Das Logo der Kreiskliniken Reutlingen

Klinik für Neurologie Reutlingen

.

Neurologische Funktionsdiagnostik

Zur neurologischen Diagnostik gehören folgende Labore

Neurovestibuläres Labor

Dem Schwindel auf der Spur

In unserem sogenannten „Schwindellabor" können wir mit neurophysiologischen Methoden das Gleichgewichtsorgan und seine zentralen Bahnen im Gehirn untersuchen.
Mit Bewegungsmessern schauen wir mit unterschiedlichen optischen Tests per Videobrille Augenbewegungen an und blicken damit indirekt in das Gleichgewichtsorgan und den Hirnstamm. Wir können einen der schnellsten menschlichen Reflexe - den vestibulookulären Reflex - überprüfen. Er hilft Objekte auch bei Bewegung im Auge zu behalten.
Mit unterschiedlich warmem Luftstrom reizen wir das Gleichgewichtsorgan im Ohr und überprüfen seine Funktion. Mit einer Stand- und Ganguntersuchung überprüfen wir Koordinationsstörungen.
Über die Auswertung der einzelnen Ergebnisse und der klinischen Befunde lassen sich einer Vielzahl von Fällen die Ursachen von Schwindel lokalisieren.

Leitung:
Dr. med. Frank Andres
Chefarzt
DGKN-Zertifikat: EMG, NLG, Evozierte Potenziale und TMS
E-Mail

Ulrike Wackenhut
Assistentin Klinische Neurophysiologie
E-Mail

Neurophysiologisches Labor

Herausfinden, wie/wo/warum die Nervenfunktion gestört ist

Im Neurophysiologischen Labor kommen unterschiedliche elektrophysiologische Untersuchungsverfahren zur Differenzierung peripherer und zentraler Nervenläsionen und muskulärer Schädigungen zur Anwendung. Allen ist eigen, dass sie elektrische Ströme messen und nutzen, um die Intaktheit des Nervensystems zu überprüfen.
Elektroneurographische Messungen (NLG oder auch ENG) dienen zur Diagnose und Verlaufsbeurteilung umschriebener oder generalisierter neuropathischer Veränderungen, z.B. bei Polyneuropathien oder traumatischen Nervenläsionen.
Zusammen mit elektromyographischen Techniken (EMG) gelingt die Bestimmung von Art, Lokalisation und Prognose von Erkrankungen von Nerv oder Muskel.
Transkranielle oder periphere Magnetstimulation (TMS, PMS) erlauben u.a. Aussagen zur Funktion zentraler motorischer Bahnen.
Evozierte Potentiale (EP) überprüfen den Weg zwischen Fuß, Hand, Ohr, Auge, Lippe bis ins Gehirn. Damit können, wie auch mit Nervenleitgeschwindigkeiten (NLG) Läsionen der Nervenbahnen relativ genau lokalisiert werden.
Spezielle Untersuchungsmethoden dienen z.B. der Diagnostik von Störungen der neuromuskulären Übertragung, im vegetativen Nervensystem oder der Funktion zentraler Reflexwege.
Die Untersuchungen des neurophysiologischen Labors nach DGKN-Standard haben somit einen zentralen Stellenwert in der Etablierung von Therapieentscheidungen inkl. Operationsindikationen bei den entsprechenden Krankheitsbildern.

Leitung:
Dr. med. Caroline Schell
Ltd. Oberärztin
DGKN-Zertifikat EMG/NLG, Zertifikat des Qualitätsnachweises „Qualifizierte Botulinumtoxintherapie
E-Mail

Jutta Grimm
Assistentin Klinische Neurophysiologie.
E-Mail

Neurosonographisches Labor

Feine Beurteilung der hirnversorgenden Gefäße

Moderne Ultraschallgeräte können Hirnstrukturen, ihre Durchblutung und inzwischen auch Muskeln und Nerven an Armen und Beinen genau darstellen.
Das neurosonographische Labor verfügt über zwei aktuelle Farbduplex-Sonographiegeräte. Eines davon mobil für die frühzeitige Untersuchung direkt am Patientenbett. Zudem steht ein neues CW-/PW-Dopplersonographie-Gerät mit 2-, 4-, und 8-MHz-Sonden zur Untersuchung der extrakraniellen und intrakraniellen Gefäße zur Verfügung. Eines der beiden Farbduplex-Sonographiegeräte ist außerdem mit einer 18-MHz-Sonde für den peripheren Nerv-/Muskelschall ausgestattet.
Die Durchführung der neurosonographischen Untersuchung erfolgt nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM).

Leitung:
Dr. med. Sandra Kissling
Oberärztin
DEGUM-Zertifikat: Stufe 1
E-Mail

Ulrike Wackenhut
Assistentin Klinische Neurophysiologie
E-Mail

EEG-Labor

Die elektrischen Ströme des Gehirns erfassen

Das EEG bildet die elektrische Hirnstromkurve ab. Die typischen Untersuchungsindikationen für die Durchführung eines EEG sind Epilepsien, Schlaganfälle, Hirntumoren, Schädelhirntrauma, Störungen von Bewusstsein und Orientierung unklarer Ursache.
Das EEG-Labor verfügt über einen transportablen EEG-Messplatz mit Videodokumentation, der einerseits für unsere stationären und ambulanten Patienten und andererseits auch auf den Intensivstationen der anderen Abteilungen zur Diagnostik eingesetzt wird. An jedem unserer Arztarbeitsplätze können die nach DGKN-Standard durchgeführten Untersuchungen ausgewertet werden.

Leitung
Dr. med. Martin Menke
Oberarzt
DGKN-Zertifikat EMG/NLG
E-Mail

Jutta Grimm
Assistentin Klinische Neurophysiologie
E-Mail

Ulrike Wackenhut
Assistentin Klinische Neurophysiologie
E-Mail

.

xxnoxx_zaehler