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Kreiskliniken Reutlingen

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Informationen zum Coronavirus

Kreiskliniken Reutlingen verhängen Besucherstopp

Liebe Besucherinnen und Besucher,

bis auf weiteres gilt ein genereller Besucherstopp an allen drei Standorten.
Ausnahmen:
  • Angehörige können einen Patienten besuchen, der im Sterben oder auf der Palliativstation liegt.
  • Der Vater oder eine Begleitperson kann bei der Geburt dabei sein und die entbundene Partnerin mit Kind in gewissen Zeitfenstern besuchen.
  • Patienten der Notaufnahmen, kranke Kinder oder ältere, gebrechliche oder demente Patienten können von einer Person begleitet werden.

Bitte beachten Sie unsere Hygienestandards:

1. Hände desinfizieren

2. Tragen von Mund-Nasen-Schutz

3. Abstand zu anderen Personen, mindestens 1,50 m

Außerdem muss bei jedem Besuch eine Besucherregistrierung mit persönlichen Daten sowie eine Besucherselbstauskunft an einer zentralen Stelle im Eingangsbereich vorgenommen werden.

Sie können die Besucherselbstauskunft hier downloaden und schon ausgefüllt mitbringen!

Besucherselbstauskunft herunterladen

Vielen Dank - die Klinikleitung

 

Keine ambulanten Corona-Abstriche!

An den Standorten

  • Klinikum am Steinenberg Reutlingen
  • Ermstalklinik Bad Urach
  • Albklinik Münsingen

werden keine(!) ambulanten Corona-Abstriche durchgeführt.

Corona-Abstrichstelle in Reutlingen ist ab 14. Oktober wieder in Betrieb
Mehr Infos finden Sie hier:

Infos


Die Abstriche werden weiterhin auch von den niedergelassenen (Haus-)Ärzten oder mit Überweisung des Hausarztes in Corona- Schwerpunktpraxen im Landkreis Reutlingen durchgeführt.

Bitte wenden Sie sich daher, wenn  Sie Sorge haben, dass Sie sich mit dem Corona Virus infiziert haben könnten und Krankheitszeichen (Fieber, Husten etc. )bestehen, zunächst telefonisch an Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin.

Bitte nicht in die Praxis gehen und nicht ins Wartezimmer setzen!


Corona-Infos

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich mittlerweile zu einer weltweiten Pandemie entwickelt. Das Virus Sars-CoV-2 ruft die Erkrankung COVID-19, umgangssprachlich Corona, hervor. Die Viren werden hauptsächlich von Mensch-zu-Mensch, durch Tröpfcheninfektion, übertragen. Um die unkontrollierte Weiterverbreitung im Landkreis zu verhindern, ist es wichtig, Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten. Dabei sollten Sie darauf achten, die Hygienemaßnahmen richtig anzuwenden um sich selbst und andere vor einer Infektion zu schützen:

Bitte achten Sie auf eine gute Handhygiene (gründliches Waschen der Hände mit Wasser und Seife) und halten Sie die Husten- und Niesetikette ein (Husten / Niesen in die Ellenbeuge).

Hier haben wir die wichtigsten Informationen zum Coronavirus zusammengefasst:

Wie schütze ich mich?
Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind ebenfalls in Anbetracht der Grippewelle und besonders für geschwächte Personen überall und jederzeit angeraten.

Woran erkenne ich die Erkrankung?
Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden zudem an Durchfall. Infektionen können nach bisherigem Wissensstand auch unbemerkt verlaufen.

Wie kann ich mich verhalten?
Haben Sie sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten?
Hatten Sie Kontakt zu einer erkrankten Person?
Bitte kontaktieren Sie in diesen Fällen Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt per Telefon. Gehen Sie nicht in die Praxis. Vermeiden Sie weitere Kontakte und bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause. Beachten Sie hierbei bitte auch die getroffenen Regelungen Ihres Arbeitgebers.


Das Bürgertelefon des Landratsamtes Reutlingen
ist geschlossen.

Hatten Sie jedoch Kontakt zu einem Covid-19-Erkrankten und haben Symptome oder sind Sie von der  Corona VO-Einreise des Landes Baden-Württembergs betroffen, dann melden Sie sich bitte telefonisch unter 07121/480-4399. Dort erreichen Sie durchgängig von Montag bis Freitag zwischen 8 Uhr und 16 Uhr und am Wochenende zwischen 10 Uhr und 15 Uhr Mitarbeitende des Landratsamtes.
Gerne können Sie sich in den oben genannten Fällen auch per Mail an coronabetroffene@kreis-reutlingen.de wenden.

Um eventuelle Rückfragen tätigen zu können und zur statistischen Erhebung werden während des Telefonats Personendaten aufgenommen (Name, Geburtsdatum, Telefonnummer, E-Mailadresse, ggf. Wohnort).


Infohotline Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg

Haben Sie Fragen zum neuartigen Coronavirus, so können Sie sich montags bis sonntags zwischen 9:00 und 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 0711/904-39555 an eine Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart wenden.

 

Wichtige Hinweise für Schwangere

Aktuelle Informationen für schwangere Patientinnen und Säuglinge zu den Risiken des Coronavirus (SARS-CoV-2)
Stand: 17.03.2020, gemäß Empfehlungen GBCOG (DGGG)

WICHTIG!!

Sollte bei Ihnen zum Zeitpunkt Ihres Eintreffens im Krankenhaus ein Verdacht auf eine Corona-Infektion bestehen, sagen Sie dies bitte am Haupteingang, damit Sie bereits dort einen Mund-Nasenschutz erhalten!

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es international keinen Hinweis, dass Schwangere durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) gefährdeter sind als die allgemeine Bevölkerung. Es wird erwartet, dass die große Mehrheit der schwangeren Frauen nur leichte oder mittelschwere Symptome, ähnlich einer Erkältung beziehungsweise Grippe aufweist.

Es gibt aktuell keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten. Es gibt auch keine Hinweise darauf, dass das Virus während der Schwangerschaft auf das Baby übertragen werden kann.

Als Vorsichtsmaßnahme wird schwangeren Frauen mit Verdacht auf oder bestätigter Coronavirus-Infektion bei Wehen empfohlen, zur Geburt eine Klinik aufzusuchen, in der das Baby kontinuierlich elektronisch überwacht und der Sauerstoffgehalt stündlich geprüft werden kann.
Da eine kontinuierliche Überwachung des Fetus nur in einer geburtshilflichen Abteilung stattfinden kann, in der Ärzte und Hebammen anwesend sind, wird nicht empfohlen, zu Hause oder in einem Geburtshaus zu gebären, in dem nur Hebammen anwesend sind.

Derzeit gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass Schwangere nicht vaginal gebären können oder dass ein Kaiserschnitt sicherer ist, wenn eine Coronavirus-Infektion vermutet oder bestätigt wurde. Wenn eine Atemwegserkrankung (Atmung) jedoch darauf hindeutet, dass eine dringende Entbindung erforderlich ist, kann eine Kaiserschnittgeburt empfohlen werden. Es gibt auch keine Hinweise darauf, dass Frauen mit Verdacht auf oder mit bestätigter Coronavirus-Infektion keine PDA haben können. Die Verwendung von Lachgas kann jedoch die Aerosolisierung und Ausbreitung des Virus erhöhen – davon wird ausdrücklich abgeraten.

Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt nur begrenzte Hinweise auf die Behandlung der Coronavirus-Infektion bei Frauen, die gerade geboren haben. Es gibt jedoch keine Berichte darüber, dass Frauen, bei denen im dritten Schwangerschaftstrimester eine Coronavirus-Infektion diagnostiziert wurde, das Virus im Mutterleib an ihre Babys weitergegeben haben. Die Datenbasis ist hier sehr gering; Bei 20 Fällen wurde bei den Neugeborenen kein Virus nachgewiesen. Alle Infektionen sind im 3. Trimenon erfolgt.

Das Neugeborene wird nach der Geburt getestet, wenn bei der Mutter eine Coronavirusinfektion vermutet oder bestätigt wurde.

Vorausgesetzt, dem Neugeborenen geht es gut und es nicht in die Kinderklinik verlegt werden muss aus anderen medizinischen Gründen, kann das Neugeborene bei der Mutter bleiben.

Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass das Virus über die Muttermilch übertragen werden kann. Daher wird davon ausgegangen, dass die anerkannten Vorteile des Stillens die potenziellen Risiken einer Übertragung des Coronavirus überwiegen. Infizierte Mütter oder Verdachtsfälle sollten beim Stillen die erforderlichen Hygienemaßnahmen wie gründliches Händewaschen vor und nach dem Kontakt mit dem Kind anwenden.
Diese Empfehlung kann sich ändern, wenn sich das Wissen über das neue Virus weiterentwickelt.

PD Dr. Peter Kristen  Chefarzt Frauenklinik
Dr. Lars Norrenberg  Ltd. Oberarzt Frauenklinik

Quellen
Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF) und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) vereint im German Board and College of Obstetrics and Gynecology (GBCOG) zu spezifischen Risiken der COVID-19-Virusinfektion, Stand: 12.03.2020

CDC – Center for disease control and prevention, CDC 24/7, Coronavirus Disease 2019, 14. März 2020

 

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