Das Logo der Kreiskliniken Reutlingen

Klinik für Neurologie Reutlingen

.

Lokale Schlaganfalleinheit: Stroke Unit

In Notfallsituationen

Ärztliche notfallmäßige Einweisungen:
Direkter Kontakt zur Stroke Unit (24 Stunden/7 Tage)!

Telefon:  07121 / 200-4666


 

Verdacht auf akuten Schlaganfall:
Rettungsdienst anrufen!

Telefon: 112

Spezialisierte Schlaganfallstation für sofortige Diagnose
und qualifizierte Behandlung

In Baden-Württemberg erleiden jährlich über 40.000 Menschen einen Schlaganfall, allein im Kreis Reutlingen über 1000 Personen. In den kommenden Jahren wird diese Zahl mit dem Durchschnittsalter der Bevölkerung steigen. Um dauerhafte Behinderungen und weitere Schlaganfälle zu verhindern, sind die sofortige Diagnose und Behandlung in einer qualifizierten Klinik entscheidend. Unsere Abteilung ist verantwortlich für die Patienten im Kreis Reutlingen mit einem akuten Schlaganfall.


In der Notaufnahme und auf unserer Stroke Unit werden Patienten mit plötzlich aufgetretenen, typischen Symptomen wie z.B. Lähmungen, Sprachstörungen, Doppelbildern oder Sensibilitätsstörungen rund um die Uhr zügig neurologisch untersucht, mit einer Bildgebung des Kopfes (CT und/oder MRT, ggfs. mit Kontrastmittel) versorgt und gegebenenfalls verstopfte Arterien mit Medikamenten (sog. i.v.-Thrombolyse) wieder durchgängig gemacht. Durch eine gut organisierte Alarmstruktur bzw. Zusammenarbeit mit den Rettungskräften können vorangekündigte Patienten direkt im Schockraum behandelt werden.


Ein wichtiger externer Kooperationspartner für die mechanische Rekanalisation in der Akutsitutation ist die Abteilung für Interventionelle und Diagnostische Neuroradiologie der Universitätsklinik Tübingen (Ärztliche Direktorin Frau Prof. Dr. Ernemann). Patienten, die für dieses Katheterverfahren (mit/ohne i.v.-Thrombolyse) in Frage kommen, werden entweder hier im Krankenhaus behandelt, oder sie werden hierzu von uns notfallmäßig nach Tübingen und nach Abschluss der dortigen Therapie auch ggfs. wieder zu uns rückverlegt.


Auf der Schlaganfallstation werden alle acht Patienten an Monitoren und durch klinische Untersuchungen kontinuierlich umfassend überwacht, früh mobilisiert und therapiert, um möglichst ideale Bedingungen für eine Rückbildung der Symptome zu ermöglichen. Das dort arbeitende therapeutische Team spricht sich täglich ab, bildet sich stetig fort und optimiert die Zusammenarbeit kontinuierlich. Die Diagnostik, die zur Findung der Ursache beiträgt, wird zügig vorangetrieben.


Nach Stabilisierung erfolgt die Verlegung auf die Normalstation. Die notwendige Diagnostik wird hier abgeschlossen, erforderliche Therapiemaßnahmen werden fortgeführt. Die weitere Versorgung wird, zusammen mit dem Sozialdienst, geplant: sei es eine Rehabilitation oder die weitere Versorgung mit Unterstützung im häuslichen Umfeld oder in einer Pflegeeinrichtung. Ergebnisse und Empfehlungen werden mit den Patienten und Angehörigen besprochen.

.

xxnoxx_zaehler