Patientensicherheit ist uns wichtig!

Die Kreiskliniken Reutlingen GmbH engagiert sich in der Initiative Qualitätsmedizin.

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Die Kreiskliniken Reutlingen GmbH ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit.Logo Aktionsbündnis Patientensicherheit

Patientenfreundliche Webseite

Unser Internetauftritt ist durch die Initiative Medizin Online (imedON) als patientenfreundliche Website zertifiziert.

imedON Zertfikat 2011

Auszeichnungen

Das Klinikum am Steinenberg Reutlingen ist bei Deutschlands größtem Krankenhausvergleich, der von dem Magazin Focus durchgeführt wurde, als "Top Regionales Krankenhaus: Baden-Württemberg" gelistet.

TOP Regionales Krankenhaus 2018

Allgemeinanästhesie (Vollnarkose)

Bei einer Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) befindet sich der Patient in einem schlafähnlichen Zustand. Die meisten Operationen am Kopf, viele Baucheingriffe, sowie Eingriffe an Hals- und Brustkorb erfordern eine Vollnarkose.

Ablauf

Bei einer Allgemeinanästhesie bekommt der Patient nach sorgfältiger Vorbereitung und bei durchgehender Überwachung ein Schlafmittel gespritzt und schläft sehr zügig ein. Über eine Maske, die schon vor Beginn der Narkose leicht vor das Gesicht gehalten wird, wird Sauerstoff zugeführt. Durch die Gabe weiterer Medikamente (Schmerzmittel, Narkosedampf und ggf. Muskelerschlaffungsmittel) wird der Patient dann in einen tiefen schlafähnlichen Zustand versetzt. Bewusstseins- und Schmerzempfindung sind dabei ausgeschaltet.

Durch unsere modernen Anästhesiemedikamente lässt sich die Narkose hinsichtlich Narkosetiefe und Zeitdauer heutzutage exakt und bedarfsgerecht steuern, sodass der Patient sicher schläft und trotzdem auch nach langen Eingriffen über mehrere Stunden binnen kurzer Zeit erweckbar ist.

Verfahren

Intubationsnarkose

Das Standardverfahren bei längeren Eingriffen ist die Intubationsnarkose. Dabei wird dem Patient, nachdem er so tief eingeschlafen sind, dass er nichts mehr spürt, ein weicher Kunststoff-Beatmungsschlauch (Endotracheal-Tubus) durch den Mund bis in die Luftröhre eingelegt. Dies dient dazu, die Atemwege freizuhalten, Sauerstoff und Narkosedampf zuzuführen und gleichzeitig die Lunge vor Speichel oder Magensaft zu schützen. Dieser Beatmungsschlauch wird am Ende der Narkose vor dem Erwachen wieder entfernt.

Einsetzen einer Kehlkopfmaske (Larynxmaske)

Bei vielen Eingriffen bietet sich als Alternative das Einsetzen einer Kehlkopfmaske (Larynxmaske) an, die ebenfalls im Tiefschlaf in den Rachen des Patienten eingelegt wird und unmittelbar vor dem Kehlkopf platziert wird. In unserer Klinik wird dieses sehr moderne Verfahren sehr häufig angewandt. Wir können so das Risiko von Stimmbandschäden und postoperativer Heiserkeit deutlich verringern. Da wir inzwischen auch sehr kleine Kehlkopfmasken zur Verfügung haben, können auch schon unsere jüngsten Patienten wie Neugeborene und Säuglinge von dieser sehr schonenden Methode profitieren.

Sicherheit

Prinzipiell sind Narkosen heutzutage außerordentlich sicher geworden. Die kontinuierliche persönliche Betreuung durch unser Anästhesieteam und die weitaus verbesserten technischen Möglichkeiten der Überwachung unserer Patienten sowie genau steuerbare Medikamente mit definierter Wirkdauer haben das Anästhesierisiko dramatisch verringert.

Trotzdem bleibt naturgemäß keine Behandlung völlig ohne ein Risiko. Dieses ohnehin geringe Risiko lässt sich aber durch bestimmte Vorsichtsmaßnahmen noch weiter stark verringern. Das Einhalten der Nüchternheitsgrenze vor der Operation ist nur eines davon. Über spezifische Risiken und deren Vermeidung werden wir Sie im Prämedikationsgespräch (Narkosevorgespräch) genau informieren und Ihnen Ihre Fragen sehr gerne beantworten.


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