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Kreiskliniken Reutlingen

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Gemeinsam abheben für unsere Gesundheit

Das baden-württembergische Innenministerium hat bereits im Jahr 2020 eine Struktur- und Bedarfsanalyse zur Luftrettung im Land in Auftrag gegeben. Dieses Luftrettungsgutachten sieht eine Verlegung des Hubschraubers Christoph 41 von Leonberg auf die Achse Tübingen-Reutlingen vor. 

Die Bedeutung eines Rettungshubschraubers für den Landkreis Reutlingen, dessen Bewohner sowie für die Kreiskliniken ist groß. Deshalb bewerben wir uns gemeinsam um die künftige Verlegung des Rettungshubschraubers Christoph 41 zu uns in den Kreis Reutlingen. Hierfür wurden bereits umfangreiche Prüfungen angestoßen und ein möglicher passender Standort auf der Gemarkung der Gemeinde Wannweil nahe der B28 ins Auge gefasst.

Auf dieser Seite informieren wir Sie kontinuierlich und transparent über den aktuellen Stand des Projekts und beantworten die zentralen Fragen zum Thema.

Helfen Sie mit, diese einmalige Chance zu nutzen – für die Bevölkerung im Landkreis Reutlingen, auf der Schwäbischen Alb und auch in Wannweil!

Rettungshubschrauber

Statement von Landrat Dr. Ulrich Fiedler

Landrat Dr. Ulrich Fiedler In einem medizinischen Notfall kommt es auf schnelle Hilfe an. Egal ob Sie auf der Alb oder in der Stadt leben, dort arbeiten oder Ihre Freizeit verbringen - im Fall der Fälle müssen Rettungskräfte Sie in kürzester Zeit erreichen und in eine Klinik bringen können. Mit der Stationierung des Rettungshubschraubers im Landkreis verbessern wir die notfallmedizinische Versorgung für die Menschen in der Region insgesamt deutlich. Die Notärztinnen und Notärzte leisten qualitativ bereits hervorragende Arbeit. Durch den zusätzlichen Notarztstützpunkt würden sie ihre Einsatzorte zukünftig schneller erreichen. Das gilt sowohl für Einsätze in größerer Entfernung als auch in der näheren Umgebung des möglichen neuen Standorts. Lassen Sie uns diese Chance nutzen!

 

Kurz und bündig 

Hier finden Sie wichtige Fragen und Antworten zum Projekt:

Warum brauchen wir einen Rettungshubschrauber?

  • Durch die Stationierung eines Rettungshubschraubers wird eine verbesserte notärztliche Versorgung für uns alle im gesamten Landkreis Reutlingen gewährleistet und Versorgungslücken insbesondere im ländlichen Raum geschlossen.
  • Die Abdeckung durch die Luftrettung im Landkreis Reutlingen ist aktuell unzureichend. Insbesondere im südlichen Landkreis besteht eine Abdeckungslücke durch die bestehenden Rettungshubschrauber.
  • Durch die topographischen Besonderheiten der Schwäbischen Alb und die weitläufige Klinikstruktur in diesem Gebiet kann diese Schwäche durch den bodengebundenen Notarztdienst nur unzureichend ausgeglichen werden, trotz nachgewiesenermaßen überdurchschnittlich hoher Versorgungsqualität.

Welche Vorteile ergeben sich durch die Stationierung für Wannweil und den Kreis?

  • Der Vorteil eines Rettungshubschraubers liegt in der schnellen Überwindung großer Distanzen, was zu niedrigen Eintreff- und Transportzeiten führt.
  • Bisher liegen knapp 20 % der Einsätze des Reutlinger Notarztes außerhalb eines 15 km Radius. Der Rettungshubschrauber fungiert dann als zusätzlicher Notarzt, was die Eintreffzeiten auch in Wannweil verbessert und für die Gemeinde, die Stadt Reutlingen und das Umland sowie für die Schwäbische Alb enorme Vorteile bringt.

Welche Standorte wurden bisher geprüft und warum wird Wannweil favorisiert?

  • Zunächst wurde ein Standort im Industriegebiet Haid in Engstingen diskutiert. Das beauftragte Luftrettungsgutachten empfiehlt jedoch eine Stationierung auf der Achse Tübingen-Reutlingen. Das Innenministerium Baden-Württemberg verlangt eine „buchstabengetreue Umsetzung" des Gutachtens, womit der Standort auf der Haid hinfällig ist.
  • Es wurden daher weitere Optionen geprüft und mit einem Grundstück auf der Gemarkung der Gemeinde Wannweil nahe der B28 gefunden, das den Vorgaben durch das Innenministerium entspricht.

Welche Infrastruktur wäre am möglichen Standort auf der Gemarkung Wannweil neu zu schaffen?

  • Zur Ausstattung gehört neben dem Landeplatz auch ein Hangar, Sozial – und Arbeitsräume, eine Tankanlage und Parkplätze.

Fliegt der Rettungshubschrauber auch in der Nacht?

  • Nein, der Christoph 41 darf nur tagsüber fliegen, wodurch eine etwaige Lärmbelästigung in der Nacht vermieden wird.

Wie gestaltet sich das weitere Verfahren?

  • Landkreis, Kreiskliniken und die Gemeinde Wannweil führen gemeinsam die erforderlichen Gutachten zum Lärm- und Umweltschutz sowie zur Hindernisfreiheit durch und erstellen auf Basis dessen ein gemeinsames Standortkonzept, das dann vom Regierungspräsidium Tübingen geprüft wird.
  • Das Regierungspräsidium Tübingen spricht nach eingehender Prüfung anhand eines Kriterienkatalogs dann eine Empfehlung zur Entscheidung an das Innenministerium in Stuttgart aus, das letztendlich die Entscheidung trifft.

 

Statement der Geschäftsführung

Hr. Nusser Ich bin auf der Schwäbischen Alb aufgewachsen und kenne daher die Verkehrssituation in der Region und der Alb. Wenn jede Minute zählt sind die Wege bei schweren medizinischen Notfällen enorm lang, nicht zuletzt wegen der Albaufstiege. Immer wieder werden daher Rettungshubschrauber aus benachbarten Regionen angefordert, jedoch brauchen auch diese teilweise länger, da sie aus weiter entfernten Einsatzgebieten stammen.
Ein Rettungshubschrauber im Landkreis auf der Achse Reutlingen – Tübingen ergibt daher mehr als Sinn. Dies bedeutet einen echten Zeitgewinn für die Notfallversorgung in der Region und auf der Schwäbischen Alb.
Mit unseren Kreiskliniken stellen wir bereits heute fünf Notärzte im Landkreis und die KollegInnen leisten nachweislich eine hervorragende Arbeit und Qualität. Genau solche erfahrenen Notärzte werden auf einem Rettungshubschrauber gebraucht, da dieser primär bei schweren medizinischen Notfällen zum Einsatz kommt.
Lassen Sie uns gemeinsam unsere Notfallversorgung noch besser machen und unterstützen Sie das Konzept zur Stationierung des Rettungshubschraubers in Wannweil!

 

Statement von Prof. Dr. med. Friedrich Pühringer

Prof. Dr. med. Friedrich Pühringer Die Ansiedlung von Christoph 41 im Landkreis Reutlingen ist aus vielfältigen Gründen von enormer Bedeutung. Die notfallmedizinische Versorgung der Menschen im Landkreis Reutlingen und darüber hinaus der Menschen der Schwäbischen Alb wird enorm verbessert.
Zudem wird die Attraktivität der Kreiskliniken Reutlingen als Arbeitgeber für die Mitarbeiter und zukünftige Bewerber deutlich gesteigert.
Die hohe Expertise der präklinischen Notfallmedizin im Landkreis Reutlingen, die im Rahmen der landesweiten Qualitätssicherung SQR in den
letzten Jahren stets höchste Bestätigung fand, ist ein Garant für eine exzellente Besetzung dieses zusätzlichen Rettungsmittels.

Der Standort Wannweil erfüllt alle luftfahrtrechtlichen Voraussetzungen, ist umweltverträglich und erzielt bezüglich der Lärmemission Werte, die sich weit unter den Grenzwerten befinden,
wodurch es zu keiner nachteiligen Beeinflussung der Bevölkerung Wannweils kommt.

Als Ärztlichem Direktor der Kreiskliniken Reutlingen ist mir eine umfassende notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung des Landkreises Reutlingen eine Herzensangelegenheit, die aber mit einer völligen Verträglichkeit von Umwelt und Lärmschutz Einklang finden muss.
Da der Standort Wannweil, belegt durch die vorliegenden Gutachten, all diese Erfordernisse erfüllt, erhoffen wir ein positives Votum.

 

 

Kontakt

Sie haben weitere Fragen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail! 

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