmerzen

  • Migräne
  • Kopfschmerzen vom Spannungstyp
  • Clusterkopfschmerz
  • Trigeminusneuralgie

Schmerzen durch Neuropathien

  • Zosterneuralgie
  • bei Diabetes mellitus und anderen Stoffwechselstörungen
  • Stumpf- und Phantomschmerzen
  • nach Chemotherapie

Zentraler Schmerz

  • z. B. nach Schlaganfall (Thalamusschmerz)
  • nach Verletzungen des Rückenmarks

Weitere Symptome

  • Komplexes regionales Schmerzsyndrom
    (Morbus Sudeck)
  • Restless legs Syndrom
  • Schmerzen bei Osteoporose
  • Schmerzen bei Durchblutungsstörungen

Unser Behandlungskonzept

Multimodale Schmerztherapie

Die multimodale Schmerztherapie ist die modernste, wissenschaftlich fundierte Therapieform zur Behandlung von chronischen Schmerzzuständen. Grundlage dieser Therapieform ist das Verständnis von chronischem Schmerz als eigenständige Krankheit und bio-psycho-soziales Problem.

Kombination von invasiven und konservativen Maßnahmen

Durch die Kombination von invasiven und konservativen Maßnahmen ist eine Steigerung der Wirksamkeit der einzelnen Therapieformen zu erwarten.

Durch die invasiven Maßnahmen kann, bei guter Indikationsstellung, eine sofortige
und z. T. anhaltende Schmerzreduktion erzielt werden. Die dadurch erzielte Entkoppelung von körperlicher Aktivität und Schmerz unterbricht kurzfristig den Angst- / Vermeidungszyklus und fördert damit längerfristig die Motivation, die Therapie-maßnahmen ambulant und in Eigenverantwortung weiterzuführen. Dies ist wiederum die Voraussetzung für die Unterbrechung der Schmerz-Chronifizierung und Förderung des Genesungsprozesses.

Dabei ist unser Angebot nicht ausschließlich als Ultima Ratio für austherapierte Patienten gedacht, sondern auch für Patienten, die auf Grund Ihrer Schmerzerkrankung ihre berufliche Tätigkeit schon eine längere Zeit nicht mehr oder nur unter der Gefahr der Verschlimmerung der Erkrankung ausüben können.

Wie untersuchen wir und was bedeutet das?

Unsere Diagnostik basiert auf einem interdisziplinären Konzept. Schmerzpatienten werden bei uns je nach Erfordernis von verschiedenen Fachdisziplinen untersucht und behandelt. Eine sichere Diagnose ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Daher sollten vorab alle dafür notwendigen Untersuchungen bereits abgeschlossen sein.

Beim Auftreten neuer Aspekte während der Schmerzbehandlung können selbstverständlich alle notwendigen Untersuchungen bei uns durchgeführt werden.

Unsere spezielle schmerzbezogene Diagnostik:

  • Computergestützte Auswertung des deutschen Schmerzfragebogens
  • ausführliche Erstuntersuchung unter Einbeziehung von Kollegen mehrerer Fachdisziplinen
  • alle erforderlichen Labor- und bildgebenden Untersuchungen
  • lokale Infiltrationen, diagnostische Nervenblockaden
  • physiotherapeutische Diagnostik
  • schmerzpsychologische Diagnostik
  • enge Zusammenarbeit mit den Hausärzten

Wie behandeln wir multimodal?

Interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie während eines in der Regel 14-tägigen stationären Aufenthaltes:

  • schmerztherapeutische medikamentöse Behandlung
  • Einleitung schmerzpsychologischer Therapien mit Gruppen und Einzelbehandlung
  • physiotherapeutische Gruppen- und Einzelbehandlung
  • therapeutische lokale Infiltrationen, bei Bedarf CT- oder ultraschallgesteuert
  • Biofeedback
  • Infusionstherapie
  • Akupunktur
  • Medikamentenentzugstherapie
  • Opiatentzug bei Schmerzpatienten
  • transkutane elektrische Nervenstimulation
  • Qi Gong
  • Kunsttherapie
  • Nordic Walking
  • Wassergymnastik
  • Sozialmedizinische Betreuung

Erweitertes Schmerztherapeutisches Angebot

  • gepulste Radiofrequenzstimulation von schmerzleitenden Nerven und anderen Strukturen (Pasha-Sonde)
  • Epidurale Nervenstimulation
  • intrathekale Verfahren (Schmerzkatheter, Single shot, Pumpenimplantation)

Was ist die chronische Schmerzkrankheit?

  • ist ein eigenständiges Krankheitsbild
  • hat sich von der eigentlichen Ursache des Schmerzes losgelöst
  • besitzt gleichzeitig körperliche, psychische und soziale Aspekte
  • wird sehr häufig von Depressionen begleitet
  • kann zur Arbeitsunfähigkeit und sozialen Isolation führen
  • führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung in Erleben, Verhalten und im Alltag
  • wird gemeinsam, von Vertretern verschiedenerFachdisziplinen unter Einbeziehung der Schmerzpsychologie behandelt

Eine multimodale stationäre Schmerztherapie ist somit bei Patientinnen und Patienten angezeigt, bei denen mindestens drei der im Folgenden aufgezeigten Punkte zutreffen:

  • Mangelnder Erfolg ambulanter schmerztherapeutischer Maßnahmen oder operativer Eingriffe
  • Medikamentenabhängigkeit oder -fehlgebrauch
  • Manifeste oder drohende Beeinträchtigung der Lebensqualität und/oder der Arbeitsfähigkeit
  • Gravierende psychische Begleiterkrankung
  • Gravierende somatische Begleiterkrankung

Bei Verdacht auf beginnende Chronifizierung können Sie gerne auch Rücksprache mit den Ärzten der stationären Schmerztherapie halten.

 

 Info-Flyer zum Herunterladen

Der Flyer (PDF, 144 KB) enthält eine kompakte Einführung, stellt das Ärzte- und Behandlerteam vor und führt die genauen Termine zur Sprechstunde der Schmerzklinik auf.

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